Jubel bei den Dresdner Eislöwen.

Eishockey | DEL2 Tiefes Aufatmen in Dresden - Hoffen bei den Füchsen - Zittern in Crimmitschau

Stand: 22.03.2024 23:00 Uhr

Die Dresdner Eislöwen können endlich einen Haken unter diese schreckliche Saison machen. In Weißwasser hat man wieder etwas Hoffnung, während in Crimmitschau so langsam das Zittern beginnt.

Dresden hält nach Sieg die Klasse

Aufatmen bei den Dresdner Eislöwen. Das Team aus der sächsischen Landeshauptstadt hat am Freitagabend (22.03.2024) dank eines 3:0-Erfolges bei den Selber Wölfen den Klassenerhalt unter Dach und Fach gebracht.

Nach einem torlosen Anfangsdrittel brachte Travis Turnbull die Eislöwen vor 2.869 Zuschauern nach 21 Minuten in Führung. Im Schlussabschnitt erhöhte Niklas Postel auf 2:0 (42.). In den Schlussminuten nahm Selb den Goalie vom Eis und Turnbull traf eine halbe Minute vor der Schlusssirene zum 3:0-Endstand. Damit hat Dresden den vierten Sieg der Serie eingefahren und kann den Totalschaden nach einer verkorksten Saison vermeiden.

Jubel bei den Dresdner Eislöwen.

Die Eislöwen konnten gegen Selb den Klassenerhalt feiern.

Lausitzer Füchse haben wieder Hoffnung

Die Lausitzer Füchse haben bei den Kassel Huskies am Freitagabend mit 6:3 (0:2, 3:0, 3:1) gewonnen und damit in der "best-of-seven"-Serie auf 2:3 verkürzt.

Nach dem 0:2-Rückstand nach nicht einmal elf Minuten bestachen die Sachsen im Anschluss durch eine brutale Effektivität. Kassel gab zwar fast doppelt so viele Schüsse ab, die Tore aber machten die Füchse. Dominik Grafenthin (25./38.) und Roope Mäkitalo drehten die Partie vor 5.169 Zuschauern im zweiten Durchgang. Jake Coughler (52.) und zwei Empty-Net-Tore von Louis Anders (60.) und Lane Scheidl (60.) sorgten für die Entscheidung.

Crimmitschau muss wieder zittern

Die Eispiraten Crimmitschau haben das zweite Spiel in Folge gegen die Krefeld Pinguine verloren.

Am Freitagabend mussten sich die Westsachsen mit 0:2 in heimischer Halle vor über 4.000 Zuschauern geschlagen geben. Der EPC konnte dabei keines seiner sechs Überzahlspiele in etwas Zählbares ummünzen. Niederberger (28.) und Marcinew ins leere Eispiraten-Tor kurz vor dem Ende sorgten für die Tore des Abends. In der "best-of-seven"-Serie führt Crimmitschau damit nun nur noch mit 3:2. Es fehlt also weiter ein Sieg zum Halbfinaleinzug.

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