Toni Leistner

Fußball | 3. Liga Leistner zu Dresden-Rückkehr: "Jeder kennt meine Heimatverbundenheit"

Stand: 04.07.2022 10:20 Uhr

Die Rückkehr eines verlorenen Sohnes ist im Fußball eine gern erzählte Geschichte. Im Fall von Toni Leistner stand eine Rückkehr nach Dresden zumindest im Raum, wie er am Rande des Tests gegen St. Truiden berichtete.

Am Rande des Fußball-Testspiels von Dynamo Dresden gegen VV. St. Truiden (0:0) am Sonntag (03.07.2022) sprach Verteidiger Toni Leistner auch über eine mögliche Rückkehr nach Dresden. Der 31-Jährige, der beim Test in der zweiten Halbzeit zum Einsatz gekommen war, ist in Dresden geboren und baut in Elbflorenz gerade sein Haus.

"Man sollte ja niemals 'nie' sagen. Jeder kennt meine Heimatverbundenheit. Wir werden sehen, was in Zukunft kommt", so Leistner, der von 2010 bis 2014 bei Dynamo aktiv war. Bereits im August 2021 dachten die Schwarz-Gelben an eine Rückkehr, als sich Abwehrchef Tim Knipping schwer verletzt hatte: "Es gab da keine konkreten Verhandlungen, nur lose Anfragen. Zum damaligen Zeitpunkt kamen wir beide, sowohl sportlich als auch finanziell zu dem Entschluss, dass es keinen Sinn gemacht hätte. Deshalb wurden die Gespräche dann auch nicht intensiviert", so Leistner in der "Sächsischen Zeitung" (Montag).

Mit Kaderplaner befreundet

Kontakte in den Verein werden zwar weniger, aber sie sind noch vorhanden: Aktuell zu Rückkehrer Stefan Kutschke und - ausgerechnet Kaderplaner Kristian Walter. Mit beiden ist Toni Leistner befreundet. Der Dienstweg nach Dresden ist also kein sehr verschlungener. Im Gegensatz zum Weg in der sächsischen Landeshauptstadt ein Haus zu bauen: "Da stockt es gerade ein bisschen und ich bin immer wieder auch in Dresden, um mich mit dem Stadtplanungsamt zu streiten", erzählt er.

cke