Ringen | Bundesliga Erzgebirge Aue zieht sich aus der Bundesliga zurück

Stand: 30.12.2021 10:10 Uhr

Die Ringer-Abteilung des FC Erzgebirge Aue zieht sich aus der Bundesliga zurück. Grund sind anhaltende sportliche und wirtschaftliche Probleme bedingt durch die Corona-Pandemie.

Die Arä Bundesliga für die Ringer des FC Erzgebirge Aue ist vorerst Geschichte. Wie der Verein mitteilte, habe man sich zu einem Rückzug aus der höchsten Kampfklasse im deutschen Ringen entschlossen.

"Regulärer Abstieg unausweichlich"

Bereits in der Saison 2020/21 hatten sich die Sachsen gegen einen Teilnahme an der letztlich abgebrochenen Bundesligasaison entschieden. Anhaltende sportliche und wirtschaftliche Probleme, die durch die Corona-Pandemie hervorgerufen wurden, haben die Verantwortlichen nun zu dem endgültigen Rückzug veranlasst.

"Coronabedingte Ausfälle von Leistungsträgern und ständige Anpassung der Hygienekonzepte bis hin zum vollständigen Zuschauerausschluss" gaben am Ende den Ausschlag. Vor allem die deutlichen Mindereinnahmen durch Ticketverkäufe und Catering haben den ohnehin knapp kalkulierten Etat weiter strapaziert. "Der reguläre Abstieg aus der 1. Bundesliga war somit leider unausweichlich", teilte Aue mit. Durch den Rückzug soll zudem die Konsolidierung der Nachwuchsarbeit gesichert werden.

Rückkehr in die Bundesliga langfristiges Ziel

Für die kommende Saison wird die Abteilung die Lizenz für die Regionalliga Mitteldeutschland beantragen. Weiterhin werden die Mannschaften in der Landes- und Jugendliga Sachsen vertreten sein. Im Fokus steht vor allem die Entwicklung der Nachwuchsarbeit, um junge Talente an das Bundesliga-Niveau heranzuführen und letztlich wieder in die höchste Kampfklasse aufzusteigen.

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red/pm