Janick Schwendener (Dresden) Corey Trivino (Regensburg) Eisbaeren

Eishockey | DEL2 Erfolg am Sonntag für Eislöwen - Außenseiter-Duo geht leer aus

Stand: 15.01.2023 21:38 Uhr

Am 37. Spieltag der DEL2 haben die Dresdner Eislöwen die Begegnung bei den Eisbären Regensburg gedreht und konnten erneut gewinnen. Die als Underdogs angetretenen Lausitzer Füchse und Crimmitschau hielten phasenweise gut mit.

Dresden dreht Partie in Regensburg

Die Dresdner Eislöwen haben in der 2. Eishockey-Bundesliga einen Auswärtserfolg gefeiert. Am Sonntag setzte sich der Tabellendritte beim Zehnten Eisbären Regensburg 2:1 durch.

Dresden gelang damit der dritte Sieg in Serie, die Oberpfälzer verloren zum vierten Mal in Folge. Am Freitag hatte es auch eine Pleite in Weißwasser gegeben. Vor 3.512 Zuschauern geriet Dresden durch Osterberg nach einer halben Stunde in Rückstand. 2:37 min später glich Porsberger aus. Ganze neun Sekunden war das letzte Drittel vorbei, da netzte Filin zum am Ende entscheidenden 2:1 ein.

Garlent-Führung zu wenig: Weißwasser verliert in Kassel

Die Lausitzer Füchse lieferten dem der Konkurrenz schon deutlich enteilten Spitzenreiter Kassel Huskies einen großen Kampf, mussten sich am Ende jedoch deutlich mit 1:4 (0:0/1:2/0:2) geschlagen geben. Nach torlosem ersten Drittel düpierte Füchse-Topscorer Hunter Garlent 18 Sekunden nach Beginn des zweiten Abschnitts die Defensive der Gastgeber und brachte die Sachsen in Führung (21.).

DEL2: Kassel Huskies - Lausitzer Füchse

Die Lausitzer Füchse konnten beim klaren Spitzenreiter Kassel Huskies sogar in Führung gehen.

Angetrieben von über 3.600 Fans in eigener Halle schlug Kassel jedoch zurück. Erst glich Darren Mieszowski aus (32.), ehe Dennis Shevyrin die Partie nur 78 Sekunden später komplett drehte (33.). Lois Spitzer baute Kassels Vorsprung anschließend aus (44.). In Überzahl sorgte Timothy McGauley für den vierten Gegentreffer von Füchse-Goalie Nikita Quapp und damit die Entscheidung (52.).

Keine Crimmitschau-Überraschung bei DEL-Absteiger Krefeld

Die Eispiraten Crimmitschau konnten bei DEL-Absteiger Krefeld Pinguine für keine Überraschung sorgen können. Am Ende stand eine 1:4-Niederlage.

Das Team von Marian Bazany geriet durch Magwood (7.) in Rückstand, Müller (15.) und Weiß (27.) ließen ihn anwachsen. Dabei spielten die Gäste vor 3.193 Zuschauern eigentlich gut mit. Walshs 1:3 (46.) sorgte für Hoffnung, die Zerressen aber wieder zunichte machte (53.).

Torjubel bei Marcel Mueller (Krefeld Pinguine, 09)

Krefelds Marcel Müller (Mi.) trifft zum 2:0

Crimmitschau fehlte in den wichtigen Momenten Cleverness. Nun warten zwei Heimspiele: Am Dienstag geht es im Derby gegen die Dresdner Eislöwen, am Freitag gegen Selb.

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red