Reglement und Wertungen bei der Tour de France

Das Logo der Tour de France hinter einem Rad

Reglement und Wertungen bei der Tour de France

Um die Sicherheit der Fahrer zu erhöhen, hat der Weltradsportverband UCI im Frühjahr sein Regelwerk überarbeitet. Diese Neuerungen müssen die Profis auch bei der Tour de France beachten – gleich bleibt hingegen der Kampf um Sekunden, Sprint- und Bergpunkte. Ein Überblick über die Wertungen und die wichtigsten Regeln beim größten Radrennen der Welt.

Neue Regeln für mehr Sicherheit auf dem Rad

Bei der Tour de France gehen in diesem Jahr 23 Teams an den Start – eines mehr als in den vergangenen Jahren. Vor drei Jahren war das Starterfeld noch bewusst ausgedünnt worden, statt neun waren nur noch acht Fahrer erlaubt. Damit wollte man das Gedränge im Peloton reduzieren und Stürzen vorbeugen.

Nun sind 184 statt zuvor 176 Fahrer im Feld unterwegs – das Gedränge könnte wieder zunehmen. Es gibt aber auch neue Regeln des Weltradsportverbandes UCI, die die Sicherheit erhöhen sollen. Den Anstoß dazu gab unter anderem der schlimme Sturz von Fabio Jakobsen bei der Polen-Rundfahrt im vergangenen Jahr.

Neben Vorgaben für die Absperrungen am Straßenrand oder einer geplanten riesigen Datensammlung, mit der die häufigsten Unfallursachen erfasst und anschließend gegengesteuert werden soll, betreffen die wichtigsten Änderungen vor allem die Position der Fahrer auf dem Rad.

Super-Tuck und Auflegen des Unterarms verboten

So ist seit April der „Super-Tuck“ verboten, das zusammengekauerte Sitzen auf dem Oberrohr, das erstmals Chris Froome bei der Tour 2016 gezeigt hatte. Diese Position, die seither mehr und mehr Einzug ins Fahrerfeld gehalten hat, bietet einen aerodynamischen Vorteil – allerdings auch weniger Kontrolle über das Rad.

Ebenfalls verboten ist künftig, dass die Fahrer ihre Unterarme auf dem Lenker ablegen. Gerade in Ausreißergruppen oder bei der Nachführarbeit im Feld haben Fahrer diese Position häufig eingenommen, um dem Wind weniger Angriffsfläche zu bieten. Erlaubt bleibt diese Sitzhaltung nur noch beim Zeitfahren. Wer gegen die neuen Regeln verstößt, dem droht der Ausschluss aus dem Rennen.

Flaschen wegwerfen wird strenger bestraft

Strenger bestraft wird auch, wer seinen Müll und die Trinkflaschen außerhalb der dafür vorgesehenen Zonen an den Straßenrand wirft. Wer das erste Mal erwischt wird, bekommt eine Geldstrafe, bei Wiederholungstätern drohen Zeitstrafen oder sogar die Disqualifikation. Umgekehrt sind die Rennveranstalter gehalten, auf der Strecke nun mehrere dieser Abfallzonen einzurichten.

Dabei geht es nicht nur um den Umweltschutz, sondern auch um die Fahrersicherheit – schon mehrfach haben umherrollende Flaschen auf der Straße Massenstürze ausgelöst.

Drei-Kilometer-Regel und Zeitnahme auf Sprintetappen

Schon in den vergangenen Jahren waren die Regeln immer wieder aus Sicherheitsgründen angepasst worden. Bei Etappen mit flachen Zielankünften etwa werden alle Fahrer, die auf den letzten drei Kilometern stürzen oder eine Panne haben, mit der gleichen Zeit gewertet wie die Gruppe, der sie zum Zeitpunkt des Sturzes angehörten. Dadurch können vor allem die Teams der Klassementfahrer die letzten Kilometer einer Etappe etwas entspannter angehen und müssen nicht mit den Sprinterteams um die beste Position kämpfen.

Auch die Zeitnahme wurde angepasst. Grundsätzlich werden alle Fahrer, die innerhalb einer Gruppe gemeinsam ins Ziel kommen, mit der gleichen Zeit gewertet. Eine neue Zeit wird erst bei einem Abstand von einer Sekunde zwischen zwei Fahrern genommen.

Bei Sprintetappen ist dieser Abstand mittlerweile auf drei Sekunden ausgeweitet. Bei 60 km/h können also gut 50 Meter zwischen zwei Fahrern liegen, bevor die Uhr neu gestoppt wird. Damit soll das Gedränge auf den letzten Metern einer Etappe entschärft werden. Die Drei-Sekunden-Regel gilt bei der Tour de France 2021 auf folgenden Etappen: 3., 4., 6., 10., 12., 13., 19. und 21. Etappe.

Fokus auf unterschiedliche Wertungen und Trikots

Die Unterscheidung zwischen Klassement- und Sprintteams zeigt, dass bei der Tour de France nicht alle Mannschaften mit den gleichen Ambitionen an den Start gehen. Einige konzentrieren sich auf das Gelbe Trikot – andere haben die Sprint- oder Bergwertung oder einzelne Etappensiege im Blick.

Das Gelbe Trikot - französisch „maillot jaune“ – trägt der jeweilige Spitzenreiter im Gesamtklassement. Für diese Wertung werden die Zeiten der einzelnen Etappen addiert. Sind zwei Fahrer zeitgleich, entscheiden die Hundertstelsekunden aus den Zeitfahren. Herrscht immer noch Gleichheit, werden die jeweiligen Etappenplatzierungen addiert.

Zeitgutschriften – mitentscheidend in den ersten Tourtagen

Zeitstrafen werden zur Gesamtzeit hinzugerechnet, Bonussekunden abgezogen. Vor allem in den ersten Tourtagen, wenn die Abstände im Klassement noch klein sind, können Zeitgutschriften die entscheidenden Sekunden bringen, um ins Gelbe Trikot zu schlüpfen.

Zehn, sechs und vier Sekunden gibt es jeweils im Ziel für die ersten drei Fahrer – mit Ausnahme der Zeitfahren. Hinzu kommen die Bonuswertungen auf der 2., 7., 8., 11., 14. und 15. Etappe. Acht, fünf und zwei Sekunden gibt es jeweils für die ersten drei Fahrer. In den Etappenprofilen auf sportschau.de sind sie mit einem gelben Punkt markiert.

Grünes Trikot: Die Wertung der besten Sprinter

Nicht jedes Team hat Fahrer für das Gesamtklassement im Aufgebot. Manche konzentrieren sich auf Etappensiege und die Sprintwertung – auch Punktewertung genannt. Der Führende des Punkteklassements trägt das Grüne Trikot.

Die Punkte werden bei Zwischensprints und Etappenankünften vergeben. Auf den Flachetappen gibt es bis zu 50 Sprintpunkte für den Tagessieger, auf schweren Bergetappen nur noch 20. 20 Punkte gibt es außerdem für den Schnellsten bei den Zwischensprints.

Es gilt folgender Schlüssel:

Flachetappen (1., 2., 3., 4., 6., 10., 12., 13., 19. und 21. Etappe): 50, 30, 20, 18, 16, 14, 12, 10, 8, 7 ... bis 2 Punkte für die ersten 15 Fahrer

Mittlere Schwierigkeit (7., 14. und 16. Etappe): 30, 25, 22, 19, 17, 15, 13, 11, 9, 7, 6 ... bis 2 Punkte für die ersten 15 Fahrer

Schwere Etappen (8., 9., 11., 15., 17. und 18. Etappe): 20, 17, 15, 13, 11, 10, 9 ... bis 1 Punkt(e) für die ersten 15 Fahrer

Einzelzeitfahren (5. und 20. Etappe) und Zwischensprints: 20, 17, 15, 13, 11, 10, 9 ... bis 1 Punkt(e) für die ersten 15 Fahrer

Haben zwei oder mehrere Fahrer die gleiche Punktzahl, wird bei der Platzierung zunächst auf die Zahl der Etappensiege, dann auf die Zahl der gewonnenen Zwischensprints geschaut. Gibt es dann immer noch einen Gleichstand, entscheidet die Platzierung im Gesamtklassement.

Gepunktetes Trikot: Die Bergwertung

Mit dem rot-weiß gepunkteten Trikot wird der beste Kletterer der Tour geehrt. Je nach Schwierigkeitsgrad des Anstiegs sammeln die Fahrer unterschiedlich viele Punkte. Bei Punktgleichheit in der Gesamtwertung ist entscheidend, wer mehr höherwertige Wertungen gewonnen hat.

Die Bergpunkte in der Übersicht:

"Ehrenkategorie" (HC) : 20, 15, 12, 10, 8, 6, 4 und 2 Punkte für die ersten acht Fahrer

1. Kategorie: 10, 8, 6, 4, 2 und 1 Punkt(e) für die ersten sechs Fahrer

2. Kategorie: 5, 3, 2 und 1 Punkt(e) für die ersten vier Fahrer

3. Kategorie: 2 und 1 Punkt(e) für die ersten zwei Fahrer

4. Kategorie: 1 Punkt für den ersten Fahrer

Im vergangenen Jahr gewann Toursieger Tadej Pogačar auch das Bergtrikot. In diesem Jahr könnte wieder ein Klassementfahrer am Ende der Tour die Wertung anführen. Denn sowohl auf der 11. Etappe, bei der zweiten Passage des Mont Ventoux, als auch bei den beiden Bergankünften am Col du Portet (17. Etappe) und in Luz-Ardiden (18. Etappe) werden die Bergpunkte verdoppelt. Es sind allesamt HC-Anstiege – es gibt also jeweils bis zu 40 Punkte.

Weißes Trikot: Das Klassement des besten Jungprofis

Um das Weiße Trikot fahren Jungprofis, die nach dem 1. Januar 1996 geboren sind – also nicht älter als 25 Jahre sind. In Weiß fährt der im Gesamtklassement am weitesten vorne platzierte Jungprofi. Neben der Gesamt- und der Bergwertung war es das dritte Trikot, das Pogačar bei seinem Tour-Debüt im vergangenen Jahr einheimste.

Mannschaftswertung

In die Mannschaftswertung fließen täglich die Zeiten der drei besten Fahrer eines Teams ein. Sie werden pro Etappe zusammengerechnet und ergeben so das Mannschaftsklassement. Bei Zeitgleichheit in der Gesamtwertung entscheidet die Zahl der Etappensiege – oder, wenn auch die gleich sind, die Anzahl der zweiten Plätze, dann der dritten Plätze und so weiter. Als Auszeichnung tragen die Fahrer des besten Teams eine gelbe Rückennummer und gelbe Helme.

Wertung für den kämpferischsten Fahrer

Als „kämpferischster“ Fahrer wird der Fahrer geehrt, der sich durch seine Angriffslust und aktive Fahrweise hervorgetan hat. Die Auszeichnung wird bei allen Etappen – ausgenommen der Zeitfahren und der Schlussetappe – von einer Jury vergeben. Der Fahrer trägt auf der darauffolgenden Etappe eine rote Rückennummer. Täglich winken dem jeweils kämpferischsten Fahrer einer Etappe 2.000 Euro. Wer nach der letzten Etappe zum kämpferischsten Fahrer der gesamten Tour gekürt wird, darf gar 20.000 Euro mit nach Hause nehmen.

Karenzzeit / Zeitlimit

Von den 184 Fahrern, die in Brest an den Start der Tour de France gehen, schaffen es längst nicht alle bis nach Paris. Einige müssen verletzungs- oder krankheitsbedingt aufgeben, andere fallen aus dem Zeitlimit und werden von der Jury aus dem Rennen genommen. Das Zeitlimit, bzw. die Karenzzeit, richtet sich nach dem Schwierigkeitsgrad der Etappe - insgesamt sechs verschiedene Koeffizienten - und der Durchschnittsgeschwindigkeit. Je höher die Schwierigkeit und das Tempo, desto größer darf der Abstand der Nachzügler auf die Siegerzeit sein.

Alle Koeffizienten im Überblick

Etappe ohne besondere Schwierigkeit (Koeffizient 1)

Bei der Tour 2021 folgende Etappen: 3, 4, 6, 10, 12, 13, 19, 21

Der Rückstand auf die Siegerzeit darf nicht größer sein als:

    4 % bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit kleiner oder gleich 36 km/h

    5 % von 36 km/h bis 38 km/h

    6 % von 38 km/h bis 40 km/h

    7 % von 40 km/h bis 42 km/h

    8 % von 42 km/h bis 44 km/h

    9 % von 44 km/h bis 46 km/h

    10 % von 46 km/h bis 48 km/h

    11 % von 48 km/h bis 50 km/h

    12 % bei mehr als 50 km/h

Etappen mit leichten Schwierigkeiten (Koeffizient 2)

Bei der Tour 2021 folgende Etappen: 1, 2

Der Rückstand auf die Siegerzeit darf nicht größer sein als:

    6 % bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit kleiner oder gleich 35 km/h

    7 % von 35 km/h bis 36 km/h

    8 % von 36 km/h bis 37 km/h

    9 % von 37 km/h bis 38 km/h

    10 % von 38 km/h bis 39 km/h

    11 % von 39 km/h bis 40 km/h

    12 % von 40 km/h bis 41 km/h

    13 % von 41 km/h bis 42 km/h

    14 % von 42 km/h bis 43 km/h

    15 % von 43 km/h bis 44 km/h

    16 % von 44 km/h bis 45 km/h

    17 % von 45 km/h bis 46 km/h

    18 % bei mehr als 46 km/h

Etappen auf sehr rauem Terrain (Koeffizient 3)

Bei der Tour 2021 folgende Etappen: 7, 14, 16

Der Rückstand auf die Siegerzeit darf nicht größer sein als:

    10 % bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit kleiner oder gleich 35 km/h

    11 % von 35 km/h bis 36 km/h

    12 % von 36 km/h bis 37 km/h

    13 % von 37 km/h bis 38 km/h

    14 % von 38 km/h bis 39 km/h

    15 % von 39 km/h bis 40 km/h

    16 % von 40 km/h bis 41 km/h

    17 % von 41 km/h bis 42 km/h

    18 % von 42 km/h bis 43 km/h

    19 % von 43 km/h bis 44 km/h

    20 % bei mehr als 44 km/h

Sehr schwere Etappen (Koeffizient 4)

Bei der Tour 2021 folgende Etappen: 8, 11, 15, 17

Der Rückstand auf die Siegerzeit darf nicht größer sein als:

    7 % bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit kleiner oder gleich 30 km/h

    8 % von 30 km/h bis 31 km/h

    9 % von 31 km/h bis 32 km/h

    10 % von 32 km/h bis 33 km/h

    11 % von 33 km/h bis 34 km/h

    12 % von 34 km/h bis 35 km/h

    13 % von 35 km/h bis 36 km/h

    14 % von 36 km/h bis 37 km/h

    15 % von 37 km/h bis 38 km/h

    16 % von 38 km/h bis 39 km/h

    17 % von 39 km/h bis 40 km/h

    18 % bei mehr als 40 km/h

Sehr schwere, kurze Etappen (Koeffizient 5)

Bei der Tour 2021 folgende Etappe: 9, 18

Der Rückstand auf die Siegerzeit darf nicht größer sein als:

    10 % bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit kleiner oder gleich 29 km/h

    11 % von 29 km/h bis 30 km/h

    12 % von 30 km/h bis 31 km/h

    13 % von 31 km/h bis 32 km/h

    14 % von 32 km/h bis 33 km/h

    15 % von 33 km/h bis 34 km/h

    16 % von 34 km/h bis 35 km/h

    17 % von 35 km/h bis 36 km/h

    18 % bei mehr als 36 km/h

Einzelzeitfahren (Koeffizient 6)

Bei der Tour 2021 folgende Etappe: 5, 20

    25 % auf die Siegerzeit

Die Rennleitung kann die Karenzzeit ausweiten, etwa nach Stürzen, bei schwierigen Wetterbedingungen oder wenn besonders viele Fahrer außerhalb des Zeitlimits liegen. Darauf hoffen oft die Sprinter, wenn sie sich im Hochgebirge zu einer großen Gruppe zusammenschließen und sich gemeinsam über die Gipfel quälen.

Klare Vorgaben für die Räder

Welche Räder bei der Tour - oder generell bei Straßenrennen - zugelassen sind, richtet sich nach den Vorgaben des Weltradsportverbandes UCI. Dort ist zum Beispiel festgelegt, dass die Räder grundsätzlich so konstruiert sein müssen, dass sie auch im Handel gekauft und von jedem Radsportler genutzt werden könnten. Die Form des Rahmens ist vorgeschrieben - ebenso gelten für die Maße klar begrenzte Spielräume. Eine Einschränkung gibt es auch beim Gewicht: Eine Rennmaschine darf inklusive des fest verbauten Zubehörs wie Flaschenhalter nicht weniger als 6,8 Kilogramm wiegen.

Hilfe von anderen Teams

Radsport ist ein Teamsport – gegenseitig unterstützen dürfen sich die Fahrer allerdings nur im eigenen Team. So können Fahrer zwar einem Kollegen aus einer anderen Mannschaft mal mit einer Trinkflasche aushelfen, aber ein kompletter Radtausch - etwa bei einem Defekt - ist ausgeschlossen und nur zwischen Mitgliedern ein und desselben Teams erlaubt.

Windschatten regelkonform nutzen

Windschattenfahren ist eines der zentralen Elemente beim Radsport – immerhin sparen die Fahrer so bis zu 30 Prozent Energie. Aber auch hier gibt es klare Vorgaben: Andere Fahrer dürfen Windschatten spenden, Begleitfahrzeuge oder Motorräder nicht. Auch das Festhalten an Fahrzeugen ist nicht erlaubt. Die Rennkommissäre drücken allerdings auch mal ein Auge zu, wenn ein Fahrer sich nach einem Sturz oder Defekt wieder durch die Reihen der Begleitfahrzeuge ins Feld zurückkämpft und dabei kurze Zeit den Windschatten der Autos nutzt.

Besondere Regeln gibt es beim Einzelzeitfahren. Dort ist beispielsweise auch der Windschatten von Fahrern, die überholt werden, tabu.

Regelverstöße werden je nach Schwere unterschiedlich geahndet. Das können Geld- oder Zeitstrafen sein - oder auch ein Punktabzug in der Berg- und Sprintwertung. Bei besonders gravierenden Regelverstößen kann die Jury Fahrer auch vom weiteren Rennen ausschließen. Ein Grund für einen Rennausschluss ist derzeit auch, wenn Fahrer und Teams sich nicht an die Corona-Auflagen halten.

Verpflegungszeiten per Reglement vorgeschrieben

Was die Profis während eines Radrennens an Nahrung und Getränken zu sich nehmen, ist zwar nicht vom Reglement vorgeschrieben - sehr wohl aber, wann sie sich versorgen dürfen. Frühestens 30 Kilometer nach dem Start und bis maximal 20 Kilometer vor dem Ziel dürfen die Fahrer aus dem Teamfahrzeug oder von offiziellen Begleitfahrzeugen aus versorgt werden. Bei außergewöhnlichen klimatischen Bedingungen gibt die Rennleitung die Verpflegung früher frei. Daneben gibt es natürlich die festen Verpflegungszonen, die meist in der Mitte einer Etappe liegen.

Stand: 17.06.2021, 07:51

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