Straßenrad-WM Deutsche Frauen peilen Top-10-Platzierung an

Stand: 22.09.2022 12:47 Uhr

Die deutschen Radfahrerinnen peilen beim WM-Straßenrennen eine Top-10-Platzierung an. Liane Lippert träumt sogar von mehr.

Bundestrainer Andre Korff sieht die deutschen Radfahrerinnen für das WM-Straßenrennen im australischen Wollongong am Samstag (24.09.2022) "gut aufgestellt". Vor allem die deutsche Meisterin Liane Lippert "sollte schon in die Top 10 fahren können", sagte der 49-Jährige.

Lippert: "Muss alles funktionieren"

"Ich denke, aufs Podium zu fahren ist ein großer Traum", sagte Lippert, ergänzte aber auch: "Da muss alles funktionieren, und ich muss einen guten Tag erwischen." Die WM-Fünfte von 2020 wolle versuchen, "am Anfang Energie zu sparen und dann im richtigen Moment mitzugehen. Ich weiß auf welche Fahrerinnen ich achten muss", betonte Lippert.

Die Bronzemedaillen-Gewinnerin im U23-Einzelzeitfahren Ricarda Bauernfeind im Sportschau-Interview.

Van Vleuten gehandicapt

Wie so häufig starten die Athletinnen aus den Niederlanden um Olympiasiegerin Annemiek van Vleuten als Favoritinnen, gefahren wird auf einem 164,3 Kilometer langen Rundkurs südlich von Sydney. Van Vleuten, die in diesem Jahr mit Tour de France, Giro d'Italia und der spanischen Vuelta alle großen Landesrundfahrten gewann, stürzte jedoch im Mixed-Zeitfahren am Mittwoch und brach sich den Ellbogen.

Die 39-Jährige saß allerdings schon am Donnerstag wieder auf dem Sattel, das zeigte ein Video in den Sozialen Medien. Lippert jedenfalls ist gewappnet, van Vleuten habe auf den Rundfahrten "bewiesen, dass am langen Berg kaum jemand mithalten kann".