Skopjes Trainer Veselin Vujovic coacht sein Team neben den Spielern Aliv Kevynn Nyokas Zalamou und Guy Olivier Nykolas Zalamou.

Handball-Europapokal EHF schließt Vardar Skopje von Wettbewerben aus

Stand: 22.06.2022 20:23 Uhr

Die Europäische Handball-Föderation (EHF) hat das Topteam Vardar Skopje für die Saison 2022/23 vom Europapokal ausgeschlossen.

Wie die EHF am Mittwoch (22.06.2022) mitteilte, seien fehlende Gehaltszahlungen an die Spieler der Grund. Man habe in einem Zeitraum "von fast zwei Jahren" versucht, das Problem mit dem Verein aus Nordmazedonien zu lösen, hieß es in der Mitteilung. Es seien Gespräche geführt und Fristen gesetzt worden, "leider waren die Vereinsvertreter nicht in der Lage, diese einzuhalten", gab die EHF bekannt. Der Klub habe nur Teilzahlungen geleistet.

"Das europäische Wettbewerbssystem auf Vereinsebene hat eine hochsensible Struktur und hängt sehr stark von der Integrität der teilnehmenden Vereine ab. Dieses Gut gilt es zu schützen", hieß es in einer EHF-Mitteilung. Der Platz der Nordmazedonier könnte jetzt im Wildcard-Verfahren vergeben werden.

Champions-League-Trophäen für Vardar Skopje

Skopje hatte in den Jahren 2017 und 2019 die Champions League gewonnen. In der abgelaufenen Saison spielte der Klub in einer Vorrundengruppe mit dem THW Kiel und scheiterte in der Playoff-Runde am ungarischen Vertreter Telekom Veszprem.

Als nordmazedonischer Meister wäre Vardar berechtigt gewesen, in der neuen Saison wieder in der Champions League anzutreten.