EURO 2020, Finale - Sonntag, 21 Uhr Alles zum Finale: England mit Dreierkette, Italien unverändert

Stand: 11.07.2021 19:20 Uhr

Das Finale bei der Fußball-EM steht an - hier gibt es alle wichtigen Infos zum Spiel Italien - England.

Sonntag, 20.15 Uhr

Viel Spaß beim Finale!

Das war es jetzt von dieser Seite - wir wünschen Ihrnen nun viel Spaß mit dem Finale. Alle Infos, alle Tore - in unserem Live-Ticker verpassen Sie nichts!

Sonntag, 20.10 Uhr

Ab 20.50 Uhr: Live hören - Italien gegen England im Finale der Euro

Gerne möchten wir hier noch auf unsere Audio-Vollreportage hinweisen. Julia Metzner und Holger Dahl kommentieren ab 20.50 Uhr!

Sonntag, 19.55 Uhr

Die Aufstellungen sind da!

Englands Nationalteam startet im Finale gegen Italien wie erwartet ohne Borussia Dortmunds Jadon Sancho. Stattdessen stellt Trainer Gareth Southgate etwas überraschend auf eine Dreierkette um. Kyle Walker, John Stones und Harry Maguire werden in der zentralen Defensive starten, so hatten die Three Lions bei diesem Turnier bislang nur beim 2:0-Erfolg im Achtelfinale gegen Deutschland gespielt. Southgate lässt für die Systemumstellung Bukayo Saka zunächst auf der Bank, für ihn beginnt der deutlich defensivere Kieran Trippier vom spanischen Meister Atlético Madrid auf der rechten Außenbahn. Auf der anderen Seite verteidigt wie gewohnt Luke Shaw von Manchester United.

Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini ändert seine Startelf im Vergleich zum 4:2-Sieg im Elfmeterschießen im Halbfinale gegen Spanien nicht. In der Offensive vertraut der 56-Jährige erneut dem zuletzt kritisierten Ex-Dortmunder Ciro Immobile, auf der rechten Offensivseite erhält wieder der Halbfinal-Torschütze Federico Chiesa den Vorzug vor Domenico Berardi.


England: Pickford - Walker, Stones, Maguire - Trippier, Phillips, Rice, Shaw - Mount, Kane, Sterling


Italien: Donnarumma - Di Lorenzo, Bonucci, Chiellini, Emerson - Barella, Jorginho, Verratti - Chiesa, Immobile, Insigne

Sonntag, 19.40 Uhr

Medien: Fans wollten Wembley stürmen

Dutzende Fußballfans haben vor dem EM-Finale in Wembley zwischen England und Italien anscheinend versucht, das Stadion zu stürmen. Übereinstimmenden Medienberichten aus London zufolge wurden etwa eineinhalb Stunden vor dem Anpfiff Absperrungen überklettert oder niedergerissen. Videos unter anderem von Daily-Mail-Reportern zeigten, wie Ordner durchbrechende Fans jagten und sich bemühten, die Lage unter Kontrolle zu halten. Unklar blieb, ob die Randalierenden Tickets besaßen.


Ein Sprecher des Wembleystadions bestätigte "einen Vorfall" am äußeren Sicherheitsring. Polizeikräfte seien eingesetzt worden, "Sicherheitsmaßnahmen wurden schnell ergriffen", hieß es. Es seien keine Fans ohne Eintrittskarten ins Stadion gelangt.

Sonntag, 19.25 Uhr

Turnierhistorie spricht klar für Italien

Nicht mehr lange und wir wissen, mit welcher Startelf die Teams in das Finale gehen - Zeit für einen kurzen Blick auf die Historie: Vier Duelle, vier Siege: Die Squadra Azzurra hat sich gegen Endspielkontrahent England bislang je zweimal bei WM- und EM-Endrunden durchgesetzt.
Bei der EM 1980 schoss Marco Tardelli Italien in der Gruppenphase in Turin zu einem 1:0-Erfolg. 2012 in Kiew brachte der Elfmeter von Alessandro Diamanti den Europameister von 1968 ins Halbfinale. Nach torlosen 120 Minuten vergaben die Engländer Ashley Young und Ashley Cole vom Punkt (2:4 i.E.).
Bei der WM 1990 bescherten Roberto Baggio und Salvatore Schillaci dem Gastgeber in Bari beim 2:1 Platz drei. 24 Jahre später in Manaus schossen Claudio Marchisio und Mario Balotelli beim Gruppenduell erneut ein 2:1 für Italien heraus.

Sonntag, 19.11 Uhr

Sterling erinnert an Jugend im Schatten von Wembley

Ein Junge schaut mit einem Fußball in der Hand aus dem Fenster auf das Wembley-Stadion: Mit diesem Bild hat sich England-Star Raheem Sterling auf das EM-Finale gegen Italien am Sonntag in der britischen Hauptstadt eingestimmt. "Du bist der Schöpfer deines eigenen Erfolgs #BoyFromBrent", schrieb er dazu. Sterling wuchs im Londoner Stadtteil Brent auf, in dem auch das Wembley-Stadion steht. Er hat ein ähnliches Motiv auch als Tattoo. Zudem sieht man auf dem Bild auch eine jamaikanische Fahne, dem Geburtsland des 26-Jährigen.

Sonntag, 18.55 Uhr

Teams auf dem Weg ins Stadion

So langsam wird es ernst: Noch zwei Stunden bis zum Anpfiff! Die Mannschaften sind auf dem Weg ins Stadion!

Sonntag, 18.30 Uhr

Eine Insel im Final-Rausch

Die englischen Fans bereiten sich in völliger Euphorie auf das Endspiel der Europameisterschaft gegen Italien vor. Eine Niederlage scheint kaum möglich zu sein. Doch die Italiener werden mit allem was sie haben dagegen halten.

Sonntag, 18.25 Uhr

Unschöne Szenen am Leicester Square

Während die meisten Fans friedlich auf den Beginn des EM-Spiels warten, kam es am Leicster Square zu unschönen Szenen: Sogenannte Fans warfen mit Flaschen und Gegenständen um sich, wie ein Video auf Twitter zeigt.

Sonntag, 18.10 Uhr

England singt sich warm: Polizei bittet um Rücksicht

In London stimmen sich Zehntausende Fußball-Fans mit Bier und Gesängen auf das Finale ein. In Bars, Fanzonen und Pubs sind seit dem frühen Vormittag bestens besucht - am Wembleystadion wurde es der Polizei schon mehr als drei Stunden vor dem Anpfiff zu viel. Die Metropolitan Police forderte Fans ohne Tickets für das Spiel via Durchsagen und bei Twitter eindringlich auf, dem gesamten Bezirk fernzubleiben. "Bitte kommen Sie nicht nach Wembley! Es ist extrem voll dort. Das Stadion ist ausverkauft, es sind keine Karten mehr zu haben", teilten die Behörden mit.

Sonntag, 17.50 Uhr

Kurzvorstellung der Teams

Noch gut drei Stunden bis zum Anpfiff - Zeit beide Teams kurz vorzustellen.

England: Beiden Three Lions wird vieles von Kapitän Kane abhängen. Neben ihm will Raheem Sterling glänzen. Bei Standards setzen die Briten auf ihre Kopfballstärke.

Italien: Giorgio Chiellini ist das Gesicht Italiens bei diesem Turnier. Auch gegen Englands torgefährlichen Kapitän Harry Kane sowie die schnellen und dribbelstarken Außenstürmer wird viel davon abhängen, wie Chiellini und sein Nebenmann Leonardo Bonucci die Abwehr der Azzurri organisieren.
Offensiv hat Italien seine Gefährlichkeit in allen Turnierspielen unter Beweis gestellt. Lorenzo Insigne, Federico Chiesa und Ciro Immobile sind mit mutigem Direktspiel immer für ein Tor gut.

Sonntag, 17.20 Uhr

Von Ceferin bis Cruise: Viel Prominenz beim EM-Finale

Von Aleksander Ceferin über David Beckham bis hin zu Tom Cruise: Prominenz aus Sport, Politik und Show hat es am Sonntag auf die lange Gästeliste für das Finale geschafft.
Während UEFA-Präsident Ceferin und FIFA-Boss Gianni Infantino ebenso wie Prinz William und Herzogin Kate quasi gesetzt sind, haben sich auch Showgrößen wie der Schauspieler Cruise und das britische Supermodel Kate Moss angekündigt.

Offizielle Gäste in Wembley sind zudem Großbritanniens Premierminister Boris Johnson, Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella und Londons Bürgermeister Sadiq Khan. Die Liste der Fußball-Größen wird von Sir Geoff Hurst angeführt, der England 1966 gegen Deutschland zum WM-Titel geschossen hatte. Mit dabei sind außerdem die Ex-Nationalspieler Beckham, Wayne Rooney und Robbie Keane sowie der italienische Trainer Fabio Capello, der von 2005 bis 2012 Englands Nationalcoach war.

Sonntag, 16.50 Uhr

Fans stimmen sich auf EM-Finale ein

Noch knapp vier Stunden bis zum Anpfiff: Begleitet von erneut angefachten Diskussionen über den Umgang der UEFA mit der Corona-Pandemie haben sich in London bereits Tausende Fans auf das Finale der Europameisterschaft eingestimmt - ohne Abstand und Maske.

Sonntag, 16.30 Uhr

Ex-Nationalspieler Montolivo: "Alle haben uns für tot gehalten"

Riccardo Montolivo hält den Aufschwung im italienischen Fußball nach der verpassten WM 2018 für dauerhaft. "Alle haben uns für tot gehalten, stattdessen ist der italienische Fußball lebendiger als je zuvor", sagte der frühere italienische Nationalspieler der Zeitung "Tuttosport". "Wir sind von einer verpassten WM ins EM-Finale gekommen", ergänzte der 36-Jährige.

Die Rückkehr Italiens auf ein Top-Level hält Montolivo vor allem für eine Leistung von Trainer Roberto Mancini: "Er wurde immer abgestempelt als ein Trainer, dessen Mannschaften nicht gut zusammenspielen. Aber in der Nationalelf hat er das Gegenteil bewiesen. Er sucht die passenden Profis für seine Spielidee aus."

Sonntag, 16.00 Uhr

"Rette uns, Roberto"

In England ist die Euphorie vor dem Fianel groß. Halt macht die gute Stimmung indes an der Grenze zu Schottland. Die Zeitung The National, die sich für die Unabhängigkeit des Landes stark macht, druckte den italienischen Nationaltrauer Roberto Mancini als Freiheitskämpfer William Wallace aus dem Film "Braveheart" auf ihre Titelseite. "Rette uns, Roberto, du bist unsere einzige Hoffnung", lautete die Überschrift.

Sonntag, 15.30 Uhr

Southgate dankt Fans vor dem EM-Finale

Englands Nationaltrainer Gareth Southgate hat sich vor dem EM-Finale zwischen Italien und England mit einer Videobotschaft an die englischen Fans gewandt. "Ich wollte mir kurz die Zeit nehmen, um allen für die unglaubliche Unterstützung zu danken, die wir bei diesem Turnier erhalten haben", sagte der 50-Jährige Southgate in dem kurzen Clip, den die Nationalmannschaft wenige Stunden vor dem Anpfiff in den sozialen Medien veröffentlichte. "Wir hoffen, dass wir euch auf die richtige Art repräsentiert haben und dass es euch gefallen hat, uns spielen zu sehen."

Southgate bedankte sich gleichzeitig bei all seinen Spielern und den "unglaublichen" Mitarbeitern, die dabei geholfen hätten, dass England nach 55 Jahren erstmals ein Finale erreicht habe. "Aber wir wissen natürlich auch, dass wir jetzt für euch liefern müssen. Also werden wir alles dafür tun, was wir können. Eure Unterstützung und eure Energie haben uns einen großen Schub gegeben. Und das wird auch am Sonntag so sein."

Sonntag, 14.50 Uhr

Vialli muss warten: Italiens kurioses Ritual

Als Italiens Fußball-Nationalmannschaft zum EM-Finale nach London aufbrechen wollte, fehlte einer im Bus: Delegations-Chef Gianluca Vialli schienen die Azzurri zunächst im EM-Quartier in Florenz vergessen zu haben. Schließlich eilte der 57-Jährige doch noch herbei und stieg verspätet in den Bus ein. Ein lustiger Patzer? Nein, volle Absicht, wie Italiens Medien enthüllten. Vor dem EM-Eröffnungsspiel gegen die Türkei hatte die Mannschaft Vialli tatsächlich zunächst beinahe im EM-Quartier vergessen. Und weil das beim folgenden 3:0 gegen die Türkei so viel Glück brachte, wurde es zum Ritual. Vor jedem EM-Spiel musste Vialli zunächst abwarten, bis der Bus einmal losgefahren war, um dann doch noch herbeizueilen.

Sonntag, 14.25 Uhr

Hollywoodstar Tom Cruise wünscht Three Lions "das Beste"

Misson Impossible-Star Tom Cruise meldete sich überraschend per FaceTime-Videoanruf bei der englische Nationalmannschaft, um "das Beste" zu wünschen. Das verriet Kapitän Harry Kane und fand "das nett von ihm". Vorher schaute das Team noch einen Film: eine spezielle Vorschau der Top-Gun-Fortsetzung.

Sonntag, 13.40 Uhr

Amiri zum EM-Finale: "Da kriege ich Gänsehaut"

Leverkusens Nadiem Amiri äußert sich bei "Sportschau Daily" zur Aufregung und Vorfreude, die man als Spieler vor großen Spielen empfindet. 2017 hat Amiri mit der deutschen U21-Nationalmannschaft den EM-Titel geholt.

Sonntag, 13 Uhr

Italiener im Wembley-Stadion deutlich in Unterzahl

Da müssen die Italiener ganz schön laut singen: Im Finale der Fußball-Europameisterschaft gegen England werden offiziellen Angaben zufolge 6619 Tifosi im Wembley-Stadion sein. Im Vergleich zu 58.000 englischen Fans, die ihre Three Lions anfeuern werden. Insgesamt dürfen den Angaben zufolge 67.500 Zuschauer in die 90.000 Plätze bietende Arena.

Sonntag, 12.25 Uhr

Prinz William an Southgate-Team: "Das ganze Land steht hinter euch"

Der britische Prinz William (39) drückt England im EM-Finale gegen Italien kräftig die Daumen. "Ich kann nicht wirklich glauben, dass das passiert. So aufregend! Ich wünsche euch ganz viel Glück", sagte der Prinz, der gleichzeitig Präsident des englischen Fußballverbandes FA ist, in einem am Sonntag veröffentlichten Twitter-Video in Richtung von Nationaltrainer Gareth Southgate und des englischen Teams um Kapitän Harry Kane. "Wir stehen alle hinter euch, das ganze Land steht hinter euch. Also bringt ihn nach Hause!"

Sonntag, 12.05 Uhr

London vor dem EM-Finale: "Der Druck ist immens"

ARD-Reporter Armin Lehmann beschreibt vor dem EM-Finale zwischen England und Italien die Stimmungslage in London.

Sonntag, 11.15 Uhr

Die möglichen Aufstellungen

ITALIEN: 21 Donnarumma - 2 Di Lorenzo, 19 Bonucci, 3 Chiellini, 13 Emerson - 18 Barella, 8 Jorginho, 6 Verratti - 14 Chiesa, 17 Immobile, 10 Insigne

ENGLAND: 1 Pickford - 2 Walker, 5 Stones, 6 Maguire, 3 Shaw - 14 Phillips, 4 Rice - 25 Saka, 19 Mount, 10 Sterling - 9 Kane

Schiedsrichter: Björn Kuipers (Niederlande)

Sonntag, 11.05 Uhr

Finale, Finale, Finale

England gegen Italien - die neusten Infos via Audio

Sonntag, 11 Uhr

Italiens 82er-Weltmeister schreiben vor Finale: "Forza ragazzi!"

Italiens WM-Helden von 1982 haben in einem offenen Brief die Spieler der Fußball-Nationalmannschaft vor dem EM-Endspiel in einem offenen Brief motiviert. "In euch erleben wir viel unserer menschlichen und sportlichen Geschichte. In eurem Mut, eurer Leidenschaft, in eurem Teamgeist und eurem Drang nach vorne nach einigen schwierigen Zeiten sehen wir uns selbst wieder", betonten sie in dem Schreiben, das von der Gazzetta dello Sport veröffentlicht wurde. Weiter hieß es: "Schöne Geschichten vergisst man nicht, weil sie nie zu Ende gehen. Danke, weil wir uns mit euch wieder jung und ohne Angst fühlen. Danke, weil ihr bewiesen habt, dass hinter jedem Italiener eine tiefe, große und oft unerwartete Kraft steckt."

Der Brief wurde von Legenden wie Dino Zoff, Franco Baresi und Giuseppe Bergomi unterzeichnet. Auch die Witwe des im vergangenen Dezember verstorbenen Stürmers Paolo Rossi, Federica Cappelletti, und Paolo Maldini, Sohn des damaligen stellvertretenden Cheftrainers Cesare Maldini, unterschrieben den Brief. "Träumt die Zukunft, die ihr aufbauen könnt und gebt das Beste wie immer. Schöne Geschichten gehen nie zu Ende!", hieß es weiter in dem Brief. Italien hatte sich 1982 in Spanien im WM-Endspiel mit 3:1 gegen Deutschland in Madrid durchgesetzt.

Sonntag, 10.14 Uhr

RAI setzt erstmals Co-Kommentatorin bei Italien-Spiel ein

Premiere im italienischen TV-Sender RAI durch die ehemalige Fußballerin und Trainerin Katia Serra (48). Sie wird als Co-Kommentatorin vom EM-Endspiel aus dem Londoner Wembley-Stadion berichten. Sie kommentiert zusammen mit dem Bozener Sportjournalisten Stefano Bizzotto das Duell der Azzurri gegen die Three Lions. Nachdem der bekannte TV-Journalist Alberto Rimedio, der die bisherigen EM-Spiele der Azzurri für RAI kommentiert hatte, positiv auf das Coronavirus getestet wurde und unter Quarantäne steht, rückte das neue Kommentatoren-Duo auf.

Sonntag, 8.30 Uhr

Liebesbrief von Kate an Harry Kane

Eine besondere Liebeserklärung bekommt England-Kapitän Harry Kane von seiner Frau Kate vor dem Finale. Sie richtet bei Instagram einen Brief an ihren Mann. Sie schreibt:

"H, du weißt, dass ich niemand bin, der sehr leicht weint, aber als ich damit begonnen habe, niederzuschreiben, wie stolz du uns alle machst und was du alles für unser Land tust, kamen mir die Tränen.

Ich habe über dich gelacht, als wir angefangen haben, uns zu treffen, du mit meinem Bruder Tom und dem Hund Seamus Elfmeterschießen gespielt hast und du sagtest, dass du eines Tages England-Kapitän sein würdest. Aber das bist du - du setzt dir selbst ein Ziel und du erreichst es. Und du hast immer gesagt, dass du zur EM fährst, um ins Finale zu kommen.

Du bist einfach ein wunderbarer Ehemann und Vater und die Kinder können es kaum erwarten, dich wieder zu Hause zu haben. Stell dir vor, wie du ihnen alles über diesen Sommer erzählen kannst, wenn sie ein bisschen älter sind. Wir lieben dich alle sehr, Skipper. Bring es für das Land nach Hause, du verdienst es, diesen Pokal mit diesem unglaublichen englischen Team hochzustemmen!"

Sonntag, 7 Uhr

Inzaghi glaubt an Immobile

Der ehemalige italienische Fußball-Nationalstürmer Filippo Inzaghi wünscht Ciro Immobile das entscheidende Tor im EM-Endspiel gegen England. "Er ist ein großartiger Angreifer. Er hat es Italien ermöglicht, gut zu spielen, indem er die Drecksarbeit übernommen hat", sagte der 47 Jahre alte frühere Weltklasse-Stürmer der "Gazzetta dello Sport". "Ich wünsche ihm ein Tor im Finale, das wäre die Kirsche auf der Torte." Mit Blick auf die Kritik an dem früheren Dortmunder ergänzte er: "Auch ich hatte komplizierte Momente. Ciro muss ruhig bleiben und unbeschwert weiterspielen." Für das Endspiel gegen England tippt der frühere Milan-Profi ein 1:0 für Italien mit dem Torschützen Immobile.

Samstag, 20.30 Uhr

Southgate bittet: Buht die Hymne nicht aus

Teammanager Gareth Southgate hat die englischen Fußball-Fans aufgefordert, die italienische Nationalhymne vor dem Finale der EM nicht auszubuhen. "Wir sollten respektvoll sein. Wir können sie während des Spiels mit den Gesängen einschüchtern, aber die Hymne ist etwas anderes", sagte Southgate bei einem Pressestatement am Samstagabend.

Vor dem Halbfinale gegen Dänemark (2:1 n.V.) am Mittwoch hatte es während der gegnerischen Hymne im Londoner Wembley-Stadion laute Buhrufe gegeben. Dafür war der englische Verband von der UEFA mit einer Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro belegt worden.

Samstag, 19.30 Uhr

Queen wünscht englischem Fußball-Nationalteam viel Erfolg

Vor dem EM-Finale hat Königin Elizabeth II. dem englischen Nationalteam viel Erfolg gewünscht. In einem kurzen Schreiben an Nationalcoach Gareth Southgate würdigte die Queen "Geist, Hingabe und Stolz" der Mannschaft.

Dabei erinnerte die Monarchin auch an den Moment, als sie bei der Weltmeisterschaft 1966 den WM-Pokal in Wembley an Sir Bobby Moore überreicht hatte. Dabei habe sie gesehen, was es den Spielern und dem Trainerstab bedeutet habe, das Finale eines großen internationalen Turniers erreicht und gewonnen zu haben. "Ich möchte Ihnen allen meine Glückwünsche und die meiner Familie zum Erreichen des Finales der Europameisterschaft aussprechen und meine guten Wünsche für morgen senden", schrieb die Queen.

Premierminister Boris Johnson erklärte, das englische Team habe eine unglaubliche Vorstellung geliefert und bereits Geschichte geschrieben, weil es das Finale erreicht habe. "Ihr habt eine Schar von Brüdern geformt, deren Energie, Beharrlichkeit und Zusammenarbeit aus allen zu strahlen scheint, was Ihr tut", lobte Johnson den Zusammenhalt der Mannschaft.

Samstag, 17.10 Uhr

Polizei: England-Fans ohne Tickets sollten nicht nach London kommen

Vor dem EM-Finale gegen Italien bittet die Londoner Polizei englische Fußball-Fans, sich nicht in größeren Mengen zu versammeln. London befinde sich weiterhin in einer Gesundheitskrise, mahnte die Hauptstadtpolizei am Samstag angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie an.

Gleichzeitig warnte sie davor, ohne Ticket in die Hauptstadt zu kommen. "Wenn Sie kein Ticket für die Spiele oder Fanzonen oder eine offizielle Buchung für einen Pub, eine Bar oder einen Klub haben, dann ist meine Botschaft klar: Bitte kommen Sie nicht nach London - Sie könnten das Spiel verpassen", erklärte Polizeivertreter Laurence Taylor.

Samstag, 13.45 Uhr

Italiens Nationalelf in London angekommen

Italiens Nationalmannschaft ist in London angekommen. Die Auswahl erreichte am Samstagmittag mit einem Charterflieger aus Florenz die englische Hauptstadt. Dort stehen für die "Squadra Azzurra" am Samstag noch das Abschlusstraining auf der Anlage der Tottenham Hotspur im Norden der Stadt und die Pressekonferenz an.

Mit dabei ist wie angekündigt der verletzte Leonardo Spinazzola. Der 28 Jahre alte Linksverteidiger war nach seinem Achillessehnenriss am Samstag mit eingegipstem Bein und Krücken an Bord. Das EM-Endspiel will Spinazzola im Londoner Wembley-Stadion als Zuschauer verfolgen und die Mannschaft von der Seitenlinie aus unterstützen. Der Profi von der AS Rom hatte sich im EM-Viertelfinale gegen Belgien die Achillessehne gerissen und fällt nach einer Operation mehrere Monate aus.

Samstag, 13.15 Uhr

Milde UEFA-Strafe für England

Der englische Verband FA ist nach dem Fehlverhalten einiger Fans im Halbfinale gegen Dänemark mit einer eher milden Strafe davongekommen. Die UEFA verhängte eine Geldbuße in Höhe von 30.000 Euro. Bestraft wurde die Verwendung eines Laserpointers durch Zuschauer, die Störungen durch Fans während des Abspielens der dänischen Nationalhymne und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Die Verantwortlichen hoffen nun, dass sich die Fans beim Finale gegen Italien besser benehmen.

Samstag, 13 Uhr

Foden verpasst Englands Abschlusstraining

Angreifer Phil Foden hat das Abschlusstraining der englischen Nationalmannschaft vor dem EM-Finale gegen Italien verpasst. Der 21-Jährige vom englischen Meister Manchester City musste am Samstag aussetzen, weil er einen leichten Schlag abbekommen hat, wie der englische Verband FA mitteilte. Ein Einsatz von Foden sei "fraglich", sagte Nationaltrainer Gareth Southgate. Bis auf den Offensivspieler nahmen alle Spieler an der Einheit im EM-Basislager der "Three Lions" in Burton upon Trent teil. Anschließend wollte die Mannschaft sich auf den Weg nach London machen.

Samstag, 11 Uhr

Italiens Nationalelf auf dem Weg nach London

Italiens Nationalmannschaft hat sich gegen 11 Uhr auf den Weg zum EM-Endspiel nach London gemacht. Gut gelaunt und bei strahlendem Sonnenschein stieg die Mannschaft am EM-Quartier der "Azzurri" in den Teambus. Anschließend sollte es per Charterflieger von Florenz nach London gehen, wo für die Mannschaft noch das Abschlusstraining und die Pressekonferenz anstehen. Das Team war nach dem Halbfinal-Sieg gegen Spanien am Dienstag aus London zurück nach Florenz geflogen, um sich dort auf das Finale vorzubereiten.

Samstag, 8 Uhr

Rom verzichtet nun doch auf Public Viewing im Olympiastadion

Die italienischen Fans können das Finale nun doch nicht im Olympiastadion von Rom verfolgen. Nach einem Beschluss der Polizei wurden entsprechende Pläne kurzfristig gestrichen, ursprünglich sollten bis zu 16.000 Tifosi für das Spiel am Abend zugelassen werden. Da es sich allerdings nicht um ein Sportevent, sondern um ein Public Viewing handle, könnten laut Anti-Corona-Regeln maximal 1.500 Personen ins Stadion. Wie die Spiele zuvor soll daher auch das Finale nun auf drei Großbildschirmen übertragen werden, die im Stadtzentrum aufgestellt wurden.

Samstag, 7.30 Uhr

Matthäus drückt Italien die Daumen

Der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hält große Stücke auf Italiens Kapitän und drückt der "Squadra Azzurra" die Daumen. "Giorgio Chiellini verkörpert beide Seiten des Fußballs, als eisenharter Verteidiger und zugleich als lächelnder, sympathischer Sportsmann. Er hat die EM auf seine Weise geprägt", schrieb der Weltmeister von 1990 in einer Kolumne. Der 36-Jährige von Juventus Turin sei der "Typ des Turniers" gewesen.

Samstag 7.30 Uhr

Chiellini hat Spaß bei der Arbeit

Italien braucht in der Tat Widerstandskraft und Gelassenheit. Beides verkörpert Kapitän und Abwehrchef Chiellini wie kein anderer.

Samstag, 7 Uhr

Gegensätze im Mittelfeld

Im Mittelfeld unterscheiden sich die beiden Finalisten grundlegend. Italien agiert im Zentrum deutlich riskanter und offensiver, England stärkt vor allem die Defensive. In Sachen Erfahrung hat die "Squadra Azzurra" jedoch klare Vorteile. Wir haben die unterschiedliche Spielweise der beiden EM-Finalisten unter die Lupe genommen.

Samstag 6.30 Uhr

Radprofi Cavendish freut sich auf EM-Finale mit England

Der britische Radprofi Mark Cavendish freut sich auf das Finale der Fußball-EM. "Ich bin stolz. Es ist großartig, England im Finale zu sehen", sagte der 36 Jahre alte Sprinter. Cavendish, der am Freitag auf der 13. Etappe der Tour de France bereits seinen vierten Tagessieg feierte und mit 34 Tour-Etappensiegen mit dem legendären Eddy Merckx gleichzog, will sich das Endspiel nach der Pyrenäen-Etappe hoch bis nach Andorre-la-Vielle anschauen. Und zwar in einer interessanten Konstellation: "Mein Zimmerkollege ist Italiener", sagte Cavendish: "Es wird intensiv am Sonntag, denke ich. Aber wir werden es genießen."

Samstag, 6 Uhr

Abwehrreihen im Fokus

Im Fokus stehen die Abwehrreihen. Italien blieb in der Vorrunde ohne Gegentor, die Engländer kassierten sogar erst im Halbfinale ihren ersten und einzigen Gegentreffer im Turnier. Auch dank ihrer starken Abwehr sind die "Three Lions" seit nunmehr zwölf Länderspielen ungeschlagen. Übertroffen wird dies noch von der unwirklich anmutenden Erfolgsserie von Endspiel-Gegner Italien, die "Squadra Azzurra" ist nach dem Halbfinalsieg gegen Spanien nunmehr 33 Spiele in Folge unbesiegt.

Samstag, 6 Uhr

Mancini: "Im Finale zu stehen, reicht uns nicht"

Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini ist schon vor dem EM-Endspiel stolz auf seine Mannschaft, will sich damit aber nicht zufrieden geben. "Im Finale zu sein, ist ein schönes Ziel. Aber das reicht uns nicht", sagte der 56-Jährige: "Ich bin stolz auf das, was die Jungs geschafft haben. Das war nicht leicht. Wir haben vom ersten Tag an daran geglaubt."

Samstag, 5 Uhr

Mancinis gibt Einblick in seine Taktik

Italiens Plan ist es, England vom Beginn an anzulaufen. "Wir sind es, die sie unter Druck setzen müssen", sagte Nationaltrainer Roberto Mancini. Er erwartet eine Partie, die bis zum Schluss offen und spannend ist. Dennoch solle sein Team das Finale nicht mit zu viel Anspannung angehen: "Man muss mit dem richtigen Druck spielen und versuchen, Spaß zu haben. Nur so kann man ein Finale gewinnen."

Samstag, 5 Uhr

Nicht nominierter Grifo : "Natürlich enttäuschend für mich"

Der italienische Nationalspieler Vincenzo Grifo blickt mit einem weinenden Auge auf das EM-Endspiel. "Natürlich war es enttäuschend für mich, weil ich natürlich gehofft und in der Saison viel reingeworfen habe, damit es noch klappt", sagte der Flügelspieler des SC Freiburg. Grifo war Teil des vorläufigen EM-Kaders, wurde dann jedoch nicht mit zur Endrunde genommen. Für das Endspiel erwartet Grifo "ein richtig schönes Spiel mit ganz viel Qualität auf dem Platz". Ein genaues Ergebnis hat er nicht im Kopf, "aber ich glaube, dass wir Italiener das hinbekommen".

Freitag 22 Uhr

Torschützenkönig gesucht

Noch führt Portugals Cristiano Ronaldo die Torschützenliste der EM an. Doch vor dem Finale liegen auch noch die Engländer Harry Kane und Raheem Sterling mit je drei Toren aussichtsreich im Rennen.

Freitag, 22 Uhr

Wo spielt Kane?

In Sachen Aufstellungen ist nicht mit Überraschungen zu rechnen. Offen ist noch, ob Englands Trainer Gareth Southgate wie gewohnt Harry Kane ins Zentrum stellt oder den Kapitän ein wenig zurückzieht, um ihn aus der Umklammerung der italienischen Innenverteidigung zu nehmen.

Freitag 21.30 Uhr

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

 Italien:  Donnarumma - Di Lorenzo,  Bonucci,  Chiellini,  Emerson - Barella,  Jorginho, Verratti - Chiesa,  Immobile, Insigne

 England : Pickford -  Walker,  Stones, Maguire, Shaw -  Phillips,  Rice - Foden,  Mount, Sterling -  Kane

Freitag 21.30 Uhr

Kuipers leitet Finale

Schiedsrichter des Endspiels ist Björn Kuipers aus den Niederlanden. Unterstützt wird der erfahrene Top-Referee vom deutschen Videoassistenten Bastian Dankert. Für Kuipers ist es der vierte Einsatz bei dieser EM, er ist der erste Niederländer, der ein Europameisterschafts-Endspiel pfeift.

Freitag 21.30 Uhr

60.000 Fans dabei

Beim Finale werden 60.000 Fans in Wembley mit dabei sein. Darunter sind 1.000 italienische Anhänger. Und das alles, obwohl die Inzidenz in England gerade wieder steigt.

Freitag, 21.30 Uhr

Riesige Vorfreude

Die Vorfreude bei beiden Teams ist riesengroß. "Jetzt steht das bevor, wovon wir seit drei Jahren träumen", sagte Italiens Abwehrchef Giorgio Chiellini. "Es wird von beiden Seiten das beste Spektakel für den europäischen Fußball", sagte Leonardo Bonucci. Englands Stürmerstar Harry Kane hielt dagegen: "Jetzt wollen wir Geschichte schreiben." Und Verteidiger John Stones ergänzte: "Wir wollen das Ding jetzt über die Ziellinie bringen."

Italiens Mittelfeldspieler Marco Verratti erklärte: "Alle werden ein großes Spiel machen, egal, ob von Beginn an oder nur eine Minute. Das sind Momente, die man nicht noch einmal wiederholen kann. In dieser Partie werden alle bei 100 Prozent sein. Dieses Spiel muss man gewinnen, das wollen wir, das wollen sie." Die Partie werde "historisch für eine der beiden Mannschaften."

Freitag, 19 Uhr

Ceferin weist Kritik zurück

UEFA-Präsident Alexander Ceferin hat in der BBC die Kritik an den vollen Stadien bei der EURO zurückgewiesen. Er sehe keinen Zusammenhang zwischen der EM und steigenden Corona-Zahlen. Das Modell einer paneuropäischen Fußball-EM betrachtete er dennoch als gescheitert.

Freitag, 19 Uhr

Italien ohne Angst vor der Atmosphäre in London

England hofft mit 60.000 Fans im Rücken auf den Heimvorteil. Doch Vorsicht. Wenn einer Mannschaft zugetraut wird, in der aufgeheizten Wembley-Atmosphäre zu bestehen, dann aber Italienern. Die "Squadra Azzurra" umgibt der Mythos, immer besser zu werden, je mehr die Zuschauer gegen sie sind. "Ohne Angst. Die Engländer leiden, darum können wir sie schlagen", schrieb die "Gazzetta dello Sport" und motivierte: "Nur Mut, in Wembley wie die Löwen. Italien kann es schaffen." Leonardo Bonucci hat jedenfalls keine Angst: "Wir spielen in ihrem Stadion, aber das schreckt uns nicht. Wir denken nur daran, Fußball zu spielen, Spaß zu haben und mit Begeisterung auf den Platz zu gehen. Der Rest ist nur Geschwätz."

Freitag, 19 Uhr

Italien schaut auch nach Wimbledon

Vor dem Finale in Wembley schaut Italien nach Wimbledon. Matteo Berrettini hat als erster Tennisprofi aus Italien das Finale des Rasen-Turniers erreicht. Der 25-Jährige trifft dort auf Novak Djokovic. Nur kurz nach dem Halbfinalsieg hat Italiens Trainer Roberto Mancini via Twitter gratuliert: "Am Sonntag sind wir alle mit dem Herzen in Wimbledon und Wembley."