Chelsea: Tuchel holt Lukaku nach Interview-Ärger zurück ins Team

Hatte ein nicht mit seinem Club abgesprochenes Interview gegeben: Romelu Lukaku vom FC Chelsea.

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Chelsea: Tuchel holt Lukaku nach Interview-Ärger zurück ins Team

Chelsea-Stürmer Romelu Lukaku hat sich am Dienstag (04.01.2022) nun auch öffentlich für sein TV-Interview, in dem er indirekt seinen Trainer Thomas Tuchel kritisiert hatte, entschuldigt.

In einem Video auf der Homepage des englischen Premier-League-Klubs wandte sich der belgische Nationalspieler an die Fans und entschuldigte sich bei ihnen sowie Tuchel und den Mitarbeitern des Vereins.

"An die Fans: Es tut mir leid, dass ich euch verärgert habe. Ihr kennt die Verbindung, die ich mit diesem Klub seit meinen Teenagerjahren habe. Also verstehe ich vollkommen, dass ihr verärgert seid", sagte der 28-Jährige. "Natürlich liegt es jetzt an mir, euer Vertrauen zurückzugewinnen. Ich werde mein Bestes geben, um jeden Tag auf dem Trainingsplatz und in den Spielen Engagement zu zeigen und dafür zu sorgen, dass wir Spiele gewinnen.

Kritische Aussagen zur Unzeit

"Ich entschuldige mich auch beim Manager, bei meinen Mannschaftskameraden und beim Vorstand, weil ich denke, dass es auch nicht der richtige Moment war", sagte Lukaku weiter. Er wolle dazu beitragen, "dass wir anfangen, Spiele zu gewinnen, und dass ich für die Mannschaft die beste Leistung bringe." Trotz seiner Entschuldigungen soll Lukaku laut italienischen Medienberichten eine Geldstrafe von etwa 500.000 Euro zahlen.

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Lukaku war nach dem TV-Interview am Wochenende aus dem Kader geflogen. Am Dienstag kehrte er ins Training zurück, laut Tuchel sei die Sache erledigt. "Er hat sich entschuldigt", sagte der Chelsea-Coach. Bereits am Mittwoch könnte der 28-jährige Lukaku damit wieder im Chelsea-Kader stehen, wenn die Blues im Halbfinal-Hinspiel des Ligapokals auf Tottenham Hotspur treffen.

Tuchel hatte sich am Wochenende verärgert über das Interview gezeigt, das "Sky Italia" in der vergangenen Woche gesendet hatte. Lukaku sagte, er sei mit seiner Rolle im Verein unzufrieden und würde gern in naher Zukunft zu Inter Mailand zurückkehren.

dpa | Stand: 04.01.2022, 22:01

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