Fußballer in Frankreich benötigen Gesundheitspass

Französische Fußballnationalspieler mit Staatspräsident Emmanuel Macron

Schutz vor Coronainfektionen

Fußballer in Frankreich benötigen Gesundheitspass

Um in ihren Vereinen spielen zu dürfen, brauchen Fußballer in Frankreich künftig einen Gesundheitspass. Das gab der französische Fußballverband FFF bekannt.

Nur mit diesem Ausweis, in dem Negativ-Tests, Impfungen oder eine überstandene Corona-Infektion vermerkt sind, sei es künftig möglich, Fußball zu spielen, die Umkleideräume zu nutzen und die Tribünen zu betreten.

"Wir sind uns bewusst, dass der Gesundheitspass eine zusätzliche Belastung für unsere Lizenznehmer und unsere Klubs darstellt", sagte FFF-Präsident Noel Le Graet in der offiziellen Erklärung: "Diese Maßnahme scheint nun aber die sicherste Lösung zu sein, um wieder in den Fußball einzusteigen und gleichzeitig unsere Spieler so gut wie möglich zu schützen. Ihre Gesundheit hat für uns Priorität."

Ausnahmen für Kinder unter zwölf Jahren

Der Start für die nationalen Amateurwettbewerbe ist für August angesetzt, während die Regionalmeisterschaften im September beginnen sollen. "Diese erwartete Wiederaufnahme wird durch die Einführung des Gesundheitspasses ab den ersten Trainingseinheiten und Spielen der Saison ermöglicht", teilte der Verband mit. Für Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren soll der Pass Ende September eingeführt werden. Lediglich Kinder unter zwölf Jahren sind von der neuen Regel ausgenommen.

Der Gesundheitspass wird in Frankreich bereits seit einigen Tagen für den Besuch von Freizeit- und Kultureinrichtungen benötigt. Im August sollen dann die Gastronomie und der öffentliche Personenverkehr hinzukommen. In Italien wurde bereits Mitte Juli der "Grüne Pass" eingeführt, mit dem der Besuch von Fußballspielen wieder möglich sein soll.

sid | Stand: 01.08.2021, 11:12

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