International - die Elf des ersten Spieltages

International - die Elf des ersten Spieltages

In der ersten Elf des Spieltages der neuen Saison stehen Spieler aus zehn verschiedenen Nationen - die meisten von ihnen spielen in Dortmund, München und Leipzig.

Roman Bürki hält zweimal glänzend im Spiel gegen Broussia Mänchengaldbach

Tor - Roman Bürki (Borussia Dortmund): Auch wenn Borussia Dortmund gegen Borussia Mönchengladbach am Ende deutlich mit 3:0 gewann, hatten die "Fohlen" gerade im ersten Durchgang durchaus ein paar gute Gelegenheiten. Der rechtzeitig genesene Bürki war im Duell der Schweizer Spitzentorhüter (Yann Sommer) an diesem Tag aber der Sieger. Sowohl beim Schuss von Stefan Lainer kurz vor der Pause als auch bei der Chance von Jonas Hofmann und Christoph Kramer nach einer halben Stunde war er auf dem Posten.

Tor - Roman Bürki (Borussia Dortmund): Auch wenn Borussia Dortmund gegen Borussia Mönchengladbach am Ende deutlich mit 3:0 gewann, hatten die "Fohlen" gerade im ersten Durchgang durchaus ein paar gute Gelegenheiten. Der rechtzeitig genesene Bürki war im Duell der Schweizer Spitzentorhüter (Yann Sommer) an diesem Tag aber der Sieger. Sowohl beim Schuss von Stefan Lainer kurz vor der Pause als auch bei der Chance von Jonas Hofmann und Christoph Kramer nach einer halben Stunde war er auf dem Posten.

Abwehr - Kasim Adams (TSG 1899 Hoffenheim): Adams lieferte in der Hoffenheimer Defensive eine solide Leistung ab. Der Abwehrspieler aus Ghana gewann 70 Prozent seiner Zweikämpfe, klärte bei zwei Aktionen und war immer wieder da, wenn es brenzlig hätte werden können. Gemeinsam mit Ermin Bicakcic sorgte er dafür, dass die Kölner Offensivbemühungen zeitweise erlahmten.

Abwehr - Maxence Lacroix (VfL Wolfsburg): Lacroix feierte als einziger Neuzugang sein Debüt in der Startelf des VfL Wolfsburg. Und das bewältigte der 20-Jährige mit Bravour. Der junge Franzose spielte äußerst aufmerksam, bestach durch ein gutes Stellungsspiel und stellte sich auch in den Zweikämpfen äußerst geschickt an. Hart, aber fair: Leverkusens Offenspieler bekamen die Wucht von Lacroix mehrfach deutlich zu spüren. Und wenn er sich den Ball erkämpft hatte, versuchte der Innenverteidiger, das Angriffsspiel mit geschickten Pässen zu eröffnen. 

Abwehr - Angelino (RB Leipzig): Auf der linken Abwehrseite war er in der Defensive kaum gefordert. Das nutzte Angelino, um nahezu pausenlos den Vorwärtsgang einzulegen. Zwar blieb dem Spanier ein Assist verwehrt, aber das lag weniger an ihm als an den Abnehmern der Flanken und Pässe.

Mittelfeld - Vladimir Darida (Hertha BSC): Es ist noch gar nicht lange her, da galt Darida, 30, als ein Spieler, der die Hertha noch verlassen könnte. Nun werden sie in Berlin froh sein, dass es dazu nicht gekommen ist: Beim 4:1-Erfolg über Werder Bremen war der Tscheche der überragende Spieler. Halblinks im Mittelfeld hatte ihn der Trainer Bruno Labbadia postiert, und von dort aus ordnete Darida das Spiel und spielte einige tolle Pässe. Zwei der vier Berliner Tore bereitete Darida direkt vor, jeweils mit einem feinen Pass genau in die Schnittstelle der Werder-Defensive.

Mittelfeld - Roland Sallai (SC Freiburg): Der Ungar steuerte ein Tor und einen Assist zum 3:2-Sieg des Sport-Clubs in Stuttgart bei. Vor allem in der ersten Halbzeit war er gemeinsam mit Stürmer Nils Petersen Sinnbild für die Freiburger Effektivitäts-Monster, die aus ihren ersten beiden Chancen gleich zwei Tore machten.

Mittelfeld - Leroy Sané (FC Bayern München): Was für eine Bundesliga-Rückkehr des 24-Jährigen! Der Flügelangreifer war beim Kantersieg der Bayern über Schalke 04 sofort voll ins Offensivspiel der Münchner integriert und lieferte eine tolle Vorstellung ab. Ein Tor, zwei Assists, dazu etliche unwiderstehliche Sprints, die die Schalker Defensive überforderten. Dieses Debüt des deutschen Nationalspielers darf wohl als Warnung an die Liga verstanden werden.

Mittelfeld - Serge Gnabry (FC Bayern München): Drei Tore im ersten Saisonspiel - Gnabry war in einem erdrückend starken Bayern-Kollektiv der Mann für den Abschluss. Nur wenige Flügelangreifer sind mit einem Abschluss gesegnet wie der gebürtige Stuttgarter. Einmal traf er mit dem rechten Fuß, zweimal mit dem linken, leitete andere Treffer und eigene mit ein. Eine rundum starke Leistung.

Mittelfeld - Emil Forsberg (RB Leipzig): Er stand etwas überraschend in der Startelf, rechtfertigte die Aufstellung durch Trainer Julian Nagelsmann dann mit einer vorzüglichen Leistung. Der Schwede schoss per Elfmeter das 1:0 und leistete die Vorarbeit zum 3:1. Nach einem feinen Solo verhinderte der Pfosten einen weiteren Treffer. Forsberg überragte in einer ohnehin starken Leipziger Mannschaft.

Angriff - Erling Haaland (Borussia Dortmund): Der Norweger zeigte beim 3:0 über Borussia Mönchengladbach, warum der BVB auf die Verpflichtung eines zweiten Stoßstürmers verzichtet hat. Haaland gelangen zwei Treffer, bei beiden sah es nicht so aus, als hätte er große Mühe. Dazu wies er eine 95-prozentige Passquote auf - das alles im Spitzenspiel und mit erst 20 Jahren.

Angriff - Andrej Kramaric (TSG 1899 Hoffenheim): Kramaric macht in der neuen Bundesliga-Saison einfach da weiter, wo er in der vergangenen aufgehört hat. In den jüngsten vier Pflichtspielen traf er saisonübergreifend insgesamt neun Mal. Die letzten sieben Pflichtspieltore der Kraichgauer stammen alle von ihm. Immer wenn der Kroate am Ball war, wurde es gefährlich. Wachsam, als er den schwachen Rückpass von Hector antizipierte. Eiskalt und abgezockt beim Elfmeter, und in der Nachspielzeit zeigte er seine Extraklasse, als er seinen Gegenspieler aussteigen ließ, um das 3:2 zu machen. Brachte zudem 85 Prozent seiner Pässe zum eigenen Mitspieler.

Die Elf des 1. Spieltages von sportschau.de.

Stand: 21.09.2020, 08:00 Uhr

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