Wintersportnews am Montag: Lange Dopingsperre gegen Langläufer

Doping, Wetterkapriolen

Wintersportnews am Montag: Lange Dopingsperre gegen Langläufer

+++ Lange Dopingsperre gegen Langläufer Poltoranin & Co. +++ Abfahrt von Val d'Isère wird in Bulgarien nachgeholt +++

Lange Dopingsperre gegen Langläufer Poltoranin & Co.

Der Internationale Skiverband hat drei Langläufer und einen Trainer wegen Dopings für jeweils vier Jahre gesperrt. Wie die FIS am Montag mitteilte, fielen die Urteile bereits am 2. Januar. Die beiden Esten Karel Tammjärv und Andreas Veerpalu sowie der Kasache Alexej Poltoranin waren bei einer Razzia während der Nordischen Ski-WM 2019 in Seefeld festgenommen und zunächst vom 1. März an provisorisch suspendiert worden. Poltoranin hatte bei der WM 2013 in Val di Fiemme zweimal Bronze gewonnen.

Suspendiert wurde laut Weltverband auch der estnische Trainer Mati Alaver. Er hatte damals eingeräumt, seine Sportler mit dem Erfurter Arzt Mark Schmidt zusammengebracht zu haben. Alle vier hätten auf eine Anhörung verzichtet, erklärte die FIS. Sie können aber nun innerhalb von 21 Tagen Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof Cas in Lausanne einlegen.

Bansko richtet ausgefallene Frauen-Abfahrt aus

Die Abfahrts-Piste in Val d'Isere am 22.12.2019 im Nebel

Kurz vor Weihnachten fiel die Abfahrt in Val d'Isere aus.

Die im Dezember in Val d'Isère abgesagte Weltcup-Abfahrt der Frauen wird in Bulgarien nachgeholt. Wie der Skiweltverband FIS am Montag bekanntgab, soll das Rennen am 24. Januar in Bansko ausgetragen werden. Damit bekommen die Damen ein intensives Speed-Wochenende in Bulgarien: Am Tag danach steht eine weitere Abfahrt auf dem Programm, tags darauf folgt ein Super-G. Das Rennen in Val d'Isère war vor Weihnachten wegen Schneetreibens abgesagt worden. Die ebenfalls nicht ausgetragene Alpine Kombination wird laut FIS nicht nachgeholt.

dko/sid/dpa | Stand: 06.01.2020, 19:05

Darstellung: