Kreuzbandriss: Saison-Aus für Kilde

Aleksander Aamodt Kilde während eines Rennens

Biathlon

Kreuzbandriss: Saison-Aus für Kilde

Saison-Aus für Norwegens Alpin-Star Kilde +++ Russland gewinnt Team-Aerials +++ Zwei weitere Coronafälle beim Biathlon-Weltcup in Oberhof +++ Junioren-WM der Eisschnellläufer gestrichen

Für den norwegischen Skirennläufer Aleksander Aamodt Kilde (28) ist die Saison nach einem Kreuzbandriss im rechten Knie beendet. Der Gesamtweltcupsieger des vergangenen Winters zog sich die Verletzung beim Super-G-Training auf der österreichischen Reiteralm zu. "Es ist so, wie ich es befürchtet, aber nicht erhofft hatte", wurde Kilde vom norwegischen Skiverband zitiert. Er sei aber "in sehr guten Händen" und werde "stark zurückkommen", so Kilde.

Kilde, der in dieser Saison den Super-G und die Abfahrt in Gröden gewonnen hatte, soll schon bald operiert werden. "Für so etwas gibt es nie einen guten Zeitpunkt, aber das gehört bei unserem Sport dazu", so der Norweger.

Russland gewinnt Aerials

Team Russland 1 mit Einzelweltcupspitzenreiter Maxim Burow, Pawel Krotow und Anastasia Prytkowa hat den Teamwettbewerb der Freestyler beim Aerials-Weltcup in Jaroslawl/Russland gewonnen. Platz zwei ging an die Schweiz vor den USA. Ein deutsches Team war nicht am Start.

Zwei weitere Coronafälle beim Biathlon-Weltcup in Oberhof

Beim Biathlon-Weltcup in Oberhof gibt es zwei weitere Coronafälle. Wie der Weltverband IBU mitteilte, wurden ein Athlet und ein Betreuer aus Slowenien positiv auf das Virus getestet. Beide Personen wurden isoliert und für zehn Tage in Quarantäne geschickt. Zwei als direkte Kontaktpersonen identifizierte Athleten müssen gemäß der lokalen Bestimmungen sogar für 14 Tage in Quarantäne.

Die drei betroffenen Sportler verpassen somit neben den verbleibenden Wettbewerben am Rennsteig auch die WM-Generalprobe in Antholz ab dem 21. Januar. In Oberhof waren 23 von über 2400 durchgeführten Coronatests positiv, damit gab es bereits fünf Coronafälle mehr als bei den ersten beiden Weltcup-Stationen zusammen.

Junioren-Eisschnelllauf-WM abgesagt

Die für Februar im japanischen Hachinohe geplanten Junioren-Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften fallen aus. Das gab der Eisschnelllauf-Weltverband ISU am Freitag (15.01.2021) bekannt. Wie der Verband mitteilte, seien die Titelkämpfe „mit Blick auf die weltweite Covid-19-Pandemie-Situation und verstärkter Einreise-Restriktionen nach Japan“ nicht durchführbar.

dh/pm/sid | Stand: 16.01.2021, 19:46

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