Seyfarth vergibt Podestchance - Österreicherin gewinnt

Juliane Seyfarth beim Skispringen in Oberstdorf am 02.02.2020

Weltcup in Oberstdorf

Seyfarth vergibt Podestchance - Österreicherin gewinnt

Skispringerin Juliane Seyfarth hat beim Heimspiel in Oberstdorf mit Rang fünf ihr zweitbestes Saisonergebnis erzielt. Nach einem guten ersten Durchgang rechnete sich die Suhlerin mehr aus, vergab jedoch ihre Podestchance. Der Sieg ging an eine Überfliegerin aus Österreich.

Spannend war es allemal, am Ende haben die Favoritinnen beim Weltcup-Springen in Oberstdorf  die Plätze eins und zwei unter sich ausgemacht. Nach Weiten von 127,5 und 129,0 Metern setzte sich am Sonntag bei widrigen Bedingungen die Österreicherin Chiara Hölzl mit 287,6 Punkten vor ihrer Konkurrentin Maren Lundby (285,3 Punkte) aus Norwegen durch. Mit ihrem vierten Saisonerfolg übernahm Hölzl auch die Führung im Gesamtweltcup. Etwas überraschend landete Marita Kramer (AUT/269,8) auf dem dritten Platz.

Seyfarth rechnete sich mehr aus

Leichte Enttäuschung herrschte dagegen bei Juliane Seyfarth. Die 29-jährige Suhlerin hatte sich nach Platz drei im ersten Durchgang (128,0 Meter) mehr ausgerechnet, kam aber im zweiten Durchgang mit den Windverhältnissen nicht klar und landete bei 114,5 Metern. Das bedeutete in der Endabrechnung Rang fünf, dennoch ihr zweitbestes Saisonergebnis.

Althaus verpatzt zweiten Sprung

Auch bei Katharina Althaus lief es nicht optimal. Als Zehnte nahm sie den Finaldurchgang in Angriff, wurde aber nach schwachen 109,5 Metern auf den 19. Platz (220,2) zurückgeworfen - ihr schlechtestes Ergebnis des Winters. Selina Freitag (206,4), die Schwester von Team-Weltmeister Richard Freitag, wurde 22., Luisa Görlich (198,8) reihte sich als 24. ein und sammelte wie Freitag noch Weltcup-Punkte. Die sympathische 21-Jährige aus Lauscha nahm es sportlich: "Der Wind war nicht gut. Wenn er von der Seite kommt, hat man kaum eine Chance. Dennoch, Oberstdorf macht immer Spaß." Svenja Würth (Baiersbronn) als 31. und Agnes Reisch (Isny) als 39. schafften es nicht ins Finale.

red/sid/dpa | Stand: 02.02.2020, 17:02

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