Super-G: Sander fährt bei Caviezel-Sieg in die Top Ten

Mauro Caviezel

Skip-alpin-Weltcup in Val d'Isere

Super-G: Sander fährt bei Caviezel-Sieg in die Top Ten

Andreas Sander ist beim ersten Super-G der Saison in die Top Ten gefahren. Den besten Durchblick bei schwierigen Bedingungen in Val d'Isere hatte der Schweizer Mauro Caviezel.

Was für eine Geschichte! Mauro Caviezel holt sich den ersten Super-G-Weltcup der Saison. Der Schweizer, dessen Vorbereitung durch einen Achillessehnenriss im linken Fuß nicht optimal verlief, setzte sich bei dichtem Flockenwirbel in Val d’Isere in 1:01:34 Minuten knapp vor dem Norweger Adrian Simseth Sejersted (+0:10s) und dem Österreicher Christian Walder (+0,54s) durch. Caviezel hatte in der Vorsaison das Kunststück fertiggebracht, ohne Sieg die kleine Kristallkugel im Riesenslalom zu gewinnen.

Sander fehlte das letzte Risiko

Andreas Sander musste bereits mit Startnummer vier ins Rennen, leistete sich kaum Fehler und wurde Achter, 0,88 Sekunden hinter der Bestzeit. Dennoch war der 31-Jährige mit sich nicht ganz zufrieden: "Es war nicht alles so frei, wie wir es gern hätten. Es ist so eine Minischicht obendrauf, da habe ich mich schwer getan. Bei diesem kurzen Lauf hätte es mehr Risiko gebraucht", analysierte Sander kritisch im ZDF.

Josef Ferstl wusste ob seines 18. Platzes (+1:16 Minuten) nicht so recht, ob er sich freuen oder ärgern soll. "Mir fehlen nur zwei Zehntel auf die Top Ten. Es ist so eng. Da muss ich die ein oder andere Stelle konsequenter fahren. Andy ist mit einem Top-Ten-Platz ganz gut gestartet", sagte Ferstl.

Andreas Sander: "Ordentlich, aber nicht richtig gut"

Sportschau 12.12.2020 00:29 Min. Verfügbar bis 12.12.2021 ARD


Drei Deutsche nicht im Ziel

Vom deutschen Sextett kamen insgesamt nur drei durch. Romed Baumann verpasste als 35. knapp die Weltcup-Punkte. Manuel Schmid, Dominik Schwaiger und Simon Jochen sahen die Ziellinie nicht, sie schieden vorzeitig aus.  

rei | Stand: 12.12.2020, 11:29

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