Luitz sichert sich in Garmisch-Partenkirchen noch Top-Ergebnis

Stefan Luitz

Weltcup Riesenslalom

Luitz sichert sich in Garmisch-Partenkirchen noch Top-Ergebnis

Stefan Luitz ist beim Riesenslalom in Garmisch-Partenkirchen auf Platz neun gefahren. Der Skirennfahrer vom SC Bolsterlang zeigte zum Abschluss des Heim-Weltcups einen beherzten Auftritt. Alexander Schmid landete auf Rang 13. Den Sieg sicherte sich der Franzose Alexis Pinturault.

Beim Riesenslalom in Garmisch-Partenkirchen konnten sich am Sonntag (02.02.20) nach dem ersten Lauf gleich zwei deutsche Starter Hoffnungen auf Top-Ten-Plätze machen. Zur Halbzeit trennten Alexander Schmid (+0,74) und Stefan Luitz (+0,98) weniger als eine Sekunde vom Führenden Schweizer Loic Meillard, der in 1:02,17 Minuten die Bestzeit vorgelegt hatte. "Ich bin etwas selbstkritisch, dennoch ist die Zeit voll okay. Im zweiten Durchgang will ich einiges ändern: Voll auf Attacke fahren und den Ski laufen lassen", gab sich Schmid als Zehnter kämpferisch. Luitz war als 13. knapp hinter ihm.

Im Kampf um die Podestplätze hatten sich neben Meillard weitere Topfavoriten in aussichtsreiche Positionen gebracht: Der Norweger Henrik Kristoffersen lag nur 0,08 Sekunden hinter Meillard. Leif Kristian Nestvold-Haugen (+ 0,13 Sekunden) und der Franzose Alexis Pinturault (+ 0,18) waren nur einen Wimpernschlag entfernt.

Luitz greift an und knackt die Top Ten

Die DSV-Starter präsentierten sich erneut angriffslustig: Luitz attackierte und setzte mit einem engagierten zweiten Lauf ein Ausrufezeichen. Der 27-Jährige hatte durch die Tore eine überraschend gute Linie gefunden und verbesserte sich um vier Plätze. "Ich habe versucht, voll zu attackieren, das ist ganz gut aufgegangen", analysierte der 27-Jährige. Auch Schmid wollte nichts anbrennen lassen. Doch der 25-Jährige vom SC Fischen verlor im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Zeit und fiel zurück. Luitz (+1,00 Sekunden) beendete das Rennen auf Platz neun. "Endlich ist dem Stefan gelungen, die Trainingsleistung umzusetzen", sagte Christian Schwaiger. Der Herren-Cheftrainer zeigte sich auch mit dem Ergebnis von Schmid (+ 1,49) sichtlich zufrieden. Der DSV-Speedfahrer freute sich, "den 13. Platz von Alta Badia bestätigt" zu haben. "Ich bin super happy, dass ich mein Skifahren zeigen konnte."

Pinturault bleibt cool und gewinnt

Auch die Podestplätze wurden neu vergeben: Pinturault setzte voll auf Risiko und holte sich mit 2:03,10 Minuten die Führung. Nestvold-Haugen (+0,24) verlor auf der Strecke, konnte aber Platz drei sichern. Kristoffersen patzte dagegen und musste sich als Siebter einreihen. Nur Meillard konnte Pinturault den Sieg noch streitig machen. Doch für den Schweizer leuchteten im Ziel 0,16 Sekunden Rückstand auf den Franzosen auf. Das reichte aber noch knapp vor Nestvold-Haugen auf Platz zwei.

Gratz eine Hundertstelsekunde zu langsam

Bitter erwischte es DSV-Fahrer Fabian Gratz (+ 1,97). Der 23-jährige Altenauer verpasste um den Wimpernschlag von einer Hundertstelsekunde als 31. die Top 30. Mit Rang 44 war für Lokalmatador Bastian Meisen vom SC Garmisch (+ 2,64) das Rennen auch schon nach der ersten Fahrt vorbei.

Thema in: Blickpunkt Sport, 21.45 Uhr, BR Fernsehen

mla | Stand: 02.02.2020, 11:49

Ski Alpin | Weltcupstand Damen

NamePkt
1.Federica Brignone1378
2.Mikaela Shiffrin1225
3.Petra Vlhová1189
4.Corinne Suter837
5.Marta Bassino817

Ski Alpin | Weltcupstand Herren

NamePkt
1.Aleksander Aamodt Kilde1202
2.Alexis Pinturault1148
3.Henrik Kristoffersen1041
4.Matthias Mayer916
5.Vincent Kriechmayr794
Darstellung: