Falsch-positiver Corona-Test im deutschen Rodel-Team

Die deutschen Rennrodler Tobias Wendl und Tobias Arlt fahren auf der Kunsteisbahn am Königssee.

Falsch-positiver Corona-Test im deutschen Rodel-Team

Ein fälschlicherweise positiver Corona-Teas hätte den deutschen Doppelsitzern Artl/Wendl fast den Start beim Weltcup am Wochenende gekostet.

Einer der drei positiven Corona-Fälle bei den Testwettkämpfen der Rennrodler in China geht offenbar auf einen falsch-positiven Test im deutschen Team zurück. Wie der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) am Donnerstag (18.11.2021) bekannt gab, wurde Doppelsitzer Tobias Arlt am vergangenen Dienstag (16.11.2021) positiv auf das Virus getestet. Die folgenden zwei Tests seien aber negativ ausgefallen.

Arlt mittlerweile aus Quarantäne-Hotel entlassen

Der Olympiasieger und Doppelsitzer-Partner von Tobias Wendl durfte nach zwei Tagen Isolation das Quarantäne-Hotel mittlerweile verlassen. Trainieren konnte das Duo die vergangenen beiden Tage aber nicht. Erleichtert schrieb das Team auf "Instagram": "Zum Glück hat sich dieser Test nicht bestätigt und wir werden morgen am letzten Training teilnehmen. Gerade noch rechtzeitig." Einem Start beim Weltcup am Wochenende in Yanqing nördlich von Peking steht nun nichts mehr im Weg.

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Fast gesamtes Team in Isolation

Nach Angaben des BSD war Arlt bis zu seinem positiven Testergebnis seit seiner Einreise nach China am 4. November täglich negativ getestet worden und hatte sich wie der Großteil des deutschen Teams den gesamten Aufenthalt über in Isolation befunden. Lediglich zwischen Hotelzimmer und Training an der Bahn habe Arlt sich bewegt.

dh/sid | Stand: 18.11.2021, 18:54

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