Langläuferin Pia Fink zum Saisonabschluss starke Siebte

Pia Fink während des Rennens

Langlauf-Weltcup im Engadin

Langläuferin Pia Fink zum Saisonabschluss starke Siebte

Ein starker Antritt beim letzten Anstieg hat Langläuferin Heidi Weng aus Norwegen den Sieg über 30 Kilometer in Engadin beschert. Pia Fink schaffte es in einem mutigen Rennen noch auf Rang sieben.

Weng verwies beim letzten Rennen der Saison Landsfrau Ebba Andersson (+ 4,5 Sekunden) und die Russin Julia Stupak aus Russland (+ 33,7) auf die Plätze zwei und drei. Die US-Amerikanerin Jessica Diggins (+ 37,3) wurde Vierte, durfte sich aber über den Sieg im Gesamtweltcup freuen.

Auch Hennig in den Top 15

Zweitbeste Deutsche nach Fink (+ 1:45,7 Minuten) wurde Katharina Hennig (+ 1:53,1) auf dem 13. Platz, Laura Gimmler (+ 2:27,5) fiel von Platz vier noch auf Rang 20 zurück - zwei Plätze vor Victoria Carl (+ 3:36,9). Sofie Krehl brach auf den letzten Kilometern ein und wurde mit über sechseinhalb Minuten Rückstand 46. Julia Preussger landete auf Rang 49.

Gute Ausgangsposition

Das deutsche Team hat sich mit ganz starken Ergebnissen am Samstag (13.03.2021) im Massenstartrennen über zehn Kilometer eine sehr gute Ausgangsposition für den langen Kanten verschafft. Laura Gimmler ging als Vierte ins Rennen, Katharina Hennig als Sechste. Auch Victoria Carl als Zehnte und Pia Fink als 16. durften sich Hoffnungen machen.

Drei Deutsche in der Verfolgergruppe

Heidi Weng während des Rennens

Bei Schneefall und einem ruppigen Wind machten die Topleute vom ersten Kilometer an Betrieb. Dem Tempo von Heidi Wenig aus Norwegen konnte Gimmler, die zunächst aufgeschlossen hatte, bereits nach wenigen Kilometern nicht mehr folgen. Vorn bildete sich eine vierköpfige Spitzengruppe mit Wenig, Ebba Andersson (NOR), Julia Stupak (RUS) und Jessica Diggins (USA).

Helene Marie Fossesholm versucht dahinter verzweifelt, den Anschluss zu schaffen, wurde später nach etwa zwölf Kilometern aber von der ersten Verfolgergruppe um Gimmler, Hennig und Carl gestellt, die auf acht Athletinnen anwuchs. Der Rückstand zur Spitze blieb bei etwa 45 Sekunden.

Spitzenquartett baut Vorsprung aus

Doch Einigkeit herrschte in der Gruppe keine, niemand wollte so recht die Führungsarbeit übernehmen. Der Rückstand zum Spitzenquartett wuchs deutlich an. Und eine weitere Gruppe kam von hinten immer näher.

Nach gut 20 Kilometern war die Lücke geschlossen, dank der starken Führungsarbeit von Krista Pärmäkoski aus Finnland. Mit dabei war nun auch die vierte Deutsche, Pia Fink. Die Gruppe umfasste zeitweise 18 Athletinnen.

Attacke von Heidi Weng

Die Attacke von Weng erfolgte zwei Kilometer vor dem Ziel beim letzten giftigen Anstieg. Andersson blieb zurück auf Platz zwei, Stupak und Diggins folgten nach einer weiteren Lücke. Andersson gab aber nicht auf, setzte Weng unter Druck, doch es sollte noch knapp reichen für den Sieg.

red/dpa/sid | Stand: 14.03.2021, 09:54

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