Keine Frauen-Abfahrt auf der Kandahar in Garmisch

Die Kandahar-Abfahrt in Garmisch

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Keine Frauen-Abfahrt auf der Kandahar in Garmisch

+++ Garmisch-Abfahrt abgesagt +++ Eiskunstlauf-WM soll im März stattfinden +++ Verschärfte Coronakrise sorgt in den Wintersport-Weltcups für Absagen +++ Skispringer Peter Prevc positiv auf Corona getestet +++ Deigentesch und Hildebrand enttäuschen bei Biathlon-EM +++

Wegen der schlechten Wetter- und Pistenverhältnisse ist die für Samstag vorgesehene Weltcup-Abfahrt der Frauen in Garmisch-Partenkirchen abgesagt worden. Wie der Ski-Weltverband Fis mitteilte, soll stattdessen ein Super-G gefahren werden. Wegen der widrigen Witterungsbedingungen auf der Kandahar war bereits am Donnerstag das erste Training für die Abfahrt abgesagt worden.

Auch am Freitag erlaubten Schnee, Wind und Regen kein Training, weshalb ein Abfahrtsrennen nicht möglich ist. Der Super-G soll am Samstag um 11.00 Uhr gestartet werden. Für Sonntag steht in Garmisch ein weiterer Super-G auf dem Programm.

Eiskunstlauf: ISU hält an WM-Austragung vorerst fest

Der Eislauf-Weltverband ISU hält vorerst an einer Austragung der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften Ende März in Stockholm fest. Abhängig von den Meldezahlen soll am 2. März eine endgültige Entscheidung getroffen werden. Im Falle einer Absage müsste ersatzweise ein Qualifikations-Wettbewerb im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking organisiert werden.

Im Vorfeld vergangener Winterspiele hatte eine solche Veranstaltung - in allerdings deutlich kleinerem Rahmen - mehrfach im September des olympischen Winters in Oberstdorf stattgefunden. Der eigentlich bereits für Dezember vergangenen Jahres geplante Olympia-Testwettkampf in der chinesischen Hauptstadt wurde nun für Mitte Oktober 2021 neu angesetzt.

Norwegen schließt Grenzen: Absagen im Wintersport

Johannes Rydzek in Lillehammer

Johannes Rydzek in Lillehammer

Da Norwegen ab dem 29. Januar im Kampf gegen die Virus-Mutationen seine Grenzen schließen wird, werden die Wettbewerbe der Skispringerinnen sowie Kombinierer und Kombinierinnen in Lillehammer vom 12. bis 14. März gestrichen. Dies gab der Weltverband FIS am frühen Donnerstagmorgen bekannt. Die Weltcups im Olympia-Ort von 1994 sollten ursprünglich bereits Anfang Dezember ausgetragen werden, waren aber wegen der Pandemie verschoben und erst in der Vorwoche neu angesetzt worden.

In der Kombination wäre es die Generalprobe für die WM in Oberstdorf (23. Februar bis 7. März) gewesen. Sollten Norwegen die Grenzen längerfristig schließen, sind weitere Wettkämpfe gefährdet. Die Skispringer tragen Mitte März ihre "Raw Air"-Tour an vier Schauplätzen in Norwegen aus, das Weltcup-Finale im Skilanglauf soll vom 12. bis 14. März in Oslo ausgetragen werden, und auch die Biathleten haben ihren Saisonabschluss am Holmenkollen (16. bis 21. März).

Positiv getestet: Peter Prevc in Willingen nicht am Start

Der frühere Vierschanzentournee-Sieger Peter Prevc aus Slowenien ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies bestätigte der slowenische Skiverband. Der 28 Jahre alte Skispringer, der in der Saison 2015/16 die prestigeträchtige Tournee gewann, wird damit am Wochenende beim Weltcup in Willingen nicht an den Start gehen können. 

Auch sein Bruder Domen muss sich als Kontaktperson in Quarantäne begeben. Peter Prevc zeige keine Symptome, hieß es vom Verband. Für die Springen ab Freitag wurde Lovro Kos nachnominiert.

Deigentesch und Hildebrand enttäuschen bei Biathlon-EM

Franziska Hildebrand

Für Marion Deigentesch und Franziska Hildebrand verlief der Auftakt der Biathlon-Europameisterschaften im polnischen Duszniki Zdroj enttäuschend. Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Hildebrand belegte im Einzel über 15 km mit zwei Schießfehlern nur Rang 16. Deigentesch, die zuletzt im Weltcup in Antholz als Elfte im Einzel überzeugt hatte, musste sich nach drei Fehlern mit dem 20. Platz begnügen. Beste Athletin des Deutschen Skiverbandes (DSV) war Stefanie Scherer (1), die 24-Jährige kam auf Platz sieben.

Europameisterin wurde die Polin Monika Hojnisz-Starega, die in ihrer Karriere bereits zweimal im Weltcup auf dem Podium stand. Am Freitag geht es bei der EM mit den Sprintrennen weiter. Die Verfolger am Samstag und die Staffeln am Sonntag schließen den Wettbewerb ab. Die deutschen Biathletinnen und Biathleten haben in Duszniki Zdroj die Chance, sich über gute Leistungen noch für die WM in Pokljuka (10. bis 21. Februar) zu empfehlen. Der DSV will sein WM-Aufgebot nach Abschluss der EM verkünden.

dpa | Stand: 28.01.2021, 10:28

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