Alle Biathlon-Weltmeisterinnen und -Weltmeister von der Pokljuka

Alle Biathlon-Weltmeisterinnen und -Weltmeister von der Pokljuka

Bei der Biathlon-WM auf der Pokljuka sind schon einige Goldmedaillen vergeben worden. Von Titelverteidigung bis Hattrick: Hier gibt es die Sieger und Siegerinnen der einzelnen Wettkämpfe in der Übersicht.

Mixed-Staffel: Norwegen

In der Besetzung  Sturla Holm Laegreid, Johannes Thingnes Bö, Tiril Eckhoff und Marte Olsbu Röiseland hat sich Topfavorit Norwegen zum Auftakt der Spiele gleich die erste Goldmedaille gesichert. Abgesehen von Laegreid wiederholten die anderen drei damit ihren Triumph aus dem Vorjahr.

Sprint der Männer: Martin Ponsiluoma (Schweden)

Schweden hat seit sehr langer Zeit mal wieder einen männlichen Biathlon-Weltmeister in einem Individualwettkampf. Sage und schreibe 62 Jahre nach Adolf Wiklund darf sich nun Martin Ponsiluoma eine WM-Goldmedaille umhängen. Null Schießfehler und eine starke Leistung in der Loipe brachten ihm den Sprint-Titel.

Sprint der Frauen: Tiril Eckhoff (Norwegen)

Tiril Eckhoff ist fünf Jahre nach ihrem WM-Sprinttitel von Oslo wieder die schnellste Skijägerin auf der kürzesten Strecke. Ohne Strafrunde konnte sie die Konkurrenz hinter sich lassen.

Verfolgung der Männer: Emilien Jacquelin (Frankreich)

Als Titelverteidiger ins Rennen gegangen und als Weltmeister herausgekommen: Emilien Jacquelin ist auch nach 2020 der Beste in der Verfolgung.

Verfolgung der Frauen: Tiril Eckhoff (Norwegen)

Hattrick für Tiril Eckhoff: Auch in der Verfolgung war die Norwegerin nicht von der Spitze zu verdrängen und lief trotz zwei Strafrunden zur perfekten Auftaktbilanz. Drei Rennen - drei Siege.

Einzel der Frauen: Marketa Davidova (Tschechien)

Wenn die Favoritinnen am Schießstand patzen, ist die Zeit für Überraschungen gekommen. So richtig auf dem Schirm hatte man Marketa Davidova trotz ihres einen Weltcup-Sieges vor etwas mehr als zwei Jahren vor dem 15-Kilometer-Einzel nicht. Sie blieb aber als einzige Athletin im Feld fehlerfrei und holte sich so verdient den WM-Titel.

Einzel der Männer: Sturla Holm Laegreid (Norwegen)

Was Sturla Holm Laegreid in seiner ersten vollen Weltcup-Saison zeigt, lässt sich nur mit dem Wort "außergewöhnlich" beschreiben. Nach vier Siegen in diesem Winter und WM-Gold in der Mixed-Staffel zählte er auch in den Individual-Rennen zu den großen Favoriten. Dieser Rolle wurde er im Einzel über 20 Kilometer schließlich gerecht.

Single-Mixed-Staffel: Frankreich

Erst auf den letzten Metern fiel in diesem kurzweiligen Wettbewerb die Entscheidung. Dabei hatte die Französin Julia Simon die meisten Kraftreserven und sicherte sich gemeinsam mit ihrem Partner Antonin Guigonnat den Weltmeistertitel.

Staffel der Frauen: Norwegen

Die Skandinaverinnen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht, mussten aber für die erfolgreiche Titelverteidigung ordentlich kämpfen. Am Ende setzten sich Ingrid Landmark Tandrevold, Tiril Eckhoff, Ida Lien und Marte Olsbu Röiseland abermals die Staffel-Krone auf.

Staffel der Männer: Norwegen

Wenige Stunden nach dem Sieg ihrer Landsfrauen lief auch das norwegische Männer-Quartett zum Sieg. Sie lagen vom Start weg an der Spitze und siegten in der Besetzung Sturla Holm Laegreid, Tarjei und Johannes Thingnes Bö sowie Vetle Sjastad Christiansen schließlich souverän.

Massenstart der Frauen: Lisa Theresa Hauser (Österreich)

Hoch soll sie leben: Lisa Theresa Hauser krönte ihre bisherige Saison und ihre Auftritte bei der WM mit dem Weltmeistertitel im Massenstart. Es war zugleich eine Premiere: Noch nie stand eine Österreicherin in einem Einzel-Rennen bei der Biathlon-WM ganz oben auf dem Podest.

Massenstart der Männer: Sturla Holm Laegreid (Norwegen)

Nach dem Triumph im Einzel, sowie in der Männer- und der Mixed-Staffel steht Sturla Holm Laegreid auch im Massenstart ganz oben auf das Podium. Damit avancierte er endgültig zum "König" der Biathlon-WM auf der Pokljuka.

Stand: 18.02.2021, 13:58 Uhr

Darstellung: