Steffen Baumgart, Trainer des 1. FC Köln.

Conference-League-Playoffs 1. FC Köln trifft auf Fehérvár

Stand: 11.08.2022 20:49 Uhr

Fußball-Bundesligist 1. FC Köln trifft in den Playoffs der UEFA Conference-League auf den FC Fehérvár aus Ungarn.

Fehérvár mit dem deutschen Trainer Michael Boris gewann am Donnerstagabend auch das Rückspiel gegen den FC Petrocub Hincesti aus Moldau mit 2:1 (2:1). Bereits das Hinspiel hatte Fehérvár vor einer Woche mit 5:0 für sich entschieden.

Dem Georgier Budu Siwsiwadse gelang ein Doppelpack, den zweiten Treffer des Stürmers legte der Ex-Herthaner Palko Dardai, Sohn von Pal Dardai, auf. Der frühere Mainzer Kenan Kodro wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit für Dardai eingewechselt.

Schon nächste Woche das Hinspiel in Köln

Für die Kölner wird der Auftritt in der Conference League der erste internationale seit 2017/18 sein. Die Playoff-Spiele der Rheinländer werden am 18. August in Köln und am 25. August auswärts ausgetragen. Der Gewinner zieht in die Gruppenphase der Conference League ein.

"Wir haben das Gefühl, dass wir die Gruppenphase erreichen können - das sollte auch unser Ziel sein", hatte Kölns Trainer Steffen Baumgart gesagt. Experten, die dem FC nach dem Erreichend der Play-offs zur Conference League ein schweres Jahr in der Bundesliga prophezeiten, warf Baumgart eine gewisse "Oberflächlichkeit" vor. "Klar kriegen wir eine Doppelbelastung. Es ist immer einfacher zu sagen: Es wird nicht reichen", sagte er.

Fehervar-Coach Boris freut sich auf den FC

Der FC Fehérvár, ein Klub aus der Stadt Székesfehérvár 60 Kilometer südwestlich von Budapest, wird von Michael Boris trainiert. "Ein absolutes Toplos für mich persönlich – auch wenn es natürlich nicht um mich geht", hatte Boris der "Kölnischen Rundschau" gesagt.

Der 47-Jährige Boris ist in Bottrop geboren und trainierte in Nordrhein-Westfalen unter anderem den rheinischen Club Germania Windeck, die U23 des FC Schalke 04, die Sportfreunde aus Siegen und Lotte sowie den KFC Uerdingen, ehe er 2016 U19-Nationaltrainer Ungarns wurde und danach die U21 übernahm.