Gladbachs Ramy Bensebaini (M.) diskutiert mit Schiedsrichter Benjamin Brand (r.)

WDR-Sport Bensebaini droht Ärger wegen Schiedsrichterbeleidigung

Stand: 06.03.2023 09:22 Uhr

Borussia Mönchengladbachs Abwehrspieler Ramy Bensebaini droht wegen einer angeblichen Schiedsrichterbeleidigung während des Spiels gegen den SC Freiburg massiver Ärger. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ermittelt.

Der Kontrollausschuss des Verbands wird "den Vorgang untersuchen", teilte der DFB am Sonntag (05.03.2023) mit. Bensebaini soll nach seiner Gelb-Roten Karte (87.) den Unparteiischen Benjamin Brand beschimpft haben. In den TV-Aufnahmen waren die französischen Worte "fils de pute" (Hurensohn) von Bensebaini kurz vor dem Gang in den Kabinentrakt zu vernehmen gewesen.

Nach einem Pfiff des Schiedsrichters hatte der algerische Nationalspieler zunächst den Ball ins Aus geschossen. Nach der Gelben Karte bedachte Bensebaini Brand mit höhnischem Applaus und flog vom Platz.

Trainer Farke kritisiert Bensebaini und Schiedsrichter

Gladbachs Trainer Daniel kritisierte seinen Spieler und Schiri Brand nach dem Spiel. "Er muss seine Emotionen im Griff haben. Das darf ihm nicht passieren", monierte Farke nach dem Spiel. Er fügte aber an: "Wenn der Spieler seine Emotionen im Griff haben muss, dann muss der Schiedsrichter seine Emotionen auch im Griff haben. Er darf keine Gelbe Karte für den weggeschobenen Ball geben."