buten un binnen Werders langer Atem und 4 weitere Fakten zum Bundesliga-Neustart

Stand: 21.01.2023 12:36 Uhr

Ab 18:30 Uhr rollt wieder der Ball und die Bremer wollen beim 1. FC Köln direkt an die guten Leistungen anknüpfen. Wieder könnten die letzten 15 Minuten wichtig werden.

1. Werder – dem Europacup näher als der 2. Bundesliga

Die Bremer spielten ein beeindruckendes Jahr 2022, schafften den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga und stehen dort nach 15 Spieltagen im gesicherten Mittelfeld mit Tuchfühlung nach oben (vier Punkte hinter Rang sechs) und gehörigem Vorsprung nach unten (sieben Punkte auf Platz 16). Die letzten beiden Spiele 2022 gingen zwar verloren, allerdings hießen die Gegner auch Bayern München und RB Leipzig. Drei Niederlagen in Folge kassierten die Bremer in dieser Saison noch nicht.

2. Werder hat einen langen Atem

Ein für 21 Punkte und Platz neun nach 15 Spieltagen waren die vielen Tore gegen Ende der Partien ursächlich. Werder erzielte elf und damit fast die Hälfte seiner 25 Treffer in der Schlussviertelstunde. Das ist Ligaspitze. Sage und schreibe 13 Punkte brachten diese späten Tore den Bremern ein.

3. Köln seit 17 Jahren zu Hause gegen Bremen ungeschlagen

Der FC ist gegen die Bremer seit zehn Heimspielen ungeschlagen (vier Siege, sechs Remis). Der letzte Werder-Sieg in Köln liegt mehr als 17 Jahre zurück: Am 11. Dezember 2005 gelang ein 4:1-Erfolg. Die Namen der Torschützen erinnern an eine erfolgreiche Bremer Ära: Miroslav Klose gelang ein Doppelpack, Naldo und Johan Micoud trafen je einmal.

4. Köln lief meist einem Rückstand hinterher

Einstellung und Moral stimmen bei Köln. Der FC punktete in dieser Bundesliga-Saison sechs Mal nach einem Rückstand (drei Siege, drei Remis), so oft wie keine andere Mannschaft. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Kölner reichlich Gelegenheit dazu hatten, gerieten sie doch in elf der 15 Saisonspiele mit 0:1 in Rückstand (kein Team häufiger), davon allein sechs Mal in der Anfangsviertelstunde.

5. "Fülle", der 1:0-Spezialist

Niclas Füllkrug hat in der Bundesliga schon zehn Saisontore auf dem Konto (kein anderer Bremer hat mehr als drei) – nur Leipzigs Christopher Nkunku traf an den ersten 15 Spieltagen noch öfter. Nachdem zuletzt fünf Mal in Folge Robert Lewandowski Torschützenkönig wurde, ist es also gut möglich, dass es erstmals seit 2005/2006 wieder einen Bremer Top-Torschützen geben wird (damals Miroslav Klose). Schon fünf Mal erzielte Füllkrug in dieser Spielzeit die wichtige 1:0-Führung – so oft wie kein anderer Spieler.