Nummer 1 nach dem Schwimmen: Jan Frodeno

Triathlon Triathlon Challenge Roth: Frodeno vorn dabei, Haug muss aufholen

Stand: 03.07.2022 10:15 Uhr

Der Triathlet Jan Frodeno führt nach dem ersten Wechsel beim Challenge Roth. Die Vorjahressieger Patrick Lange und Anne Haug (Bayreuth) liegen dagegen beide mehrere Minuten zurück bei der 20. Ausgabe des Challenge Roth.

Von Johannes Kirchmeier

Direkt aus der Reha wieder in die Spitzenposition: Der Favorit beim Challenge Roth Jan Frodeno meldet sich gleich nach seiner langwierigen Achillessehnenverletzung wieder stark zurück. Die 3,8 Kilometer Schwimmen beim Triathlon in Mittelfranken absolvierte der 40-Jährige in 48:54 Minuten. Unmittelbar hinter ihm stieg der Offenburger Maurice Clavel aus dem Wasser.

Im Laufe des Radfahrens wurde dann aus der Zweier- eine Fünfergruppe an der Spitze. Der Vorjahressieger Patrick Lange lag vor den 180 Kilometern auf dem Rad und dem anschließenden Marathon auf Rang vier (1:30 Minuten), konnte allerdings nicht mit der Fünfergruppe mithalten. Mit mehreren Minuten Rückstand erreichte er den Solarer Berg als Sechster.

Auch Anne Haug mit Rückstand

Wie erwartet hatte Anne Haug etwas Abstand zu den schnellsten Schwimmerinnen. Mehr als sieben Minuten Rückstand sammelte sie bis zum ersten Wechsel auf die Führenden Fenella Langridge und Rebecca Clarke.

Haug hatte danach auch noch Probleme in der Wechselzone und ließ noch etwas Zeit liegen. Beim Radfahren allerdings holt sie nun mittlerweile stetig auf Clarke auf - Langridge hält sich dagegen weiter wacker an der Spitze.

Kienle schätzt Haug-Leistung ein - und hat noch Hoffnung

"Klar war Anne noch nie die absolute Spitzenschwimmerin. Aber dass der Abstand so groß ist: Das spricht eher dafür, dass sie doch ein bisschen zu kämpfen hat und dass körperliche Leistung fehlt. Und wenn die beim Schwimmen fehlt, ist es auch nicht so, dass die beim Radfahren wie Kai aus der Kiste wieder auftaucht", sagte der derzeit verletzte Triathlet Sebastian Kienle, 2010 Zweiter in Roth, im BR-Interview bei Moderatorin Julia Büchler. "Aber: Es ist ein verdammt langer Tag und Anne hat solche Rennen auch schon umgebogen."

Die Top-Athleten schwammen dieses Mal ohne Neoprenanzüge, weil die Wassertemperatur im Main-Donau-Kanal derzeit 22,8 Grad Celsius beträgt. Neoprenanzüge waren also nicht erlaubt fürs Spitzenpersonal - das Schwimmen war daher etwas langsamer.

Startschuss beim Schwimmen

Startschuss beim Schwimmen

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Quelle: Blickpunkt Sport 03.07.2022 - 06:15 Uhr