Kamila Walijewa vom Russischen Olympischen Komitee trainiert

Olympia | Eiskunstlauf Eiskunstlauf: Walijewa trotz Doping-Verfahren auf Startliste

Stand: 13.02.2022 05:41 Uhr

Eiskunstläuferin Kamila Walijewa steht ungeachtet des laufenden Sportgerichtverfahrens gegen sie wegen einer positiven Dopingprobe auf der Startliste für das Olympia-Kurzprogramm der Frauen am Dienstag in Peking.

Die 15 Jahre alte Eiskunstläuferin des Russischen Olympischen Komitees (ROC) wird an 26. Stelle von 30 Starterinnen auf der am Sonntag veröffentlichten Liste aufgeführt. Walijewa muss jedoch um die Teilnahme am olympischen Medaillenkampf bangen und das für Montag angekündigte Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs (CAS) abwarten. Unter anderen hatte das Internationale Olympische Komitee beim CAS gegen die Aufhebung der vorläufigen Suspendierung Walijewas Berufung eingelegt.

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Die Europameisterin war am 25. Dezember 2021 positiv auf das verbotene Mittel Trimetazidin getestet worden. Die russische Anti-Doping-Agentur Rusada sperrte sie nach Erhalt des Ergebnisses am 8. Februar. Einen Tag danach hob die Disziplinarkommission der Agentur die Suspendierung wieder auf.

Vor diesem Beschluss hatte Walijewa die russische Mannschaft bereits zum Olympiasieg im Teamwettbewerb geführt. Trotz des Doping-Wirbels und des Rechtsstreits trainierte sie in Peking weiter - auch am Sonntag.

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Eine schnelle Entscheidung über die Medaillenvergabe im olympischen Team-Wettbewerb ist nicht zu erwarten zu erwarten. "Der Fall in seiner Gesamtheit wird erst zu einem späteren Zeitpunkt verhandelt", sagte Mark Adams, Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees, am Sonntag in Peking. Die Ad-hoc-Kommission des Internationalen Sportgerichtshofs CAS werde nur über das Startrecht für die 15 Jahre alte Russin im kommenden Frauen-Einzel urteilen, bekräftigte Adams.