Bundestagswahl: Olympiasieger Ullrich schlägt Maaßen

Frank Ullrich am Rande der Landesdelegiertenkonferenz der Thüringer SPD

SPD-Mann zieht in Bundestag ein

Bundestagswahl: Olympiasieger Ullrich schlägt Maaßen

Biathlon-Olympiasieger Frank Ullrich (SPD) ist per Direktmandat in den 20. Deutschen Bundestag eingezogen. Er setzte sich dabei gegen CDU-Rechtsaußen Hans-Georg Maaßen durch.

Im vorläufigen Endergebnis der Bundestagswahl erhielt Ullrich im Wahlkreis 196 in Südthüringen 33,6 Prozent der Stimmen, Maaßen landete deutlich dahinter mit 22,3 Prozent. Damit wird Ullrich erstmals im Parlament vertreten sein.

Ex-Bahnradprofi Lehmann erneut im Bundestag

Der 63-Jährige ist einer von zwei Olympiasiegern im gesetzgebenden Organ der Bundesrepublik Deutschland. Ex-Bahnradprofi Jens Lehmann (CDU) holte wie schon 2017 erfolgreich sein Direktmandat. Der 53 Jahre alte Olympiasieger im Mannschaftszeitfahren von 1992 und 2000 setzte sich in Leipzig (Wahlkreis 152) mit 20,5 Prozent hauchdünn vor SPD-Kandidat Holger Mann (20,2) durch.

Eisschnellläuferin Pechstein scheitert an Gysi

Die erfolgreichste deutsche Winter-Olympionikin Claudia Pechstein, die am Sonntag für die CDU erstmals zur Wahl gestanden hatte, musste sich im Wahlkreis 84 in Berlin Treptow-Köpenick mit 13,5 Prozent der Stimmen hingegen dem langjährigen Abgeordneten Gregor Gysi (Die Linke/35,4) geschlagen geben.

Stand: 27.09.2021, 10:27

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