FC Barcelona bestätigt Finanzlücke

Das Stadion des FC Barcelona

Finanzprobleme beim FC Barcelona

FC Barcelona bestätigt Finanzlücke

Der finanziell wankende spanische Fußball-Topklub FC Barcelona muss in der laufenden Saison 2020/21 eine Gehaltsanpassung vornehmen.

Insgesamt 191 Millionen muss Barca einsparen. Das gaben die Katalanen am Mittwochabend (11.11.2020) bekannt. Demnach hat die Coronakrise beim Verein des deutschen Nationaltorhüters Marc-André ter Stegen zu einer Verringerung der Einnahmen um 300 Millionen Euro geführt.

Eine Einigung über die Kürzung der Gehälter gebe es noch nicht. Die Parteien hätten "nach mehreren Tagen intensiver Treffen die Konsultationsphase beendet, ohne eine Einigung zu erzielen", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs.

Neue Frist

Dafür hat sich der Traditionsverein einen Stichtag gesetz. Bis zum 23. November sollen die Verhandlungen mit Profis und Mitarbeitern abgeschlossen sein. "Der Verein muss akzeptieren, dass er die erforderlichen Mindestziele nicht erreichen kann. Die Profifußballer müssen einen Beitrag leisten, der über dem Erwarteten liegt", hieß es in dem Statement.

Laut spanischen Medien könnte Barça schon im Januar der Konkurs drohen, wenn die Spieler um Starspieler Lionel Messi nicht auf einen Teil ihrer Gehälter verzichten.

red; sid; dpa | Stand: 11.11.2020, 23:53

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