Zwei Jubilare und ein Nobody in der Elf des Spieltags

Zwei Jubilare und ein Nobody in der Elf des Spieltags

Jonathan Burkardt aus Mainz und Philipp Lienhart aus Freiburg feierten Jubiläen am 9. Spieltag der Bundesliga. Beide schafften es in die Elf des Spieltags - genau wie ein Newcomer.

Mark Flekken

Tor - Mark Flekken (SC Freiburg): Wieder zeigte Flekken eine starke Leistung im Tor der Freiburger, in Wolfsburg kassierte er wieder kein Gegentor - und das bereits zum vierten Mal in dieser Saison. Vom Reservisten der vergangenen drei Spielzeiten zum Stammtorwart beim SCF - das lange Warten des Niederländers scheint sich auszuzahlen.

Tor - Mark Flekken (SC Freiburg): Wieder zeigte Flekken eine starke Leistung im Tor der Freiburger, in Wolfsburg kassierte er wieder kein Gegentor - und das bereits zum vierten Mal in dieser Saison. Vom Reservisten der vergangenen drei Spielzeiten zum Stammtorwart beim SCF - das lange Warten des Niederländers scheint sich auszuzahlen.

Abwehr - Stefan Bell (1. FSV Mainz 05): Der Routinier ragte vor allem mit seinen Offensivqualitäten aus dem Mainzer Abwehrverband heraus. Bell nutzte seine Freiräume immer wieder für Vorstöße nach vorne und war an sieben Torschüssen beteiligt - ein starker Wert für einen Verteidiger. Das Tor zum 2:0 besorgte der 30-Jährige nach Vorarbeit von "Johnny" Burkardt obendrein.

Abwehr - Dedryck Boyata (Hertha BSC): Dass erstmals die Null stand bei der Hertha in einem Bundesliga-Spiel dieser Saison war auch ein Verdienst des Belgiers, der zuverlässig und ohne Schnörkel gegen die Gladbacher verteidigte. Boyata wies eine Fehlpassquote von nur sechs Prozent auf - Bestwert seiner Mannschaft an diesem Spieltag.

Abwehr - Philipp Lienhart (SC Freiburg): Schönes Jubiläum für den Österreicher im Dress des SCF. In seinem 100. Pflichtspiel für die Breisgauer besorgte Lienhart die Führung zum 1:0. Schon im vergangenen Auswärtsspiel seiner Mannschaft (2:1-Sieg bei Hertha BSC) hatte der 25-Jährige das Tor zum 1:0 erzielt. Der Mann hat einen Lauf.

Mittelfeld - Thomas Müller (FC Bayern): In der Vorwoche beim 5:1 gegen Leverkusen schon stark, jetzt erneut einer der Dreh- und Angelpunkte im Spiel der Münchner und wieder in der Elf des Spieltags. Mit vier Torschussvorlagen holte er neben Joshua Kimmich den Bestwert gegen Hoffenheim, das 2:0 von Robert Lewandowdski bereitete der Nationalspieler klasse vor.

Mittelfeld - Jude Bellingham (Borussia Dortmund): Wie der junge Engländer die Bielefelder Deckung vor seinem Tor zum 3:0 austanzte, war eine Augenweide und einfach schön anzusehen. Auch ansonsten war der Youngster wieder einer der großen Aktivposten im Dortmunder Offensivspiel.

Mittelfeld - Marco Richter (Hertha BSC): Okay, es war ein Tor der Marke Glückstreffer, das Richter mit seinem halben Seitfallzieher fabrizierte, aber es war eben auch das Tor des Tages gegen Borussia Mönchengladbach. Hertha hatte mit diesem Tor, Richters zweitem Saisontreffer, wieder gewonnen und damit die Stimmung beim Hauptstadtklub ganz erheblich gehoben.

Mittelfeld - Danny Blum (VfL Bochum): Der letzte Startelfeinsatz von Blum lag mehr als ein halbes Jahr zurück. Im März war es gewesen beim 0:2 gegen den HSV in der 2. Liga. Blum sah die Rote Karte. Jetzt war er also erstmals wieder von Beginn an dabei, und dann gelang ihm auch noch das Blitztor zum 1:0 gegen seinen Ex-Klub aus Frankfurt - ein perfekter Abend für Blum.

Angriff - Anthony Modeste (1. FC Köln): Nächster Modeste-Feiertag in Köln. Die beiden Treffer des Franzosen - bereits seine Saisontore fünf und sechs - bescherten dem FC noch das Remis gegen Leverkusen und ließen die Kölner Fans ordentlich feiern. Der Stürmer ist einer der ganz großen Gewinner in der bisherigen Bundesliga-Saison.

Angriff - Hugo Novoa (RB Leipzig): Er kam, sah und traf - der junge Spanier mit dem schönen Namen im Dress der Leipziger wurde in der 85. Minute für Christopher Nkunku eingewechselt. Drei Minuten später hatte er in seinem ersten Bundesliga-Spiel erstmals den Ball - drin! Was für ein Einstand für Novoa.

Angriff - Jonathan Burkardt (1. FSV Mainz 05): Die Tore zum 3:0 und 4:1 selbst erzielt, das 2:0 durch Stefan Bell vorbereitet - Burkardt gehörte neben Sturmpartner Karim Oniwiso (zwei Vorlagen, ein Tor) der Löwenanteil am Sieg der Mainzer gegen den FC Augsburg. "Perfekt war es nicht, aber sehr, sehr gut", sagte Burkardt ins ARD-Mikrophon nach seinem 50. Bundesliga-Spiel und seinem ersten Doppelpack im Oberhaus.

Die Elf des Tages am 9. Spieltag der Bundesliga.

Stand: 25.10.2021, 07:00 Uhr

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