Mehr als nur Bayern in der Elf des Spieltags

Mehr als nur Bayern in der Elf des Spieltags

Wer seinen Verfolger derart abfertigt wie die Bayern die Leverkusener, verdient sich auch Plätze in der Elf des Spieltags. Hinten halten zwei Stuttgarter den Laden zusammen.

Torhüter Fabian Bredlow während des Spiels

Tor - Fabian Bredlow (VfB Stuttgart): Erst einen Tag vor der Partie gegen Mönchengladbach war klar, dass Stuttgarts Nummer zwei seine Corona-Quarantäne beenden kann. Startschwierigkeiten hatte Bredlow keine, er war sicherer Rückhalt beim Remis gegen Mönchengladbach. "Er hat Sicherheit ausgestrahlt", sagte Trainer Pellegrino Matarazzo.

Tor - Fabian Bredlow (VfB Stuttgart): Erst einen Tag vor der Partie gegen Mönchengladbach war klar, dass Stuttgarts Nummer zwei seine Corona-Quarantäne beenden kann. Startschwierigkeiten hatte Bredlow keine, er war sicherer Rückhalt beim Remis gegen Mönchengladbach. "Er hat Sicherheit ausgestrahlt", sagte Trainer Pellegrino Matarazzo.

Abwehr - Thomas Meunier (Borussia Dortmund): Der Belgier zeigte eines seiner besten Spiele im BVB-Trikot. Gegen Mainz war er 120 Mal am Ball, absolvierte die meisten Sprints (43) und die meisten Kilometer (11,8). Dazu bereitete er noch die Führung vor.

Abwehr - Konstantinos Mavropanos (VfB Stuttgart): Hätte Lucio das Spiel Borussia Mönchengladbach gegen VfB Stuttgart geschaut, er hätte seine helle Freude gehabt. Mavropanos war nämlich nicht nur defensiv ein Blitzableiter, der sich immer wieder in Zweikämpfe und gegnerische Schüsse warf, sondern auch ein Gefahrenherd mit seinen Ausflügen nach vorn - ganz im Stile des früheren Weltklasseverteidigers von Bayer Leverkusen und Bayern München. Belohnt wurde diese Energieleistung durch den Führungstreffer aus 22 Metern - schon das dritte Saisontor des Griechen.

Abwehr - Jacob Laursen (Arminia Bielefeld): Der dänische Linksverteidiger sicherte seinem Team in Augsburg bei einer insgesamt mäßigen Vorstellung einen Punkt - per traumhaftem Volley-Distanzschuss. Laursen war außerdem der Arminia-Aktivposten, hatte die meisten Ballaktionen der Bielefelder und zog die meisten Tempoläufe an.

Mittelfeld - Grischa Prömel (FC Union Berlin): War beim 2:0 gegen Wolfsburg Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Unioner, verteilte klug die Bälle. Prömel gewann 60 Prozent seiner Zweikämpfe - von denen er am meisten auf dem Feld führte. Mit zwölf Kilometern lief er zudem mehr als jeder andere Akteur. 

Mittelfeld - Serge Gnabry (Bayern München): Doppelpack Gnabry - zum zweiten Mal in dieser Saison schon. Mit viel Spielwitz, Laufbereitschaft und Konsequenz im Abschluss machte der 26-Jährige Bayer Leverkusen enorme Probleme und münzte das eben dann auch in messbaren Erfolg um. 

Mittelfeld - Thomas Müller (Bayern München): Dass Müller bei seinem Treffer vor allem angeschossen wurde, mag sein. Aber bei Müllers Spielweise kann man sich nie so ganz sicher sein, ob er das nicht doch so gewollt haben könnte. Der Nationalspieler war aber auch sonst an fast jeder erfolgreichen Kombination der Münchner gegen Leverkusen beteiligt - starker Auftritt!

Mittelfeld - Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach): Bester Gladbacher beim 1:1 gegen Stuttgart, nicht nur wegen seines schicken Tores. Mit 12,4 Kilometern war er lauffreudigster Borusse, mit fünf Torschüssen und fünf Torschussvorlagen auch der effektivste.

Angriff - Ihlas Bebou (TSG 1899 Hoffenheim): Mit einem Doppelpack eröffnete der Angreifer das muntere Torschießen beim 5:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln - seinen zweiten Treffer besorgte er per Hacke. Obwohl er 15 Minuten vor Schluss eine Pause bekam, führte er die meisten Zweikämpfe auf dem Platz (24).

Angriff - Robert Lewandowski (Bayern München): Was soll man über Lewandowski noch sagen? Bei seinem zweiten Tor hatte der Pole zwar keine große Mühe, den Ball aus kurzer Distanz ins Tor zu befördern, aber bei seinem ersten hätten sich etliche gestandene Fußballprofis wohl das Bein ausgerenkt. Wie Lewandowski aus vollem Lauf die Kugel mit der Hacke/Sohle direkt ins lange Eck beförderte, war auch für neutrale Fußballfans eine absolute Augenweide.

Angriff - Erling Haaland (Borussia Dortmund): Nach seiner Verletzungspause gegen Mainz direkt wieder bei 100 Prozent: Den Handelfmeter holte er selbst heraus und verwandelte frech in die Mitte. In der Nachspielzeit schoss er eiskalt zum 3:1 ein. Die Saisontore acht und neun in sechs Liga-Einsätzen - was für eine Quote! 

Die Sportschau-Elf des 8. Spieltags

Stand: 17.10.2021, 22:09 Uhr

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