European Championships Tischtennis-EM - vier deutsche Frauen im Achtelfinale

Stand: 18.08.2022 19:52 Uhr

Bei der EM in München haben die deutschen Tischtennis-Frauen im Quartett das Einzel-Achtelfinale erreicht. Comeback-Qualitäten bewies Sabine Winter. Das Männer-Doppel gewann ein schwedisches Team.

Durch Zweitrunden-Erfolge sind Top-10-Ass Han Ying, Team-Europameisterin Nina Mittelham, die EM-Zweite Shan Xiaona und Meisterin Sabine Winter nur noch zwei Erfolge von einer Medaille entfernt.

Winter hatte am Donnerstag (18.08.2022) gegen die Rumänin Irina Ciobanu die ersten beiden Sätze verloren - und kam doch zurück. Am Ende ging das Match über sieben Sätze, Winter gewann 4:3. Im sechsten und siebten Satz wehrte Winter ingesamt drei Matchbälle ab.

In der Runde der letzten 32 trifft Sabine Winter beim Tischtennis bei den European Championships auf Irina Ciobanu. Die Partie in voller Länge.

Auch Ying und Xiaona sind weiter

Zuvor hatte sich die Deutsche Han Ying glatt gegen die Schwedin Christian Källberg durchgesetzt. Das Match endete, als Ying den vierten Satz mit 11:4 für sich entschied und damit auch das Match mit 4:0 Sätzen gewann.

Im Achtelfinale steht auch eine dritte Tischtennisspielerin aus Deutschland. In nur 20 Minuten besiegte Shan Xiaona die Polin Katarzyna Wegrzyn ebenfalls klar 4:0 nach Sätzen.

Tischtennis - zweite Hauptrundenpartie von Han Ying

Sportschau, 18.08.2022 10:42 Uhr

Deutsches Duell im Achtelfinale

Auch die Runde der besten 16 am Freitag wird das DTTB-Team im Damen-Einzel alleine schon durch den nächsten mannschaftsinternen Vergleich zwischen Han und Winter nicht ohne weiteren Ausfall überstehen können.

Bei den Herren stehen für Titelverteidiger und Rekordsieger Boll sowie seine DTTB-Kollegen Dimitrij Ovtcharov, Patrick Franziska, Dang Qiu und Benedikt Duda nach der Spielpause vom Donnerstag zunächst die Spiele um einen Platz im Achtelfinale auf dem Programm.

Doppel der Männer geht an Schweden

Um die Goldmedaille im Doppel der Männer duellierten sich in der Rudi-Sedlmayer-Halle die Österreicher Daniel Habesohn/Robert Gardos und das schwedische Doppel aus Mattias Falck und Kristian Karlsson. Von den deutschen Männer-Doppeln kamen Qui/Duda am weitesten, ehe sie im Viertelfinale gegen Habesohn/Gardos ausgeschieden waren.

Und am Ende triumphierten die Titelverteidiger aus Schweden mit 3:1 (10:12, 11:1, 11:5, 13:11).

Gemischtes Doppel gewinnt bei den Frauen

Im Frauen-Doppel hatten die rumänischen Spielerinnen viele Aktien im Endspiel. Neben dem rein rumänsichen Duo Elizabeta Samara und Andreea Dragoman hatte sich Bernadette Szocs gemeinsam mit der Österreicherin Sofia Polcanova in einem gemischten Doppel qualifiziert. Und das rumänisch-österreichische Doppel entschied das Ding glatt in drei Sätzen ( 18:16, 11:6, 11:9) für sich.