NHL - Draisaitl mit Edmonton ausgeschieden

Jonathan Toews (l.) von den Chicago Blackhawks vor dem Oilers-Tor

Eishockey

NHL - Draisaitl mit Edmonton ausgeschieden

Eishockey-Superstar Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers beim Finalturnier der nordamerikanischen Profiliga NHL die Playoffs verpasst.

Die Kanadier unterlagen den Chicago Blackhawks im vierten Spiel 2:3 und verloren damit die Serie in der Qualifikationsrunde 1:3. Draisaitl, Topscorer der Hauptrunde, blieb im entscheidenden Match ohne Torbeteiligung. "Wir haben zu viele kleine Fehler gemacht, die uns in dieser Phase der Saison nicht passieren dürfen", sagte der deutsche Nationalspieler nach dem Ausscheiden: "Wir haben nie zu unserem besten Spiel gefunden. Ohne das ist diese Liga zu gut." Oilers-Headcoach Dave Tippett zeigte sich ebenfalls enttäuscht: "Es ist frustrierend, weil wir höhere Erwartungen hatten."

Perfekter Start nutzte nichts

Dabei erwischte Draisaitl mit seinem Team einen perfekten Start. Bereits nach 45 Sekunden brachte Josh Archibald Edmonton in Führung. Nach dem Doppelschlag der Blackhawks durch Brandon Saad (6. Minute) und Matthew Highmore (8.) kamen die Oilers durch Ryan Nugent-Hopkins (23.) zwar zum Ausgleich, Dominik Kubalik (49.) beendete allerdings Draisaitls Traum vom Stanley Cup. An Chicagos Schlussmann Corey Crawford, der 43 von 45 Schüssen parierte, biss sich Edmontons Offensive die Zähne aus.

Zwei Auszeichnungen in Sicht

Draisaitl kann in dieser Saison dennoch auf zwei individuelle Auszeichnungen hoffen. Der gebürtige Kölner gehört nicht nur zu den drei Finalisten um den Ted Lindsay Award, der Wahl des herausragenden Profis der regulären Saison durch die Spielergewerkschaft NHLPA. Er ist auch unter den drei Kandidaten für die Hart Memorial Trophy, mit welcher der wertvollste Spieler der regulären Saison (MVP) ausgezeichnet wird.

Islanders in den Playoffs

Jubel bei den New York Islanders

Jubel bei den New York Islanders

Ohne selbst auf dem Eis zu stehen, haben die Nationalspieler Tom Kühnhackl und Thomas Greiss mit den New York Islanders beim NHL-Finalturnier den Einzug in die Playoffs perfekt gemacht. In der Qualifikationsrunde gewannen die Islanders das vierte Spiel im Best-of-Five gegen die Florida Panthers in Toronto 5:1 und setzten sich mit 3:1 Siegen durch.

Zuvor hatte bereits Nationalspieler Tobias Rieder mit den Calgary Flames das Achtelfinale erreicht. Wegen der Corona-Pandemie hat sich die nordamerikanische Eishockey-Profiliga für ein verkürztes Saisonfinale in Turnierform in den kanadischen Spielorten Edmonton und Toronto entschieden.

dpa/sid | Stand: 08.08.2020, 08:00

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