DEL - Tabellenführer München unbeeindruckt

Spielszene Iserlohn - München

44. Spieltag der DEL

DEL - Tabellenführer München unbeeindruckt

Tabellenführer München hat sich durch den Erfolg von Verfolger Adler Mannheim in der Deutschen Eishockey-Liga nicht beeindrucken lassen und sich - wenn auch mühsam - in Iserlohn durchgesetzt. Unterdessen reißt die historische Krise der Kölner Haie in der DEL nicht ab.

DEL-Spitzenreiter Red Bull München gewann am Freitagabend (14.02.2020) bei den Iserlohn Roosters mit 4:2 (2:1, 0:0, 2:1) und vergrößerte seinen Vorsprung gegenüber Adler Mannheim wieder auf sechs Punkte. Nationalspieler Yannic Seidenberg (9. Minute, 13.) gelang für München ein Doppelpack, Trevor Parkes (56.) und Yasin Ehliz (60.) sorgten in der Schlussphase für den Sieg.

Der Tabellenzweite Mannheim hatte tags zuvor vorgelegt und ein 5:1 (0:1, 3:0, 2:0) gegen die Nürnberg Ice Tigers eingefahren.

Haie kassieren 14. Pleite in Folge

Die Kölner Haie verloren am Freitag das Krisenduell bei Tabellenschlusslicht Schwenninger Wild Wings mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:1) und bauten ihren Vereinsnegativrekord auf 14 Pleiten in Serie aus. In einer zähen Partie besiegelte Andreas Thuresson drei Minuten vor dem Ende mit einem Powerplay-Treffer die erneute Niederlage.

Bei neun Punkten Rückstand gerät die Teilnahme an den Pre-Playoffs für die Haie, die in der Vorwoche Sportdirektor Mark Mahon freigestellt hatten, immer mehr außer Reichweite. Die Wild Wings bleiben trotz ihres ersten Sieges nach zuvor sechs Pleiten hintereinander abgeschlagen am Tabellenende.

Rückschläge für Straubing und die DEG

Dahinter drohen die Straubing Tigers immer mehr den Anschluss zum Spitzenduo zu verlieren. Die Niederbayern verloren bei den Wolfsburg Grizzlys mit 1:4 (0:3, 1:0, 0:1) und liegen nun schon sechs Zähler hinter den zweitplatzierten Mannheimern.

Im Rennen um den letzten direkten Playoff-Platz hat der ERC Ingolstadt gegen die Düsseldorfer EG einen Big Point gelandet. Die Bayern bezwangen den Tabellennachbarn zuhause mit 3:2 (1:0, 0:1, 1:1, 1:0) nach Verlängerung und rücken acht Spieltage vor dem Ende bis auf zwei Punkte an die Rheinländer heran.

Statistik

Eishockey · DEL 44. Spieltag 2019/2020

Freitag, 14.02.2020 | 19.30 Uhr

Wappen Iserlohn Roosters

Iserlohn Roosters

Jenike – O‘Connor, Baxmann, Raymond, Buschmann, D. Orendorz, Schmitz – Blank, Weidner, Halmo, Petan, Sutter, MacQueen, Fleischer, Clarke, Samanski, Dmitriev, D. Weiß, Lautenschlager

2
Wappen EHC Red Bull München

EHC Red Bull München

Fießinger – Parlett, Bodnarchuk, Y. Seidenberg, Abeltshauser, Boyle, Aulie, Quaas – Mauer, Kastner, Peterka, Parkes, Voakes, Bourque, Gogulla, Jaffray, Ehliz, Daubner, Schütz

4

Fakten und Zahlen zum Spiel

Iserlohn Roosters EHC Red Bull München
Überzahl 5 Überzahlsituationen, 1 Tor 4 Überzahlsituationen, 1 Tor
Strafminuten 8 Min. 10 Min.

Strafen:

  • Lautenschlager - 2 Min. - Beinstellen
  • Halmo - 2 Min. - Bandencheck
  • Ehliz - 2 Min. - Beinstellen
  • Kastner - 2 Min. - Beinstellen
  • Bourque - 2 Min. - Beinstellen
  • Petan - 2 Min. - Stockschlag
  • Weidner - 2 Min. - Ellbogencheck
  • Bourque - 2 Min. - Stockschlag
  • Abeltshauser - 2 Min. - Beinstellen

Tore:

  • 0:1 (8:44) Y. Seidenberg (Bourque, Parkes) PP2
  • 1:1 (11:24) Halmo (Petan, O‘Connor) PP1
  • 1:2 (12:33) Y. Seidenberg (Abeltshauser, Ehliz)
  • 2:2 (40:26) Weidner (Halmo, Lautenschlager)
  • 2:3 (55:57) Parkes (Abeltshauser)
  • 2:4 (59:58) Ehliz (Jaffray) ENG

Zuschauer:

  • 4.028

Schiedsrichter:

  • Aleksi Rantala, Bastian Steingross,

Stand der Statistik: Freitag, 14.02.2020, 22:00 Uhr

sid/dpa/red | Stand: 14.02.2020, 22:02

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