Deutschlandachter geht wieder aufs Wasser

Der deutsche Ruder-Achter bei der WM in Österreich

Corona-Krise: Die Lage bei weiteren Sportarten

Deutschlandachter geht wieder aufs Wasser

Der Deutschland-Achter kehrt auf das Wasser zurück. Nach einer weiteren Lockerung der Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie in Nordrhein-Westfalen sollen die Ruderer ab Dienstag wieder im Großboot sitzen.

Samstag, 30.05.2020

Der Deutschland-Achter kehrt auf das Wasser zurück. Nach einer weiteren Lockerung der Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie in Nordrhein-Westfalen sollen die Ruderer ab Dienstag (02.06.20) wieder im Großboot sitzen. "Es ist absolut wichtig für uns, dass wir wieder einen relativ normalen Sportbetrieb durchführen können und beim Training andere Möglichkeiten als bislang haben", sagte Bundestrainer Uwe Bender. Vor gut einem Monat war das Training in Zweier-Booten wieder aufgenommen worden, jetzt folgen der Vierer ohne Steuermann und der Achter. Hingearbeitet wird auf die in den Herbst verschobenen Europameisterschaften in Posen/Polen (9. bis 11. Oktober).

Mittwoch 27.05.2020

Boxen: In Berlin ist ein für den 12. Juni vorgesehenes Boxevent genehmigt worden. Der Berliner Profi-Boxstall Agon darf in den Havelstudios unter strengen Hygiene- und Sicherheitsregeln mehrere Boxkämpfe durchführen. Am 12. Juni darf der Boxstall nun nach der Erlaubnis des Berliner Senators für Inneres und Sport drei Titelkämpfe nachholen. Dabei verteidigen Jack Culcay den WBO International Titel und Björn Schicke seinen EBU-EU-Titel. Vincenzo Gualtieri wird um die deutsche Meisterschaft kämpfen. Bei der Veranstaltung dürfen nur unmittelbar mit dem Event befasste Personen wie Boxer, Trainer, Jury teilnehmen, Zuschauer sind nicht zugelassen.

Freitag, 22.05.2020

Snooker: Die Snooker-Profis dürfen am 1. Juni nach über zwei Monaten Corona-Pause wieder mit einem offiziellen Wettbewerb starten. Die Champions League in Milton Keynes beginnt dann ohne Zuschauer und mit besonderen Corona-Regeln, wie der Weltverband World Snooker mitteilte. Demnach sollen alle 128 Spieler mit einer Tour Card eingeladen werden. Die Marshall Arena wurde als Austragungsort ausgewählt, weil es dort auch eine Unterkunft gibt, so dass die Spieler die Arena während des Turniers nicht verlassen müssen.

Donnerstag, 21.05.2020

Schwimmen: Die Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Abu Dhabi können nicht wie geplant im Dezember 2020 stattfinden. Wie der Schwimm-Weltverband FINA mitteilte, sollen die Wettkämpfe stattdessen vom 2. bis 7. November 2021 ausgetragen werden. Die folgenden Weltmeisterschaften auf der 25-Meter-Bahn hingegen sollen wie vorgesehen 2022 im russischen Kasan und 2024 in Budapest stattfinden. Die für das kommende Jahr geplante Langbahn-WM im japanischen Fukuoka war bereits in den Mai 2022 verschoben worden.

Samstag, 16.05.2020

American Football/NFL: Die Teams der US-Profiliga NFL können im Zuge der Coronakrise am kommenden Dienstag ihre Einrichtungen wieder öffnen. Das teilte Commissioner Roger Goodell den Klubs in einem Memo mit. Demnach sei eine Öffnung der Räumlichkeiten gestattet, wenn dies durch die lokalen Behörden erlaubt wird. Allerdings dürfen sich zunächst nur 50 Prozent der Mitarbeiter in den Einrichtungen aufhalten und nie mehr als 75 Personen gleichzeitig. Spielern und Trainern ist der Zutritt weiter untersagt, es sei denn, es handele sich um eine medizinische Behandlung.

Freitag, 15.05.2020

Die Fortsetzung der Global Champions Tour der Springreiter in diesem Jahr ist ungeklärt. "Wir werden sehr bald entscheiden, ob es möglich ist, sichere Events in diesem Jahr zu veranstalten - natürlich unter Einhaltung der Vorgaben der nationalen Regierungen - oder ob wir frisch im nächsten Jahr beginnen werden", sagte Jan Tops, der Gründer der wichtigsten Pferdesport- Serie, in einer Mitteilung. Bisher konnte nur Anfang März in Doha die erste von 18 geplanten Stationen geritten werden. Zahlreiche Etappen, darunter das Hamburger Derby, sind ausgefallen. Auch das zur Serie gehörende Turnier im Juli in Berlin steht vor der Absage.

Donnerstag, 14.05.2020

Turnen: Der US-Turnverband hat die für Anfang Juni in Fort Worth/Texas geplanten nationalen Meisterschaften um ein Jahr verschoben. Simone Biles, dreimalige Weltsportlerin des Jahres, kann ihre nationalen Titel daher nicht verteidigen. Die viermalige Olympiasiegerin und Rekord-Weltmeisterin galt als klare Favoritin auf ihren siebten Mehrkampf-Titel. Zuletzt waren die US-Titelkämpfe im Kriegsjahr 1942 ausgefallen. Auch alle weiteren nationalen Wettbewerbe bis zum Jahresende wurden abgesagt.

Mittwoch, 13.05.2020

Beachvolleyball: Nach der Verlegung der Olympischen Spiele in Tokio um ein Jahr ist der Zeitplan für die Olympia-Qualifikation der Beachvolleyballer vom Weltverband FIVB angepasst worden. Die Teams können nach Angaben der FIVB vom Mittwoch bis zum 13. Juni 2021 Punkte auf der internationalen Tour für Olympia sammeln. Zudem ist es möglich, sich bis zum 27. Juni nächsten Jahres bei kontinentalen Turnieren noch Plätze für Tokio zu sichern. Der Verband orientierte sich bei den Kriterien an den Festlegungen, die er für dieses Jahr bereits getroffen hatte. Wegen der Corona-Pandemie ist die Welttour derzeit ausgesetzt.

Golf: Bei der Wiederaufnahme der US-Tour im kommenden Monat werden im Golfzirkus ständige Temperaturmessungen und Tests auf das Coronavirus vorerst zur Tagesordnung gehören. Dies wurde am Mittwoch bekannt gegeben. Golfer und Caddies werden sich an Nasentupfer und Speichelproben gewöhnen müssen, denn bereits vor Abreise zum Spielort und unmittelbar nach Eintreffen in der Unterkunft sollen sie einem Test unterzogen werden. Außerdem müssen diese auch täglich Fragen zum Wohlbefinden über sich ergehen lassen, bevor es auf den Kurs geht. Sollte die Temperatur von 38 Grad überschritten werden, ist ein weiterer Test fällig. Jeder Spieler, der positiv auf COVID-19 getestet wird, muss sich umgehend für zehn Tage in Quarantäne begeben. Wenn er bis dahin schon den Cut geschafft hat, wird ihm das Preisgeld für den Letztplatzierten ausbezahlt.

Sumo-Sport: Japans Sumo-Sport trauert um einen am Coronavirus gestorbenen Ringer. Der Japaner mit dem Ring-Namen Shobushi starb am Mittwoch im Alter von nur 28 Jahren wegen mehrfachen Organversagens als Folge des Virus, wie der Sumo-Verband bekanntgab. Shobushi war der erste Sumo-Ringer, der sich mit dem Virus infiziert hatte und der erste, der daran starb. Er kämpfte in der vierthöchsten Division des japanischen Traditionssports.

Montag, 11.05.2020

Baseball: Die Major League Baseball (MLB) plant laut Medienberichten mit einem Starttermin Anfang Juli. Wie das Portal "The Athletic" berichtet, soll ein entsprechender Vorschlag der MLB am Montag und Dienstag von den Besitzern der 32 Klubs sowie der Spielergewerkschaft diskutiert werden. Statt auf 162 reguläre Saisonspiele kämen die Mannschaften jeweils nur auf etwa 80 Begegnungen. Kernpunkt der Überlegungen ist ein Spielplan, der sich nicht hauptsächlich nach den beiden Ligen National League (NL) und American League (AL) mit ihren jeweils drei Divisionen (East, Central, West) richtet, sondern nach regionalen Gesichtspunkten. So sollen die jeweils fünf Klubs pro Division nur gegen Teams aus ihrer eigenen Division sowie die fünf Mannschaften der entsprechenden Division der anderen Liga spielen. Unklar sei noch, ob die Klubs ihre Heimspiele im eigenen Stadion austragen oder mehrere Teams an einem Standort zusammengezogen werden. Die Spiele sollen zunächst ohne Publikum stattfinden. Teil des Plans seien auch erweiterte Playoffs sowie eine Vergrößerung der Kader von 25 auf bis zu 50 Spieler.

Freitag 08.05.2020

Reitsport: Die Reit-Europameisterschaften in den olympischen Disziplinen fallen 2021 wegen der Verschiebung der Tokio-Sommerspiele in das kommende Jahr aus. Das gab der Weltverband FEI am Freitag bekannt. Gleiches gilt für die einzige paralympische Disziplin Dressur. Springreiten, Vielseitigkeitsreiten, Dressur und Para-Dressur sind von der Absage betroffen. Die Wettbewerbe hätten vom 23. August bis 5. September in Budapest/Ungarn stattfinden sollen. Die EM in nichtolympischen Disziplinen wird aber dort wie geplant ausgetragen.

Volleyball: Die Volleyball-Nationenliga findet in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie nicht statt. Dies teilte der Weltverband FIVB am Freitag in Lausanne mit. Die sogenannte Nations League hätte bei den Frauen am 19. Mai und bei den Männern am 22. Mai beginnen sollen. Der internationale Wettbewerb hatte zur Saison 2018 die Weltliga bei den Männern und den Grand Prix bei den Frauen ersetzt. In dem vereinheitlichten Format spielen normalerweise jeweils 16 Teams sechs Wochen lang den Titel aus. Jede Nation richtet dabei ein Viererturnier aus.

Donnerstag, 07.05.2020

Volleyball: Wie die Volleyball Bundesliga und der Deutsche Volleyball-Verband am Donnerstag mitgeteilt haben, sollen in der kommenden Saison ausschließlich Erstligisten im DVV-Pokal starten. Die Teilnahme anderer Teams wird für eine Saison ausgesetzt. Dies sei auf die unsichere Situation wegen der Corona-Pandemie zurückzuführen. Man erhoffe sich Planungssicherheit für die Vereine und auch für den Ablauf des regulären Spielbetriebs ab September/Oktober.

Dienstag, 05.05.2020

Wasserball: Der europäische Schwimmverband LEN hat die endgültige Absage aller Europapokalwettbewerbe verkündet. Somit ist die Champions League, an der mit den Wasserfreunden Spandau und Waspo 98 Hannover auch zwei deutsche Teams teilnahmen, offiziell abgebrochen. Als Begründung führte die LEN die coronabedingten Reisebeschränkungen sowie die fehlenden Trainingsmöglichkeiten der Vereine an.

Schwimmen: Der europäische Schwimm-Verband LEN hat einen neuen Termin für die EM in Budapest bekannt gegeben. Wie der Verband mitgeteilt hat, soll die EM vom 10. bis 23. Mai 2021 stattfinden. Ursprünglich sollten die Titelkämpfe im Mai dieses Jahres stattfinden, waren jedoch aufgrund der Corona-Pandemie verschoben worden. Zunächst wurde der August als Ausweichtermin ins Auge gefasst. In der vergangenen Woche hatten die Ausrichter aber bereits angekündigt, dass dies nicht realisiert werden könne.

Montag, 04.05.2020

Tischtennis: Der europäische Verband ETTU hat die Europapokalwettbewerbe aufgrund der Coronakrise vorzeitig abgebrochen. Davon betroffen sind auch die beiden deutschen Spitzenteams Borussia Düsseldorf und der 1. FC Saarbrücken, die das Halbfinale der Champions League erreicht hatten. Bei den Frauen hatte sich der TTC Berlin ebenfalls bis in die Vorschlussrunde der Champions League gespielt. Bereits am Samstag hatte der Weltverband ITTF die Spielpause seiner Turniere bis zum 31. Juli verlängert. Die ursprünglich für Ende März geplante Mannschafts-WM im südkoreanischen Busan soll laut "vorläufigem Termin" nun vom 27. September bis 4. Oktober nachgeholt werden.

Schwimmen: Die ursprünglich für 2021 angesetzten Schwimm-Weltmeisterschaften im japanischen Fukuoka finden nun vom 13. bis 29. Mai 2022 statt. Das gab der Weltverband FINA am Montag bekannt. Die Verschiebung war notwendig, weil die Olympischen Spiele in Tokio wegen der Corona-Pandemie in den Sommer 2021 verlegt worden war.

Samstag, 02.05.2020

Tischtennis: Im Tischtennis wird die Spielpause in der Coronakrise noch mindestens drei Monate andauern. Wie der Internationale Tischtennisverband ITTF am Samstag mitteilte, werden sämtliche von ihm veranstalteten Wettbewerbe bis zum 31. Juli ausgesetzt. Ursprünglich hatte der Verband nur eine Pause bis zum 30. Juni vorgesehen. Die ursprünglich für Ende März geplante Mannschafts-Weltmeisterschaft im südkoreanischen Busan soll laut "vorläufigem Termin" nun vom 27. September bis 4. Oktober nachgeholt werden.

Reiten: Die Coronavirus-Pandemie setzt im deutschen Breitensport besonders heftig den Reitvereinen zu. Dies ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Landessportbünden. Im Gegensatz zu vielen anderen Klubs, bei denen der Spielbetrieb eingestellt ist, seien die Ausgaben unverändert hoch, berichteten mehrere Präsidenten der Landessportbünde. "Diversen Reitvereinen fehlen derzeit zum Beispiel schon je 12 000 Euro. Die brauchten das Geld, um die Tiere zu füttern. Die Alternative wäre Schlachten. Da ist die Situation besonders dramatisch", sagte Andreas Vroom, Präsident des Landessportbundes in Bremen.

Freitag, 01.05.2020

Badminton: Die Badminton-WM 2021 ist verschoben. Wie der Weltverband BWF am Freitag mitteilte, wird das Turnier vom 29. November bis zum 5. Dezember 2021 im spanischen Huelva stattfinden. Darauf habe man sich mit dem spanischen Verband FESBA geeinigt, um den engen Zeitplan im nächsten Jahr zu entzerren. Ursprünglich hätte die WM im August 2021 stattfinden sollen.

Donnerstag, 30.04.2020

Schwimmen: Der ungarische Schwimmverband verschiebt die in diesem August geplante Schwimm-Europameisterschaften in Budapest wegen der Corona-Pandemie ein weiteres Mal. "Es ist ganz gewiss, dass man in diesem Jahr keine Europameisterschaften mehr organisieren kann", sagte Präsident Sandor Wladar am Donnerstag im staatlichen Fernsehen M1. Über einen Termin im Jahr 2021 werde der europäische Verband Len bei seinem Kongress im November entscheiden, fügte er hinzu. Ungarn hatte die ursprünglich vom 11. bis zum 24. Mai geplante EM zunächst auf August verschoben.

Bogenschießen: Der Welt-Bogenschützen-Verband World Archery (WA) hat seine durch die Coronakrise bedingte internationale Wettkampfpause bis zum 31. August verlängert. Bislang waren alle Wettbewerbe bis zum 30. Juni ausgesetzt gewesen. Damit einhergehend wurden die verbleibenden Qualifikations-Wettkämpfe für die Olympischen Spiele in Tokio auf das kommende Jahr verlegt. Zumindest national sollen sich die Bogenschützen allerdings wie geplant ab 1. Juli wieder messen dürfen, sofern die lokalen behördlichen Vorgaben dies zulassen. Für den Zeitraum ab September plant der Weltverband noch einige internationale Wettbewerbe, ein entsprechend modifizierter Terminkalender soll in Kürze präsentiert werden. Die Weltrangliste bleibt bis zur Fortsetzung internationaler Wettkämpfe eingefroren.

Montag, 27.04.2020

Volleyball: Die Volleyball-Bundesliga (VBL) hat aufgrund der Corona-Pandemie ein umfangreiches Maßnahmenpaket für die Vereine der 1. und 2. Bundesligen geschnürt. Wie die VBL am Montag mitteilte, umfasst das Paket knapp 200.000 Euro an Zahlungsreduktionen für die Vereine sowie weitere rund 100.000 Euro Direkteinsparungen im Haushalt der VBL GmbH. Vereine können darüber hinaus Lizenzgebühren in Raten zahlen, um möglichen Liquiditätsengpässen vorzubeugen. In Teilen werden auch Geldstrafen für Verstöße gegen das Lizenzstatut ausgesetzt. Außerdem verzichten die Lizenzliga-Schiedsrichter auf einen Teil ihrer Honorare, die wirtschaftliche Lizenzierung wird auf eine Runde (1. September) verkürzt und alle bestehenden Ausnahmeregelungen für Spielhallen werden verlängert.

Freitag, 24.04.2020

Volleyball: Der Europäische Volleyball-Verband (CEV) hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt. Es umfasst ein Gesamtvolumen von 11,5 Millionen Euro und soll Vereine und Verbände im Zuge der Corona-Pandemie finanziell entlasten. Profitieren sollen von der Finanzspritze der Vereinsvolleyball, die Nationalmannschaften sowie der Beachvolleyball. Die VBL hat die Saison am 12. März bei Frauen und Männern vorzeitig abgebrochen. Durch die Entscheidung werden in diesem Jahr keine Meistertitel vergeben. Am Donnerstag hatte auch die CEV alle laufenden europäischen Klubwettbewerbe aufgrund der Corona-Pandemie mit sofortiger Wirkung für beendet erklärt.

Klettern/EM: Die ursprünglich für März angesetzte Kletter-EM, die auch als Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio gilt, wird vom 1. bis 8. Oktober 2020 in Moskau stattfinden. Das teilte der Internationale Verband der Sportkletterer (IFSC) mit. Das Sportklettern wird als olympische Kombination aus Speedklettern, Bouldern und Schwierigkeitsklettern erstmals bei den Spielen in Tokio vertreten sein.

Beachvolleyball: Die Beachvolleyball-Weltmeisterschaften, die ursprünglich im September 2021 in Rom stattfinden sollen, sind auf Juni 2022 verschoben worden. Dies teilte der Internationale Volleyballverband (FIVB) am Freitag mit.

Donnerstag, 23.04.2020

Snooker/WM: Die eigentlich für April angesetzte Snooker-WM soll nun vom 31. Juli bis 16. August ausgetragen werden. Das gab die World Snooker Tour (WST) am Donnerstag bekannt.Geplant sei derzeit eine Veranstaltung mit vollem Publikum, ins Crucible Theatre in Sheffield passen etwa 1.000 Zuschauer. Sollte diese Option wegen behördlicher Vorgaben in der derzeitigen Corona-Krise nicht möglich sein, erwägen die Verantwortlichen drei Optionen: ein Turnier mit einer geringeren Anzahl an Zuschauern, ein Turnier ohne Zuschauer oder eine weitere Verschiebung der WM.

Segeln: Die 131. Travemünder Woche der Segler ist abgesagt worden. Die traditionelle Veranstaltung sollte vom 17. bis 26. Juli ausgetragen werden. Der geplante Ersatztermin vom 3. bis 11. Oktober erwies sich als nicht tragfähig. Es ist der erste Ausfall seit 1947.

Mittwoch, 22.04.2020

Darts: Die Mannschafts-Weltmeisterschaft der besten Darts-Spieler wird verschoben. Wie der internationale Dachverband PDC am Mittwoch mitteilte, kann das vom 18. bis 21. Juni in Hamburg geplante Turnier wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Es bestehe Hoffnung, "das Event auf einen späteren Termin in 2020 zu legen", hieß es in der PDC-Mitteilung. Im vergangenen Jahr hatte sich erstmals Schottland mit Gary Anderson und Peter Wright den Titel geholt.

Montag, 20.04.2020

Hockey: Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) hat den Spielbetrieb in der ersten und zweiten Bundesliga aufgrund der Corona-Pandemie mindestens bis zum 31. Juli ausgesetzt. Man wolle jetzt Szenarien entwickeln, wie es mit dem Spielbetrieb nach Ende der Sommerpause weitergehen könnte, hieß es in einer Mitteilung. Eine Wertung der Saison auf Basis der aktuellen Tabellenstände mit Meistern und Auf- und Absteigern schloss der Verband bereits aus.

Donnerstag, 16.04.2020

Golf: Die unterbrochene Golf-Saison der PGA-Tour soll in den USA ab Mitte Juni wieder fortgesetzt werden. Die Verantwortlichen der US-Tour gaben bekannt, dass der Turnierbetrieb mit der Charles Schwab Challenge in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas vom 11. bis 14. Juni wieder starten soll. Das Event im Colonial Country Club soll wie auch mindestens die folgenden drei PGA-Turniere ohne Zuschauer stattfinden. Ursprünglich stand die mit 7,5 Millionen Dollar dotierte Veranstaltung für den 21. bis 24. Mai im Tourkalender der PGA.

Cricket: Indiens Cricket-Fans müssen wegen Corona auf ein höchst populäres Sportereignis im Land verzichten. Die indische Premier League im Twenty20-Cricket - einer verkürzten Spielform der Sportart - ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. In der Liga spielen auch etliche internationale Cricketstars.

Golf: Die BMW International Open vor den Toren Münchens sind wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt worden. Diese Entscheidung gab der Veranstalter des Events nach enger Abstimmung mit der European Tour bekannt.

Kanu: Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) will alle geplanten Veranstaltungen ab 30. Juni austragen. Das teilte das DKV-Präsidium mit. Das Gremium sehe "derzeit keine Notwendigkeit, Veranstaltungen nach dem Stichtag Ende Juni abzusagen" und setze alles daran, dass die Events wie geplant durchgeführt werden können. "Dennoch behält man sich im Präsidium vor, die Situation jederzeit neu bewerten zu können", hieß es in der Mitteilung. Eine abschließende Bewertung zur Saison 2020 solle spätestens am 30. Juni erfolgen.

Tischtennis: Wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie hat die Tischtennis-Bundesliga (TTBL) die Play-offs erneut ausgesetzt. Als frühestmöglicher neuer Termin wurde der 31. Mai festgelegt. Eine Austragung ohne Zuschauer ist dabei ausdrücklich nicht ausgeschlossen. "Wir hoffen, die Spielzeit mit einer Meisterschaftsentscheidung zu Ende zu bringen", sagte TTBL-Geschäftsführer Nico Stehle. Die Saison läuft offiziell noch bis zum 30. Juni.

Dienstag, 14.04.2020

Fechten: Auch die Fecht-EM in Minsk kann aufgrund der Coronavirus-Krise nicht wie geplant in diesem Juni stattfinden. Der Weltverband FIE teilte am Dienstag mit, dass wegen der Pandemie alle für April, Mai und Juni geplanten Wettbewerbe abgesagt werden. Das EM-Turnier in Weißrussland sollte am 16. Juni beginnen und am 21. Juni enden.

Samstag, 11.04.2020

Rudern: Das Präsidium des Deutschen Ruderverbandes beschloss einstimmig, alle DRV- und DRJ-Veranstaltungen bis zum 15. August 2020 abzusagen. "Mit dieser Entscheidung möchten wir ein politisches Signal senden und für Klarheit sorgen. Zudem sprechen wir auch eine Empfehlung für unsere Vereine aus, sich dieser Entscheidung anzuschließen, sagte der DRV-Vorsitzende Siegfried Kaidel. Am Donnerstag war bereits die vom 16. bis 23. August im slowenischen Bled angesetzte WM abgesagt worden.

Dienstag, 07.04.2020

Ringen: Nach der Verschiebung der Olympischen Spiele von Tokio hat der Ringer-Weltverband UWW die Qualifikationsturniere auf das Frühjahr 2021 verlegt. Die für dieses Jahr vorgesehenen Events werden in denselben Städten nachgeholt wie ursprünglich geplant. Das bedeutet für die deutschen Sportler und deren europäische Konkurrenz, dass es im März des nächsten Jahres in Budapest zum kontinentalen Quali-Turnier kommt. Im April ist dann in Sofia ein finaler Wettkampf geplant, bei dem unter Sportlern aus der ganzen Welt die letzten Olympia-Tickets vergeben werden.

Montag, 06.04.2020

Turnen: Der Deutsche Turner-Bund (DTB) hat alle nationalen Wettbewerbe und Veranstaltungen bis zur Sommerpause abgesagt. Der Dachverband will die abgesagten Wettkämpfe wie die deutschen Kunstturn-Meisterschaften, die nationalen Titelkämpfe in der Rhythmischen Sportgymnastik oder im Trampolinturnen nicht vor Mitte Oktober neu ansetzen. Bei der Terminierung soll geprüft werden, ob diese mit bereits bestehenden Terminen zusammengelegt oder kombiniert werden können.

Schach: Der für Anfang Mai in Magdeburg geplante Meisterschaftsgipfel des Deutschen Schachbunds (DSB) ist auf August verschoben worden. Am 9. Mai sollten auch der außerordentliche DSB-Kongress und das Finale der ersten Internet-Meisterschaften stattfinden. Der Meisterschaftsgipfel soll jetzt vom 13. bis 23. August stattfinden, der Kongress am 22. August.

No Sports!? Wie kommt der Sport durch die Corona-Krise? - Folge 4 sport inside 22.04.2020 09:04 Min. Verfügbar bis 22.04.2021 WDR

Stand: 21.05.2020, 21:45

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