THW Kiel: Gelingt in der Champions League die Trendwende?

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THW Kiel: Gelingt in der Champions League die Trendwende?

Von Jan Kirschner

Nach nur einem Sieg aus den vergangenen fünf Pflichtspielen will der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel heute endlich wieder jubeln. In der Champions League steht das Gastspiel bei Vardar Skopje an.

Ein Punkt in Lemgo, ein weiteres Unentschieden in der Champions League gegen Szeged und schließlich am Sonntag eine Heimniederlage gegen "Angstgegner" Magdeburg - der THW Kiel ist zuletzt wettbewerbsübergreifend in drei Partien in Folge erfolglos geblieben. "Jetzt müssen wir zusammenstehen und weiter arbeiten, um diese Woche noch ein bisschen besser zu sein", fordert THW-Coach Filip Jicha.

Denn heute um 20.45 Uhr steht eine richtungsweisende Aufgabe in der Champions League an. Der nordmazedonische Meister Vardar Skopje liegt zwar nur auf Platz sechs, allerdings beträgt der Rückstand auf die "Zebras" lediglich zwei Zähler.

THW mit guten Erinnerungen

Unklar ist, ob der THW in Bestbesetzung antreten kann. Die Rückraum-Asse Sander Sagosen und Steffen Weinhold fehlten aufgrund von Corona-Impfdurchbrüchen in den vergangenen Spielen. Niklas Landin stellte sich zuletzt trotz Adduktoren-Problemen in den Dienst der Mannschaft. "Daran soll es nicht liegen. Wir haben einen starken Kader und sollten das ausgleichen können", meint THW-Kreisläufer Patrick Wiencek.

Vor zwei Jahren reisten die Kieler letztmals nach Skopje und düpierten den Kontrahenten: 16:4 zur Pause, 31:20 nach 60 Minuten. Die Vardar-Mannschaft ist allerdings kaum wiederzuerkennen.

Zwar gehen langjährige Stützen wie der kräftige Kreisläufer Stojanche Stoilov und der russische Linksaußen Timur Dibirov weiterhin in der nordmazedonischen Hauptstadt auf Torjagd, daneben gab es aber eine große Fluktuation. So wurde vor dieser Saison nicht nur ein kuwaitischer Torwart verpflichtet, es kamen auch gleich vier Franzosen.

Duvnjak: "Haben eine großartige Mannschaft"

Die Kieler wollen die Stimmung in der Spielstätte "SC Jane Sandanski" mit der stets lautstarken Kulisse dämpfen und sich mit einem Sieg weiterhin für die beiden Spitzenplätze in der Gruppe A anbieten, die den direkten Einzug ins Viertelfinale bedeuten.

"Wir haben eine großartige Mannschaft, die sich hohe Ziele setzt. Es macht mich unglaublich stolz, weiter mithelfen zu können, dass wir gemeinsam diese Ziele erreichen", sagte unlängst Domagoj Duvnjak. Der Kapitän hat ebenso wie Rechtsaußen Niclas Ekberg seinen Vertrag bis 2024 verlängert.

Dieses Thema im Programm:
NDR 2 Sport | 27.10.2021 | 23:03 Uhr

NDR | Stand: 27.10.2021, 09:05

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