Gesa Krause

Leichtathletik Hindernisläuferin Gesa Krause enttäuscht: "Schlag ins Gesicht"

Stand: 01.07.2022 15:26 Uhr

Die zweimalige Europameisterin Gesa Krause hat sich nach ihrem ersten Saisonrennen über 3.000 Meter Hindernis enttäuscht gezeigt - und hofft auf Besserung noch bis zur Leichtathletik-WM in zwei Wochen.

Krause hatte beim Diamond-League-Meeting am Donnerstagabend in Stockholm in 9:44,44 Minuten den achten Platz belegt. "Das ist schon ein kleiner Schlag ins Gesicht", sagte die WM-Dritte von 2019 aus Ehringshausen (Lahn-Dill) danach im Sky-Interview.

"Nicht die Zeiten, für die ich trainiere"

"Das sind nicht die Zeiten, für die ich trainiere", fügte die 29 Jahre alte Olympia-Fünfte hinzu. Ihre persönliche Bestzeit steht bei 9:03,30 Minuten. Krause hatte zuletzt zwei Wochen unter einer starken Erkältung gelitten.

Daher war sie am vergangenen Wochenende auch nicht bei den deutschen Meisterschaften in Berlin gestartet. "Ich hoffe, dass ich schnell wieder zu Kräften komme", sagte Krause und zeigte sich zumindest froh, in dieser Saison nun ein Rennen bestritten zu haben.

Leichtathletik-WM ab 15. Juli

"Schade, dass ich nicht an die Resultate anknüpfen kann, die ich im Training gezeigt habe. Ich hoffe, dass das noch in mir schlummert", betonte sie. Die am 15. Juli beginnenden Weltmeisterschaften in Eugene in den USA kommen aus Krauses Sicht für sie sehr früh.

"So schnell, wie es bergab gehen kann, kann es wieder bergauf gehen", sagte sie aber auch. Mit den Heim-Europameisterschaften ab dem 15. August in München gibt es einen weiteren Saisonhöhepunkt.

Krause: "Will die Gesa sein, die man kennt"

"Da will ich die Gesa sein, die man kennt", betonte Krause. Der Deutsche Leichtathletik-Verband gab am Freitag sein WM-Aufgebot bekannt und nominierte dabei auch Gesa Krause.

Hessische Sportler und Sportlerinnen bei der WM

Bei der bevorstehenden Leichtathletik-WM in den USA (15. bis 24. Juli) werden auch zahlreiche Sportler und Sportlerinnen aus Hessen an den Start gehen. Der DLV nominierte am Freitag Marc Reuther (800 Meter) und Sam Parsons (5.000 Meter) von Eintracht Frankfurt sowie Kevin Kranz vom Sprintteam Wetzlar für die 4x100 Meter Staffel. Bei den Frauen ist die frischgebackene deutsche Hammerwurf-Meisterin Samantha Borutta von Eintracht Frankfurt dabei. Hinzu kommen Laura Hottenrott (Marathon/Kassel), Maryse Luzolo (Weitsprung/Königstein) und Rebekka Haase (4x100 Meter Staffel/Wetzlar) sowie Gesa Krause (3.000 Meter Hindernis) und Sara Gambetta (Kugelstoßen), die nicht für hessische Teams starten.