Petition des DFB und DOSB für Sport im Freien

Symbolbild: Leerer Sportplatz

Gemeinsame Initiative

Petition des DFB und DOSB für Sport im Freien

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) machen sich gemeinsam für eine schnelle Wiederzulassung des organisierten Sportbetriebes im Freien stark.

Wie der DFB am Mittwoch (12.05.2021) in Frankfurt/Main mitteilte, wird in der Kampagne "Draußen muss drin sein" zunächst die Zulassung des Trainings und später auch des Wettkampfbetriebes gefordert.

"Dringend benötigter Neuanfang"

"Wir alle wissen um die aktuell schwierige Lage in den Führungsgremien beim DFB. Das Bild ist von Zerrissenheit geprägt. Das entbindet uns aber nicht davon, die Dinge anzupacken, die gerade jetzt von extremer Bedeutung für den Amateurfußball in unserem Land sind", sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch.

Auch der DOSB hofft auf eine schnelle Rückkehr zur Normalität und begrüßt daher die Initiative des DFB. "'Draußen muss drin sein' steht für alles, was wir momentan anstreben. Wir kämpfen für den dringend benötigten Neuanfang für Sportdeutschland. Wir brauchen die Rückkehr zum geregelten Sportbetrieb für alle Mitglieder und alle Sportarten", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

Über sechs Monate Stillstand

Neben den mehr als sieben Millionen DFB-Mitgliedern in rund 24.500 Vereinen wurden auch mit Hilfe des DOSB Mitglieder, Vereine und Verbände anderer Sportarten sowie alle Sportbegeisterten in Deutschland aufgerufen, die Online-Petition zu unterstützen, um dem Amateur- und Breitensport eine gemeinsame Stimme zu geben. Unter dem Dach des DOSB sind 90.000 Sportvereine mit insgesamt rund 27 Millionen Mitgliedern organisiert.

Seit mehr als einem halben Jahr steht der Amateursport in Deutschland nahezu still. Der Trainingsbetrieb ist entweder nur unter sehr starken Einschränkungen oder gar nicht möglich. Wettbewerbe sind untersagt. Dabei würden alle bisherigen Erkenntnisse in der Pandemie aufzeigen, dass auf dem Spielfeld nur ein äußerst geringes Ansteckungsrisiko bestehe, hieß es in der Mitteilung. Die Petition soll drei Wochen laufen.

dpa/red | Stand: 12.05.2021, 12:58

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