Wintersport-News am Samstag - Snowboarder Paul Berg Dritter

Snowboardcross - Berg wird nach Fotofinish Dritter in Sierra Nevada Sportschau 07.03.2020 00:22 Min. Verfügbar bis 07.03.2021 Das Erste

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Wintersport-News am Samstag - Snowboarder Paul Berg Dritter

+++ Snowboardcross: Paul Berg in der Sierra Nevada auf dem Podest +++ Eisschnelllauf: Pechstein und Beckert Elfte beim Weltcupfinale +++ Langlauf: Johaug verpasst sicher geglaubten Sieg im Zielsprint +++ Ski alpin: Shiffrin-Manager übt Kritik nach Absage des Weltcup-Finales +++

Snowboardcross: Paul Berg in der Sierra Nevada auf dem Podest

Snowboarder Paul Berg fuhr beim Cross-Weltcup in der Sierra Nevada auf Platz drei. Der 28-Jährige aus Konstanz musste sich nur Lokalmatador Lucas Eguibar und Lucas Hämmerle (Österreich) geschlagen geben Für Berg ist es der fünfte Podestplatz der Karriere. Für die deutschen Snowboarder ist es der insgesamt 19. Podestplatz dieser Saison. Für die bisherigen Podestplatzierungen hatten die Raceboarder um Gesamtweltcupsiegerin Ramona Hofmeister (Bischofswiesen) gesorgt.

Eisschnelllauf: Pechstein und Beckert Elfte beim Weltcupfinale

Claudia Pechstein hat die Weltcupsaison mit Platz elf beim Finale in Heerenveen/Niederlande beendet. Auf ihrer Nebenstrecke über 3.000 Meter kam die 48-jährige Berlinerin nach 4:09,26 Minuten ins Ziel. Den Sieg sicherte sich die Kanadierin Isabelle Weidemann in 3:59,759 Minuten.

Auch für den WM-Dritten Patrick Beckert reichte es nach einer langen Saison über 5.000 Meter ebenfalls nur zum elften Platz. Beim Sieg des dreimaligen Mehrkampf-Weltmeisters Patrick Roest aus den Niederlanden (6:11,15) benötigte der Erfurter 6:28,83 Minuten für sein letztes Saisonrennen. Roest gewann den Langstrecken-Gesamtweltcup, Beckert wurde Achter.

Für die einzigen deutschen Top-Ten-Pätze in Heerenveen sorgten die Eissprinter Joel Dufter und Nico Ihle mit den Rängen acht und neun über 1.000 Meter. Im Gesamtweltcup, der vom Niederländer Thomas Krol dominiert wurde, landete Ihle auf Platz acht, Dufter wurde Neunter.

Über 500 Meter setzte sich die Österreicherin Vanessa Herzog in 37,32 Sekunden durch, bei den Männern siegte Tatsuya Shinhama (Japan) in 34,32 Sekunden.

Langlauf: Johaug von Karlsson im Zielsprint geschlagen

Frida Karlsson (r) aus Schweden feiert vor Therese Johaug aus Norwegen an der Ziellinie ihren Sieg.

Frida Karlsson (r) aus Schweden feiert vor Therese Johaug aus Norwegen an der Ziellinie ihren Sieg.

Beim Langlauf-Weltcup in Oslo hat die Norwegerin Therese Johaug überraschend eine Niederlage kassiert. Über die 30 Kilometer im klassischen Stil musste sich die 31-jährige Ausnahmeathletin in einem dramatischen Schlussspurt der Schwedin Frida Karlsson geschlagen geben. Johaug hatte von Beginn an das Tempo bestimmt und nach zwei Dritteln des Rennens fast eine Minute Vorsprung. Dann aber zündeten die beiden Schwedinnen Frida Karlsson und Ebba Andersson den Turbo und holten kontinuierlich auf. Andersson hielt das hohe Tempo nicht durch, aber Karlsson zog am letzten Anstieg an Johaug vorbei. Auf dem Weg zum Ziel wechselte die Führung noch einmal. Im Finish hatte die junge Schwedin jedoch das bessere Material und die größeren Kraftreserven. Katharina Hennig lief als beste Deutsche auf Rang sechs und schaffte damit das beste Ergebnis ihrer Karriere.

Ski alpin: Shiffrin-Manager kritisiert FIS

Nach der Absage des Weltcup-Finales der alpinen Skirennläufer in Cortina d'Ampezzo hat der Manager von Mikaela Shiffrin heftige Kritik am internationalen Skiverband (FIS) geäußert. "Wie immer hat niemand die Rennläufer gefragt, ob sie fahren wollen oder nicht", bemängelte der frühere Weltcup-Läufer Kilian Albrecht bei Twitter. Das Saisonfinale war am Freitag (06.03.2020.) wegen des Coronavirus abgesagt worden. Zuvor hieß es, die Rennen sollen möglicherweise ohne Zuschauer stattfinden.

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Albrecht zeigte auch sein Unverständnis über die Ablehnung der FIS, die Final-Rennen stattdessen in Are (Schweden) und Kvitfjell (Norwegen) auszutragen: Beide Orte hatten sich als gemeinsame Ersatzveranstalter angeboten. Für Mikaela Shiffrin, die ihr Comeback nach einer einmonatigen Pause angekündigt hatte, bedeutet die Absage der Rennen in Cortina d'Ampezzo weniger Chancen im Kampf um die große Kristallkugel.

red/dpa/sid | Stand: 07.03.2020, 13:50

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