Wintersport-News: Abfahrts-Training in Garmisch gestrichen

Kadaharabfahrt im Garmisch-Partenkirchen

Wintersport-News: Abfahrts-Training in Garmisch gestrichen

+++ Ski-Alpin: Donnerstag-Training in Garmisch gestrichen +++ Ski Alpin: Sotschi-Abfahrt in Crans Montana +++ Shorttrack: Ungarn sperrt eigenen Olympiasieger +++ Coronavirus-Tests im Eisschnelllauf +++

Ski-Alpin: Donnerstag-Training in Garmisch gestrichen

Nach heftigen Schneefällen am Dienstag und Mittwoch ist in Garmisch das für Donnerstag angesetzte Abfahrtstraining gestrichen worden. Stattdessen versuchen die Pistenarbeiter, die Strecke für Freitag hinzubekommen. Zudem hatte der Sturm auch einige Sicherungsnetze beschädigt, die repariert werden müssen. Vor jeder Abfahrt muss mindestens ein Training gefahren werden. Neben der Abfahrt am Samstag ( 11.30 Uhr ) steht am Sonntag ein Super-G an.

Ski Alpin: Sotschi-Abfahrt in Crans Montana

Die am vorigen Wochenende in Sotschi abgesagte Weltcup-Abfahrt der Damen wird in Crans Montana in der Schweiz nachgeholt. Wie der Ski-Weltverband FIS bekannt gab, findet die Abfahrt am 21. Februar statt. Am 22. Februar folgt die planmäßig in Crans Montana angesetzte Abfahrt, am 23. Februar beschließt die Kombination das Wochenende. Um den Sotschi-Ersatz hatte sich auch Garmisch-Partenkirchen beworben. Bei den Verhandlungen kam es aber zu keiner Einigung. Zudem wäre ein Rennen an diesem Freitag wegen der Wetterbedingungen wohl unmöglich gewesen.

Shorttrack: Ungarn sperrt eigenen Olympiasieger

Csaba Burján bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang 2018

Csaba Burján

Der ungarische Eislaufverband MOKSZ hat Shorttrack-Olympiasieger Csaba Burján wegen eines beleidigenden Instagram-Beitrags über China für ein Jahr aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen. Burján hatte im Dezember ein selbst aufgenommenes Video mit dem Kommentar "F*ckin China" versehen. Ungarns chinesischer Nationaltrainer Zhang Jing war daraufhin zurückgetreten. Er könne nicht tolerieren, sagte Zhang, "dass ein ungarischer Skater so rassistische Kommentare zu China abgibt."

Burján hat seinen Post inzwischen gelöscht und erklärt, es tut ihm leid. Er hatte am Flughafen von Schanghai eine Schlange von Passagieren aufgenommen und sich über lange Wartezeiten beklagt. Er sei nach  einer langen Reise sehr müde gewesen, sagte er.

Burján hatte 2018 in Pyeongchang Olympiagold mit der 5.000-Meter-Staffel gewonnen. Seine Disziplinarstrafe endet am 5. Dezember 2020. Burján kann innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Entscheidung eine schriftliche Beschwerde einreichen.

Coronavirus-Tests vor Eisschnelllauf-Weltcup

Vor Beginn des Eisschnelllauf-Weltcups am Wochenende im kanadischen Calgary (07.02/08.02 jeweils ab 20.30 Uhr MEZ) müssen sich alle Teilnehmer einer Kontrolle auf den neuartigen Coronavirus unterziehen. Das verichtet die Nachrichtenagentur unter Berufung auf den Welt-Eislaufverband ISU. Demnach werden ohne bestandenen Gesundheitstest keine Akkreditierungen vergeben. Kontrolliert würden alle Athleten, Trainer und Teambetreuer. Wer eine Körpertemperatur von über 38 Grad habe, werde von der medizinischen Abteilung der ISU weiter untersucht. Mit diesem Vorgehen wolle der Weltverband Athleten und Sportstätten vor dem Virus schützen.

red/sid/dpa | Stand: 06.02.2020, 17:36

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