Wintersport-News: Shiffrin auch in Crans Montana nicht am Start

Mikaela Shiffrin

Wintersport-News: Shiffrin auch in Crans Montana nicht am Start

+++ Ski alpin: Shiffrin in Crans Montana nicht am Start +++ Langlauf: Johaug gelingt Start-Ziel-Sieg bei Ski-Tour-Distanzrennen +++ Langlauf: Hinter Bolschunow wurde es spannend +++ Bob: Weltmeisterin Jamanka - keinen Rassismus im Sport erlebt +++

Ski alpin: Shiffrin startet auch in Crans Montana nicht

Ski-Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin wird auch beim Weltcup in Crans Montana am Wochenende fehlen, der Zeitpunkt ihrer Rückkehr ist nach wie vor offen. Das teilte der amerikanische Verband am Donnerstag (20.02.20) mit. "Über ihre Rückkehr nach Europa und in den Wettkampf muss noch entschieden werden", hieß es.

Shiffrin hatte nach dem überraschenden Tod ihres Vaters bereits in Garmisch-Partenkirchen und Kranjska Gora/Slowenien gefehlt. Seit ihrem Super-G-Sieg am 26. Januar in Bansko/Bulgarien hat die 24-Jährige kein Rennen mehr bestritten. Angeblich ist sogar offen, ob die Amerikanerin bis zum Saisonfinale in Cortina d'Ampezzo Mitte März überhaupt noch einmal startet. In der Gesamtwertung hat sie aktuell einen Vorsprung von 113 Punkten auf die Italienerin Federica Brignone.

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Langlauf: Johaug gelingt Start-Ziel-Sieg bei Ski-Tour-Distanzrennen

Ski Tour Damen - Die Königstetappe Sportschau 20.02.2020 01:33:31 Std. Verfügbar bis 20.02.2021 Das Erste

Favoritin Therese Johaug aus Norwegen hat am Donnerstag (20.02.2020) das Distanzrennen der FIS Ski Tour gewonnen. Auf der längsten Etappe dieses Winters benötigte sie für ihren Start-Ziel-Sieg über 34 Kilometer 1:26:32,8 Stunden. Sie sagte: "Es war ein wirklich gutes Rennen. Ich habe entschieden, es schnell anzugehen." Zweite wurde Ingvild Flugstad Östberg (NOR) mit einem Rückstand von vier Sekunden. Östberg, die lange eine halbe Minute hinter Johaug gelegen hatte, verpasste einen Zielsprint mit ihrer Landsfrau knapp. Für einen norwegischen Dreifachtriumph sorgte Heidi Weng (+1:21,6 Min.).

Eigentlich hätten die Langläuferinnen bei der vierten Etappe von Storlien in Schweden nach Meråker in Norwegen laufen sollen. Wetterbedingt fiel der historische Grenzübergang aber aus und die Strecke wurde von 38 auf 34 Kilometer verkürzt. Deutsche Starterinnen verzichteten auf den kräftezehrenden Wettbewerb in Skandinavien. Das Team von Bundestrainer Peter Schlickenrieder bereitet sich auf die Deutsche Meisterschaft in Oberstdorf (21. bis 23. Februar 2020) vor.

Therese Johaug

Therese Johaug

Langlauf: Hinter Bolschunow wurde es spannend

Auch die Männer sind bei der vierten Etappe der FIS Ski Tour ein auf 34 Kilometer verkürztes Distanzrennen gelaufen. Ein großer Pulk löste sich erst nach einer Viertelstunde durch eine Tempoverschärfung der Spitze auf. Der Gesamtweltcup-Führende Alexander Bolschunow, der unterwegs einen Stock tauschen musste, erreichte nach 1:19:34,9 Stunden die Ziellinie. Hinter dem Russen wurde es drei Kilometer vor dem Ziel noch einmal richtig spannend. Johannes Hoesflot Klaebo aus Norwegen (+51,7 Min.) wurde Zweiter und verwies seinen Landsmann Emil Iversen (+51,8) auf Rang drei. Nach einem Ruhetag stehen am Samstag (22.02.2020) Sprints in Trondheim an.

Ski Tour Herren - Die Königstetappe Sportschau 20.02.2020 01:23:29 Std. Verfügbar bis 20.02.2021 Das Erste

Alexander Bolschunow

Alexander Bolschunow

Bob: Weltmeisterin Jamanka - keinen Rassismus im Sport erlebt

Bobpilotin Mariama Jamanka hat in ihrem Sport bisher keinen Rassismus erlebt. Der Bobsport sei sehr vielfältig, sagte die Weltmeisterin der "Berliner Zeitung" (Donnerstag). Das habe damit zu tun, "dass sich viele Bobsportler aus ehemaligen Leichtathleten rekrutieren und die Leichtathletik viele farbige Topathleten hat". Auch Jamankas Kolleginnen aus den USA und Jamaika hätten bislang nicht von rassistischen Vorfällen gesprochen, sagte die dunkelhäutige Jamanka, deren Vater aus Gambia stammt. Bei der am Freitag startenden Bob-Weltmeisterschaft im sächsischen Altenberg will Jamanka ihren WM-Titel aus dem vergangenen Jahr verteidigen. "Meine Freunde und Familie haben die Möglichkeit dabei zu sein", sagte die 29-Jährige. "Wenn Leute dabei sind, die du kennst, ist das ein Riesenvorteil." Zuletzt waren Fußballer in Portugal und in Münster rassistisch beleidigt worden.

Mariama Jamanka und Annika Drazek in Innsbruck

Mariama Jamanka und Annika Drazek in Innsbruck

red | Stand: 20.02.2020, 14:33

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