Wintersport-News am Freitag - Biathlet Fratzscher gewinnt IBU-Cup

Lucas Fratzscher beim Training für den Sprint der Männer, Biathlon-Weltcup in Oberhof

Wintersport kompakt

Wintersport-News am Freitag - Biathlet Fratzscher gewinnt IBU-Cup

+++ Biathlon: Fratzscher gewinnt Gesamtwertung im IBU-Cup +++ Nach der Dopingrazzia in Antholz - Russland legt offiziellen Protest ein +++ Nordische Kombi - Weltcupfinale endgültig abgesagt +++

Biathlet Fratzscher gewinnt Gesamtwertung im IBU-Cup

Punktlandung für den Oberhofer Biathleten Lucas Fratzscher: Mit dem Minimalvorsprung von einem Punkt hat er die Gesamtwertung im IBU-Cup gewonnen. Dazu reichte dem 25-Jährigen beim Saisonfinale in Minsk im Massenstart ein 13. Rang. "Großes Kompliment, er hat es mit einer Punktlandung klar gemacht und er wird zur Belohnung noch ein paar Weltcupeinsätze bekommen“, sagte Bundestrainer Mark Kirchner im ZDF.

Durch seinen Erfolg hat Fratzscher auf jeden Fall ein persönliches Startrecht für den Weltcup-Auftakt in der kommenden Saison. Auch beim Weltcupfinale in Oslo wird er starten, kündigte Kirchner am Rande des Weltcups in Nove Mesto an.

 Cortina d Ampezzo

Cortina d Ampezzo

Skeleton-Bundestrainer - vier Kandidaten

Wer wird der Nachfolger von Dirk Matschenz als Trainer der deutschen Skeletonis? Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland hat "vier Personen" im Kandidatenkreis. "Wir haben mit den Leuten gesprochen und werden nichts überstürzen", sagte BSD-Geschäftsführer Thomas Schwab am Freitag. So werden die Skeleton-Athleten, die am Sonntag in ein Trainingslager nach Lake Placid fliegen, am Ort der nächsten Weltmeisterschaften noch nicht von einem neuen Bundestrainer betreut. Die beiden Bundesstützpunkttrainer Christian Baude und David Lingmann übernehmen das Training in den USA.

Dirk Matschenz

Dirk Matschenz

Am Mittwoch hatte sich der Verband von Matschenz getrennt. Als Gründe wurden Differenzen in der sportlichen Ausrichtung sowie ein gestörtes Vertrauensverhältnis zu einem Teil der im Weltcup aktiven Athletinnen und Athleten genannt.

Biathlon: Dopingrazzia schlägt Wellen

Biathlon-Weltmeister 2020: Alexander Loginow

Biathlon-Weltmeister 2020: Alexander Loginow

Die Dopingrazzia gegen den russischen Sprint-Weltmeister Alexander Loginow bei der Biathlon-WM in Antholz erreicht hohe politische Kreise. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums teilte am Freitag mit, dass Russland "bei den italienischen Kollegen einen offiziellen Protest gegen die Razzia" eingereicht habe.

"Die Aktion war unzulässig und unverhältnismäßig", sagte Maria Sacharowa und fügte an: "Russland bedauert die negativen Auswirkungen, die diese Aktion auf die weitere sportliche Zusammenarbeit der beiden Länder haben wird."

Hotelzimmer kurz vor Wettkampf durchwühlt

Das Hotel der russischen Biathlon-Mannschaft im Blickpunkt

Das Hotel der russischen Biathlon-Mannschaft im Blickpunkt

Am vorletzten Tag der WM (22. Februar) hatte die Polizei auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bozen wenige Stunden vor dem Staffelrennen unter anderem das Hotelzimmer des ehemaligen russischen Dopingsünders durchsucht. Nur eine Woche zuvor hatte Loginow, der 2014 des Epo-Dopings überführt und für zwei Jahre gesperrt worden war, mit seinem überraschenden WM-Titel im Sprint schon die Gemüter erhitzt.

Nordische Kombi - Kein Ersatzort für Schonach

Vinzenz Geiger und Jorgen Graabak

Für Vinzenz Geiger und den Norweger Jorgen Graabak geht die Saison am Samstag zu Ende.

Für die Nordischen Kombinierer geht die Saison schon am Samstag (10.00 Uhr im Ticker bei sportschau.de) mit einem Rennen in Oslo zu Ende. Eigentlich sollte eine Woche später noch das Weltcupfinale in Schonach stattfinden. Mangels Schnee mussten die Schwarzwälder absagen, ein Ersatzort fand sich nicht. Das gab der Weltverband FIS am Freitag (06.03.2020) bekannt.

Der milde Winter hat im Schwarzwald in dieser Saison schon zu einigen Absagen geführt: Auch die Snowboardcrosser und Skicrosser am Feldberg waren betroffen.

Stand: 06.03.2020, 19:16

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