Arnd Peiffer reist vom Biathlon-Weltcup ab

Arnd Peiffer

Winter Short

Arnd Peiffer reist vom Biathlon-Weltcup ab

Arnd Peiffer reist vom Biathlon-Weltcup in Hochfilzen ab. Die deutsche Biathlon-Staffel der Frauen ist nominiert. Rodler Felix Loch kann sich vorstellen, bei den Olympischen Spielen 2026 an den Start zu gehen.

Peiffer verpasst Sprint und Verfolgung von Hochfilzen

Biathlon-Olympiasieger Arnd Peiffer verpasst beim Weltcup im österreichischen Hochfilzen den Sprint am Freitag (11.12.2020) und die Verfolgung am Samstag (12.12.2020). Der Niedersache ist aus "privaten Gründen" aus dem Alpen-Skiort abgereist. Das gab der Deutsche Ski-Verband am Freitag kurz vor dem Start des Sprints bekannt. Möglich sei aber, dass Peiffer nach Hochfilzen zurückkehre. Über einen Start des fünffachen Weltmeisters in der Staffel am Sonntag (13.12.2020) soll am Samstag entschieden werden.

Biathlon: Staffel der Frauen nominiert

Die deutschen Biathlon-Frauen gehen in der Besetzung Maren Hammerschmidt, Franziska Preuß, Janina Hettich und Denise Herrmann in die 4x6-Kilometer-Staffel am Samstag (12.12.2020, ab 11.45 Uhr) in Hochfilzen. Das gab der Deutsche Ski-Verband bekannt. Beim Sprint am Freitag wurde Preuß Dritte, Hettich Zwölfte, Herrmann und Hammerschmidt 32. und 33. Vanessa Hinz als 62. und Sophia Schneider als 79. verpassten dagegen die Verfolgung am Sonntag (13.12.2020).

Rennrodeln: Felix Loch schielt nach Olympia 2026

Felix Loch jubelt über Sieg beim 2. Weltcup-Rennen der Saison

"Rodeln kann man doch lange", sagte der 31-Jährige dem "Münchner Merkur/tz": "Wenn es körperlich und gesundheitlich passt, sind die Spiele 2026 für mich machbar." Felix Loch fügte hinzu: "Wenn ich sehe, wie lange Georg Hackl oder ein Armin Zöggeler vorne mitgefahren sind, geht das auf jeden Fall."

Loch wäre bei den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo 36 Jahre alt. "Den Spaß werde ich auf jeden Fall bis dahin nicht verlieren", versicherte er.

Der dreimalige Olympiasieger hatte nach 22-monatiger Durststrecke vor zwei Wochen den Saisonauftakt in Innsbruck gewonnen und anschließend auch im sächsischen Altenberg triumphiert. Das Berchtesgadener hatte im Sommer deutlich mehr trainiert und mit seinem Mentor Georg Hackl am Schlitten getüftelt. Für die Ende Januar stattfindende Heim-WM, die coronabedingt vom kanadischen Whistler an den Königssee verlegt wurde, will er versuchen, "so erfolgreich abzuschneiden wie 2016", sagte Loch. Damals hatte er im Einsitzer sowie in der Teamstaffel triumphiert.

dh/dko/sid | Stand: 11.12.2020, 17:01

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