Nach den Weltmeisterschaften ist noch lange nicht Schluss

Dominik Schwaiger

Wintersport

Nach den Weltmeisterschaften ist noch lange nicht Schluss

Für die alpinen Skifahrer und Biathleten ist der Saisonhöhepunkt schon vorbei. Für die nordischen Wintersportler fängt die WM erst an. Doch auch nach den Weltmeisterschaften ist für die Athleten noch nicht Schluss.

Der alpine Skizirkus legt nach der WM in Cortina d'Ampezzo keine Pause ein. Die Speed-Frauen bleiben in Italien. In Val di Fassa stehen ab dem 26. Februar zwei Super-Gs und eine Abfahrt auf dem Programm. Danach haben die schnellsten Frauen im alpinen Skisport Pause bis zum Saisonfinale in Lenzerheide (17. -21. März).

Für die Technikspezialistinnen geht es am ersten Märzwochende nach Jasna, eine Woche drauf nach Are. Und dann folgt auch für sie das Saisonfinale.

Ski-Saisonfinale in Lenzerheide

Die Riesenslalom-Fahrer absolvieren am kommenden Wochenende zwei Rennen in Bansko (27./28. Februar). Die Speed-Fahrer kommen eine Woche drauf in Saalbach-Hinterglemm zum Einsatz (5. bis 7. März). Der österreichische Skiort ist für Kvitfjel eingesprungen. Aufgrund der strengen Einreisebestimmungen wurden alle Weltcups in Norwegen abgesagt.

Bis zum Weltcup-Abschluss in der Schweiz haben dann Andreas Sander und Co. Pause, die Technikspezialisten müssen jedoch noch Station in Kranjska Gora (13./14. März) machen.

Biathlon: Östersund statt Oslo

Der Biathlontross macht nach der WM in Pokljuka eine kleine Pause. Weiter geht es mit zwei Weltcups in Nove Mesto (4. bis 7. März/11. bis 14. März). Das Saison-Finale findet vom 18. bis 21. März in Östersund statt. Eigentlich hätte der Saisonabschluss in Oslo am Holmenkollen ausgetragen werden sollen.

Noch kein Ersatz für Raw-Air gefunden

Besonders betroffen von der Absage sämtlicher Weltcups in Norwegen sind die Skispringer:innen. Nach der WM in Oberstdorf sollte die prestigeträchtige Raw-Air in dem skandinavischen Land stattfinden. Bislang wurden keine Ersatzorte für die Wochenenden um den 14. und 21. März gefunden. FIS-Rennleiter Sandro Pertile brachte Slowenien als möglichen Ersatz-Gastgeber ins Spiel. Dort ist auch das Weltcup-Finale (25. bis 28. März) auf der Flugschanze in Planica angesetzt.

Für die Skispringerinnen endet der Weltcup mit der Blue-Bird-Tour in Russland. Der letzte Wettkampf findet in Tschaikowski am 28. März statt.

Für die Langläufer geht es in die Schweiz

Auch für die Langläufer hat die Abasge der Weltcups in Norwegen Folgen: Die am 13./14. März in Oslo geplanten Wettkämpfe werden nun im Engadin in der Schweiz ausgetragen. Am Samstag stehen in Surlej Klassikrennen über 10 km (Frauen) und 15 km (Männer) auf dem Programm, am Sonntag folgen auf der Strecke des "Engadin Skimarathon" Verfolger über 30 bzw. 50 km.

Die Nordischen Kombinierer müssen ebenfalls auf ihren Weltcup in Norwegen, der zeitgleich mit den Langläufern stattfinden sollte, verzichten. Ihre Saison endet am 20./21. März in Schonach.

red | Stand: 22.02.2021, 19:00

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