Rydzek und Rießle laufen fremd - Wintersport-News am Montag

Wintersport

Rydzek und Rießle laufen fremd - Wintersport-News am Montag

Kombinierer Rydzek und Rießle starten im Langlauf

Johannes Rydzek und Fabian Rießle

Johannes Rydzek und Fabian Rießle auf der Strecke

Normalerweise ist der Langlauf für sie nur Teil eines Wettkampfs, doch an diesem Wochenende werden Johannes Rydzek und Fabian Rießle zu Spezialisten. Die Nordischen Kombinierer wollen in Davos im Sprint der Langläufer dabei sein. Dass beide am Langlauf-Wettbewerb teilnehmen können, ist zum einen dadurch möglich, weil der nächste Wettkampf der Kombinierer erst am 21. Dezember in Ramsau am Dachstein stattfindet, und zum anderen, weil Thomas Bing (Trainingspause) und Sebastian Eisenlauer (Aufbauphase nach Krankheit) nicht mit dabei sein werden. Somit nehmen die Kombinierer keinem DSV-Läufer einen Startplatz weg.

Thomas Dreßen trotz Verletzung guter Dinge

Thomas Dreßen

Thomas Dreßen

Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen fürchtet keinen Karriereknick durch seinen Kreuzbandriss und die monatelange Pause. "Das spielt für mich momentan gar keine Rolle, ich denke nicht darüber nach. Für mich zählt erstmal nur eins: dass ich wieder gesund werde. Ich bin grundsätzlich ein positiv denkender Mensch, schaue nach vorne und freue mich darauf, wieder Ski-Rennen fahren zu können", sagte der 25 Jahre alte Skirennfahrer vom SC Mittenwald in Interviews dem "Münchener Merkur".

Man verlerne das Skifahren wegen einer Verletzung nicht, sagte Dreßen. "Gefühlt hat doch fast jeder Topfahrer schon mal eine Knieverletzung gehabt, und viele sind nach einem Kreuzbandriss wieder ganz nach vorne gefahren. Entscheidend ist, dass neben dem Knie auch der Kopf mitspielt: Man muss sich überwinden können. Und da bin ich zuversichtlich, dass mir das weiterhin gelingt."

Dreßen hatte sich vor gut einer Woche in der Abfahrt von Beaver Creek einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen.

Stand: 10.12.2018, 15:40

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