Deutsches Kombinierer-Duo nach dem Springen vorn

Kombinierer Eric Frenzel und Fabian Rießle liegen nach dem Springen auf Gold-Kurs

Nordische Ski-WM

Deutsches Kombinierer-Duo nach dem Springen vorn

Spannung pur verspricht die WM-Entscheidung im Team-Sprint der Nordisch Kombinierten. Nach dem Springen liegen vier Mannschaften auf Goldkurs, angeführt vom deutschen Duo Frenzel/Rießle.

Mit acht Sekunden Vorsprung geht das deutsche Team Eric Frenzel/Fabian Rießle in den Langlauf. Unmittelbarer Verfolger sind die Watabe-Brüder aus Japan. Als drittes Team geht Österreich in der Besetzung Bernhard Gruber/Franz-Josef Rehrl in den Sprint (+22 Sekunden), dahinter folgt Norwegen (+27 Sekunden) mit Jan Schmid und Jarl Magnus Riiber. Die Entscheidung fällt ab 13.30 Uhr (Livestream und Live-Ticker bei sportschau.de)

Auf der Schanze lief es nahezu perfekt für die Deutschen. Frenzel gelang mit 130,0 Metern die Tagesbestweite, zusammen mit dem Japaner Akito Watabe. Der Einzelweltmeister zeigte sich am ARD-Mikrofon erleichtert über seinen gelungenen Auftritt: "Man möchte es vor allem für den anderen nicht kaputtmachen. Man ist ganz anders angespannt als im Einzel. Ich bin froh, dass der Sprung so gut war, wir sind vorn dabei. Es schaut gut aus." Der Norweger Jan Schmid blieb mit 127,0 Metern auf Tuchfühlung. Nicht zufrieden war Bernhard Gruber, der für Österreich gern mehr vorgelegt hätte als 123,5 Meter.

Nordische Kombination - das Springen des WM-Teamsprints Sportschau 24.02.2019 36:47 Min. Verfügbar bis 24.02.2020 Das Erste

Kürzerer Anlauf, schlechterer Wind

Für den zweiten Durchgang wurde der Anlauf etwas verkürzt. Allerdings verschlechterten sich auch die Bedingungen. Im Aufsprungbereich gab es zeitweise keinen Aufwind mehr, die Athleten wurden regelrecht nach unten gedrückt. Yoshito Watabe landete dennoch bei beachtlichen 124,5 Metern. Die letzten drei Springer hatten dann wieder etwas mehr Glück mit dem Wind. Zunächst nutzte das der Österreicher Franz-Josef Rehrl, der auf 128,5 Meter flog. Aber auch Fabian Rießle konnte seinen Sprung auf 128,0 Meter ziehen. Kopfschütteln gab es dagegen beim bisherigen Seriensieger Jarl Magnus Riiber, der nicht über 123,0 Meter hinauskam - vorerst Rang vier für die Mitfavoriten aus Norwegen. Eric Frenzel macht sich auf ein spannendes Rennen gefasst: "Man darf die anderen Teams nicht unterschätzen. Wir werden uns auf jeden Fall ganz auf uns konzentrieren, es ist einiges möglich."

Thema in: Wintersport im Ersten, 24.02.2019, Ab 09.00 Uhr

ake | Stand: 24.02.2019, 11:10

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