Snowboarderin Hofmeister lässt aufhorchen

Parallel-Riesenslalom

Snowboarderin Hofmeister lässt aufhorchen

Snowboarderin Ramona Hofmeister ist ein beinahe perfekter Start in den olympischen Winter gelungen. Beim ersten Parallel-Riesenslalom der Saison im italienischen Carezza verpasste die Junioren-Weltmeisterin von 2016 als Zweite nur knapp den ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere.

"Ich bin überwältigt, einfach fassungslos. Das kommt alles sehr überraschend", sagte Hofmeister nach ihrem besten Ergebnis im Weltcup. Im Finale unterlag Hofmeister (Bischofswiesen) der amtierende Weltmeisterin Ester Ledecka (Tschechien), die in Pyeongchang auch in den alpinen Ski-Rennen an den Start gehen will. Nach der geschafften Norm könne sie die nächsten Rennen "befreiter" angehen.

Langenhorst "mega happy"

Im Halbfinale hatte sich Hofmeister gegen ihre Vereinskollegin Carolin Langenhorst durchgesetzt. Auch sie erfüllte damit die Qualifikationsnorm für Olympia und war nach dem Wettkampf "mega happy. Jetzt ist der erste Olympiadruck weg, auch wenn man in unserem starken Team bestimmt nochmal nachlegen muss, um in Südkorea dabei zu sein", sagte die 21-jährige Langenhorst, Bischofswiesener Teamkollegin von Hofmeister.

Jörg und Bussler scheitern im Achtelfinale

Selina Jörg (Sonthofen) und Routinier Patrick Bussler (Aschheim) schieden in ihren Achtelfinalläufen aus. Durch das Erreichen der K.o.-Runde haben sie die Norm für die Olympischen Spiele aber zumindest schon zur Hälfte erfüllt.

Thema in: B5 aktuell, 14.12.2017, 14.55 Uhr

sid/wp | Stand: 14.12.2017, 14:02

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