Snowboarder wollen "zwei bis drei WM-Medaillen"

Snowboarder wollen "zwei bis drei WM-Medaillen"

Die starke Olympiasaison hat bei den Snowboardern Appetit auf mehr geweckt. Nach sechs Jahren ohne WM-Medaille gehen die Snowboarder mit ambitionierten Zielen in die neue Saison.

Mit dem Schwung von zwei Olympia-Medaillen gehen die deutschen Snowboarder ambitioniert in die WM-Saison. Bei den Titelkämpfen Anfang Februar in Park City (USA) peilt das deutsche Team "zwei bis drei Medaillen" an. Das erklärte Andreas Scheid, Sportdirektor des Deutschen Snowboard-Verbandes, auf einer Pressekonferenz am Montag (12.11.2018) in München.

"Letztes Jahr sehr erfolgreich"

"Zwei bis drei WM-Medaillen sind das Ziel. Und natürlich hoffen wir, möglichst viele Athleten in den unterschiedlichen Disziplinen in den Finaldurchgängen und somit im ernsthaften Titelkampf zu haben", sagte Scheid, der auf eine Fortsetzung der erfolgreichen Snowboard-Saison 2017/2018 hofft. Im vergangenen Winter schafften es Selina Jörg und Ramona Hofmeister mit Silber und Bronze bei Olympia auf das Podest. Zudem gab es gute Platzierungen im Weltcup. "Wir waren letztes Jahr sehr erfolgreich, haben sechs Weltcup-Siege und dazu neun weitere Podestplätze eingefahren. Das wünschen wir uns auch in diesem Winter."

Jörg "Athlete of the year" - Hofmeister verletzt

Die größten Hoffnungen liegen dabei auf Selina Jörg. Die 30-Jährige feierte Olympia-Silber und ihren zweiten Weltcupsieg und wurde dafür vom Verband zum "Athlete of the year" geehrt. Sorgenfalten gibt es dagegen bei Ramona Hofmeister. Die für ihre Nervenstärke freundlich als "Mentalitätsmonster" charakterisierte 22-Jährige kann derzeit nicht aufs Snowboard. Ein Bandscheibenvorfall bremst die Bischofswiesenerin derzeit aus. Die Hoffnung auf die WM gibt sie aber nicht auf: "Ich hoffe, dass ich im Dezember wieder auf dem Brett stehe und dass es dann auch mit der WM-Quali klappt."

dh/pm | Stand: 13.11.2018, 10:44

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