Snowboard-WM ohne Olympiasiegerin Ledecka

Snowboarderin Ester Ledecka

Absage wegen Verletzung

Snowboard-WM ohne Olympiasiegerin Ledecka

Die Snowboard-WM in Rogla findet ohne Olympiasiegerin Ester Ledecka statt. Die Tschechin sagte ihren Start unmittelbar vor dem Parallel-Riesenslalom wegen einer Verletzung ab. Ein deutsches Frauen-Trio sorgte für die schnellsten Qualifikations-Zeiten.

Unmittelbar vor der Qualifikation für den Parallel-Riesenslalom bei der Snowboard-WM in Rogla sagte Olympiasiegerin Ester Ledecka ihre Teilnahme ab. Sie könne weder ihre gewohnten Übungen machen noch das Snowboard mit der Hand über dem Kopf halten.

"Das hat darüber entschieden, dass ich beim Start nichts zu suchen habe", wird die 25-Jährige zitiert: "Ich war eigentlich bereit, aber ich konnte vor den Rennen nicht einmal mein Stretching-Programm durchziehen. Deshalb habe ich beschlossen, auf einen Start zu verzichten."

Ledecka verpasst zweite WM in Folge

Ledecka ist zweimalige Weltmeisterin in Parallelrennen, bei den Olympischen Winterspielen 2018 gewann sie die Goldmedaille. Schon bei der vergangenen WM 2019 in Park City war sie nicht dabei: Ledecka, die auch Olympiasisgerin im Super-G ist, startete bei der zeitgleich ausgetragenen Alpinen Ski-WM in Are.

DSV-Frauen top, Männer scheitern in Quali

Das Team des Deutschen Skiverbands erlebte unterdessen in der Qualifikation viel Licht und Schatten. Bei den Frauen fuhren die Mitfavoritinnen Selina Jörg (Titelverteidigerin), Ramona Hofmeister und Cheyenne Loch die schnellsten Zeiten. Carolin Langenhorst qualifizierte sich als Zehnte.

Die Männer verpassten dagegen die Finalläufe. Stefan Baumeister, der 2019 zwei Mal WM-Bronze gewann, schied in der Qualifikation genauso aus wie Elias Huber, Ole Mikkel Prantl und Yannik Angenend.

red/dpa/sid | Stand: 01.03.2021, 11:46

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