DSV-Adler überstehen Qualifikation

Weltcup in Wisla

DSV-Adler überstehen Qualifikation

Den ersten offiziellen Sprung des neuen Weltcupwinters haben die DSV-Adler geschlossen überstanden. Dabei gab es jedoch einige Probleme und für die polnischen Gastgeber eine sportliche Beinahe-Katastrophe.

Alle sieben deutschen Starter haben sich am Freitagabend (16.11.2018) in Wisla für das Springen am Sonntag qualifiziert. Den stärksten Eindruck auf der Adam-Malysz-Schanze im polnischen Süden hinterließen Stephan Leyhe (Willingen) und Karl Geiger (Oberstdorf), die mit Sprüngen auf 133 Meter und 129 Meter auf den Ränge drei und vier landeten.

Auch Pius Paschke (Kiefersfelden, 124,0 m) und David Siegel (Baiersbronn, 123,5 m) präsentierten sich als Zehnter und Zwölfter stark. Markus Eisenbichler (Siegsdorf, 121 m), Richard Freitag (Aue, 116,5 m) und Andreas Wellinger (Ruhpolding, 112 m) schafften es ebenfalls in das Feld der besten 50.

Sommer-Grand-Prix-Sieger gewinnt Quali

Sieger der Qualifikation wurde der Russe Jewgeni Klimow. Der Gewinner des Sommer-Grand-Prix sprang mit 137 Metern auf die größte Weite und untermauerte seinen Anspruch, auch im Winter die Weltelite aufzumischen.

Stoch mit großen Schwierigkeiten

Die Weltcupbesten des vergangenen Jahres erwischten unterdessen die mit Abstand schlechtesten Bedingungen. Bei starkem Rückenwind hatte Wellinger ehebliche Probleme, die Qualifikation zu überstehen. Noch schlechter lief es beim Polen Kamil Stoch. Der Gesamtweltcupsieger des vergangenen Winters sprang 111 Meter und schrammte um gerade einmal 2,8 Punkte an einem sensationellen Aus auf der Heimschanze vorbei.

Altmeister Kasai am Sonntag nicht dabei

Überraschend schwach präsentierten sich die Norweger, die mit Johann Andre Forfang ihren Besten auf Platz 14 wiederfanden und mit Halvor Egner Granerud bereits einen Ausfall verzeichnen mussten. Ebenfalls nicht qualifiziert für den Sonntag hat sich Japans Altmeister Noriaki Kasai. Der 46-Jährige landete bereits bei 108 Metern und wurde nur 64. unter 68 Startern.

Teamspringen am Samstag ohne Wellinger

Vor dem Einzelspringen am Sonntag (16 Uhr, live im Ersten) steht am Samstag (15 Uhr, live im Ersten) noch das Teamspringen an. Bundestrainer Werner Schuster nominierte dafür Geiger, Eisenbichler, Leyhe und als Schlussspringer Freitag, wie aus der Startliste des Weltverbandes FIS hervorgeht. Nicht dabei ist Wellinger.

dpa/dko | Stand: 16.11.2018, 19:31

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