Alle DSV-Adler überstehen Qualifikation

Karl Geiger in Klingenthal

Weltcup in Klingenthal

Alle DSV-Adler überstehen Qualifikation

Alle sieben Deutsche haben sich für das Weltcupspringen am Sonntag in Klingenthal qualifiziert. Bester war Karl Geiger auf Rang zwei. Und auch Weltmeister Markus Eisenbichler zeigte aufsteigende Form.

In der Vogtlandarena wird am Samstag zunächst das Teamspringen ausgetragen, ehe es im Einzelspringen am Sonntag (Beginn: 16.00 Uhr/live im Ticker und im Stream) um Weltcuppunkte für die Springer geht. Beste Chancen hat Karl Geiger aus Oberstdorf, der in der Qualifikation mit der starken Weite von 133 Metern Platz zwei belegte, knapp hinter dem Österreicher Stefan Kraft (129,5 Meter).

Skispringen aus Klingenthal - die Stimmen und Analyse zur Qualifikation Sportschau 13.12.2019 05:13 Min. Verfügbar bis 13.12.2020 Das Erste

Horngacher lobt Geiger - Eisenbichler mit erfreulichem Aufwärtstrend

"Er ist sehr stabil und weiß, worauf es ankommt", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher über Karl Geiger, dem er sogar noch bessere Sprünge zutraut.

Sehr erfreulich aus deutscher Sicht auch das Abschneiden des zuletzt formschwachen Markus Eisenbichler (Siegsdorf/126,5 Meter), der Zehnter wurde, und Richard Freitag (Aue/125,5 Meter), der als 20. ins Finale geht. Beide werden laut Horngacher am Samstag auch im Teamwettbewerb dabei sein. Als vierter Springer kommt Constantin Schmid (Oberaudorf/121 Meter) dazu, im Weltcup derzeit zweitbester deutscher Springer hinter Geiger.

Eisenbichler: Training in Norwegen hat sich ausgezahlt

"Ich bin ganz zufrieden", sagte Eisenbichler nach seinem Sprung. Die letzten Tage hatte er in Lillehammer trainiert, um besser in den Rhythmus zu kommen. "Wenn du Woche für Woche einen auf den Deckel kriegst, dann macht das keinen Spaß und du fängst an nachzudenken. Deshalb sind wir nach Lillehammer gegangen."

Auch Stephan Leyhe (Willingen/123 Meter), Pius Paschke (Kiefersfelden/120,5 Meter) und Moritz Bär (Gmund Dürnbach/113,5 Meter) qualifizierten sich fürs Hauptfeld. Nicht dabei ist überraschend der Pole Stefan Hula, der mit nur 113 Metern auf Platz 52 landete.

Wegen starken Schneefalls hatte die Jury die Qualifikation um 15 Minuten verschoben. 400 Helfer an und um die Schanze taten alles, dass die 61 Springer möglichst gute Bedingungen hatten. Dies gelang ganz gut. Die Sicht war in Ordnung, Landefläche und Auslauf ordentlich präpariert.

Stand: 13.12.2019, 17:03

Darstellung: