Ein Podestplatz ist das Ziel der DSV-Adler

Stephan Leyhe bei der Siegerehrung

Weltcup in Sapporo

Ein Podestplatz ist das Ziel der DSV-Adler

Die zuletzt ordentlichen Leistungen lassen die deutschen Skispringer zuversichtlich zum Weltcup nach Sapporo/Japan reisen. Ein Podestplatz ist erneut das erklärte Ziel für die DSV-Adler.

Karl Geiger führt weiterhin die Weltcupgesamtwertung an, Stephan Leyhe hat in Zakopane gezeigt, dass seine Formkurve weiter nach oben zeigt und er in den Kampf um die Podestplätze eingreifen kann, und auch Constantin Schmid und Pius Paschke zeigen immer wieder, dass sie weit springen können - die Zuversicht, die die deutschen Skispringer vor dem Abflug nach Japan ausstrahlen, scheint berechtigt. Bundestrainer Stefan Horngacher jedenfalls ist guter Dinge: "Wir werden mit der gleichen Mannschaft wie in Zakopane anreisen, die Athleten sind alle gesund und fit."

Das gilt auch für die nach einer Verletzung bzw. einer Trainingspause wieder zum Team gestoßenen Markus Eisenbichler und Richard Freitag, die in Zakopane unterschiedlich gute Ansätze zeigten. Horngacher wird es am Ende egal sein, welcher seiner Springer auf der Olympiaschanze von 1972 ganz vorne landet. Hauptsache, man kann ein Wörtchen um den Tagessieg mitreden.

Das Aufgebot

Unwägbarkeiten Wetter und Jetlag

Horngacher rechnet - wie immer in Japan - mit Wetterkapriolen. Deshalb stünden technische Aufgaben im Fokus, "damit das ganze Team wieder eine Topleistung bringen kann". Erste Anwärter auf Topplätze sind natürlich Karl Geiger und der zuletzt starke Stephan Leyhe, dem jeder im Team einen Podestplatz gönnen würde. In Zakopane war der 24-Jährige so nah dran wie noch nie in diesem Winter - am Ende war es der undankbare vierte Platz.

Stephan Leyhe: Jeder gönnt ihm den Podestplatz

"Die größte Sapporo-Herausforderung ist es, erst einmal die über 24-stündige Anreise gut zu verkraften und mit der Zeitumstellung klarzukommen", so der Hesse, der einfach im Flieger schlafen will, um möglichst wenig in Jetlag-Trouble zu kommen. "Springerisch freue ich mich auf die Schanze, die macht mir Spaß." In seiner momentanen Form ist es aber fast egal, wie die Parameter einer Schanze aussehen. Leyhe springt so konstant, mit so viel Freude und Selbstvertrauen, dass er sich auf jede Schanze freut: "Besonders in Sapporo kann ich an meinen Flugeigenschaften weiter arbeiten, denn das ist ein großer Knackpunkt auf der Schanze: dass man da viel Speed mitnimmt."

Zeitplan

  • Fr., 31.01.2020, 08:30 Uhr (MEZ): Qualifikation Einzel
  • Sa., 01.02.2020, 08:30 Uhr (MEZ): Einzel (Ticker)
  • So., 02.02.2020, 01:00 Uhr (MEZ): Qualifikation Einzel
  • So., 02.02.2020, 02:00 Uhr (MEZ): Einzel (Ticker)

Thema in: B5 aktuell, immer fünf Minuten vor der vollen Stunde

wp/dsv | Stand: 29.01.2020, 14:55

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